15.04.12 14:28 Uhr
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Heimliche Steuererhöhungen: 12,86 Milliarden Euro durch kalte Progression

Berechnungen des Steuerexperten Alfred Boss haben ergeben, dass der Fiskus durch die kalte Progression 12,86 Milliarden Euro einnehmen wird. Grund ist die Tatsache, dass seit 2010 keine Anpassung des Tarifverlaufes der Einkommenssteuer an die Lohn- und Preisentwicklung vorgenommen wurde.

Zwar planen Union und FDP eine Steuerentlastung von zwei Milliarden Euro ab 2013 und sechs Milliarden Euro ab 2014, diese würde aber laut Boss viel zu niedrig sein.

Auch der Geschäftsführer und Vizepräsident des Steuerzahlerbundes kritisierte die Regierung. Er sagte: "Die Staats- und Sozialkassen sind prall gefüllt und die Wirtschaft läuft. Für uns ist deshalb der Abbau der kalten Progression auch eine Schicksalsfrage für die Regierung"


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Steuer, Milliarden, Erhöhung
Quelle: www.focus.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2012 14:28 Uhr von Klopfholz
 
+16 | -1
 
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Staat und Steuern. Das ist doch immer dasselbe Spiel. Ein Euro geben und zwei Euro hintenherum aus der Tasche ziehen. Egal wer regiert. Es ist zum heulen…
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15.04.2012 14:30 Uhr von Borgir
 
+23 | -1
 
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@Autor: egal wer regiert, das Volk ist selbst schuld.

1. Die Leute in Berlin wurden gewählt
2. Das Volk übt seine Macht, die es hat, nicht aus.

Es könnte so einfach sein....aber der Deutsche an sich will geführt werden, hat keinerlei Eigeninitiative und ist einfach eingelullt. Am Ende fragt sich jeder: " Wie konnte es so weit kommen?"....und die Antwort ist: "Weil wir es zugelassen haben".
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15.04.2012 14:35 Uhr von Klopfholz
 
+7 | -4
 
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@Borgir: Tja, leider schließt das Grundgesetz die Möglichkeit eines Generalstreikes aus - leider
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15.04.2012 14:48 Uhr von Didatus
 
+14 | -6
 
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@Bogir: Wie sollen wir als Volk denn etwas ändern, wenn wir nur die Wahl zwischen Pest und Cholera haben?
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15.04.2012 14:59 Uhr von Engel1982
 
+8 | -1
 
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@Klopfholz: Was will unsere "tolle" Regierung denn bitte machen wenn wir alle auf die Straßen gehen? Wenn sie etwas dagegen unternehmen würden wäre sie kein Stück besser als viele andere Länder auch.

Grundgesetz hin oder her, wir die Menschen aus DE haben als einzige die Möglichkeit gegen unsere Politik was zu unternehmen!
Nur leider sind wir einfach zu Feige! Wir meckern zwar immer aber was wirklich dagegen unternehmen machen wir Deutschen auch nicht.
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15.04.2012 15:37 Uhr von BRILLOCK2003
 
+5 | -2
 
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Du hast sooo Recht @Didatus...Wie sollen wir als Volk denn etwas ändern, wenn wir nur die Wahl zwischen Pest und Cholera haben?

Die dir einen minus verpasst haben,sind die,die Wirklich noch nichts aber auch gar nichts verstanden haben,was hier in unserer Heimat so ab geht.......
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15.04.2012 15:49 Uhr von sicness66
 
+5 | -1
 
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Wie ich kotzen möchte: "Die Staats- und Sozialkassen sind prall gefüllt und die Wirtschaft läuft. Für uns ist deshalb der Abbau der kalten Progression auch eine Schicksalsfrage für die Regierung"

Die Einzahlung in die Sozialversicherung sind Abgaben und keine Steuern! Hier die Sozialkassen zu nennen ist eine Frechheit. Genauso auch zu sagen, dass beide Kassen voll wären, ist angesichts der prekären Haushaltslage von tausenden Kommunen und Bundesländern, sowie Millionen von Hartz IV-Empfängern an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten.

[ nachträglich editiert von sicness66 ]
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15.04.2012 16:44 Uhr von Engel1982
 
+1 | -0
 
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@ zensus: Wann geht es los?
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16.04.2012 11:47 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -0
 
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@Klopfholz: -- "Tja, leider schließt das Grundgesetz die Möglichkeit eines Generalstreikes aus - leider"

Das ist so nicht ganz richtig!

"In Deutschland sind Generalstreiks, anders als etwa in europäischen Staaten wie Frankreich oder Italien, juristisch nicht vom Streikrecht gedeckt und somit rechtswidrig. Der Politische Generalstreik ist allerdings nicht ausdrücklich im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verboten, sondern wurde durch Gerichtsentscheidungen ausgeschlossen. Diese Entscheidungen basieren letztlich auf einem Gutachten (1952) und dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts aus dem Jahre 1955, an denen beide Male Hans Carl Nipperdey zentral beteiligt war. Die einzige Ausnahme folgt aus Artikel 20 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ Dieser Passus, der einen Generalstreik zur Verteidigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zulässt, wurde auch in Erinnerung an die erfolgreiche Niederschlagung des Kapp-Putsches 1920 durch eine solche Maßnahme in das Grundgesetz eingefügt."

Quelle: http://de.wikipedia.org/...

Zudem: Alle Streiks waren früher verboten. Man hat eben trotzdem gestreikt und sich letztendlich durchgesetzt. Einfach war das natürlich nicht, und oftmals auch blutig.

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