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Ralph Giordano ist auf "Gutmenschen" sauer

Die Koranverteilung wird nun auch vom Kölner Publizisten Ralph Giordano scharf verurteilt. Gleichzeitig geht er mit den Gutmenschen ins Gericht, welche die Verteilung bagatellisieren und gutheißen.

In den 114 Suren stoße man erschreckend oft auf die Anweisung, Ungläubige zu töten, meinte Giordano, und vieles erinnere ihn dabei an eine antisemitische Hetzschrift, die in seiner Jugend verbreitet wurde: Der "Stürmer" von Julius Streicher. Immer wieder gehe es im Koran um das Töten von Juden.

Vor allem "Multikulti-Illusionisten, Sozialromantiker, Dauerumarmer und Gutmenschen vom Dienst" hat Giordano dabei im Visier, die den integrationsabträglichen Auftritt der Salafisten verharmlosen. Dass Politiker die Sorgen der Bevölkerung vor schleichender Islamisierung ernst nehmen, ist seiner Meinung nach überfällig.


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WebReporter: darkchylde-
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kritik, Koran, Verteilung, Ralph Giordano
Quelle: www.ksta.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.04.2012 20:58 Uhr von carpet1
 
+14 | -9
 
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in 15 Jahren wird jeder sagen warum wurde damals (heute) nicht xxx (das was giordano heute sagt) gesagt ??? Er hat schon lange erkannt, was hier abgeht. Der einzige Trost ist, dass die Gutmenschen, die heute den Islamisten applaudieren und in den Hintern kriechen, die ersten sind, die an ihren Eiern an den Bäumen hängen werden.
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14.04.2012 21:02 Uhr von CoffeMaker
 
+13 | -4
 
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"und in der Politik wird nun endlich mal über angemessene Maßnahmen nachgedacht."

Da wird trotzdem nichts passieren. Man schiebt es einfach auf die Salafisten und sagt "sind ja nicht alle so" und schon gehts immer schön langsam weiter. Und wenn weiterhin keine richtige Integration und falsche Toleranz stattfindet erreichen sie früher oder später ihr Ziel. Ist nur eine Frage der Zeit.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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14.04.2012 21:51 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+7 | -6
 
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Die Salafisten sind eine mittelalterlich und rückwärtsgewandte Gruppe, die allen Werten der sog. "Gutmenschen" entgegenstehen: Unterdrückung von Frauen, Homosexuellen, Andersdenkenden- bzw. glaubenden - eben gegen alles sind, auf das wir in unserem westlichen Kulturkreis stolz sind, Rechte für die wir kämpfen. Ein Clash of Civilisation wie Samuel P. Huntington es treffend ausgedrückt hat. Eine Kultur, die zu unserer Kultur schlichtweg unkompatibel ist.

Bedeutet das automatisch, dass der Islam grundsätzlich auch nicht in unseren Kulturkreis passt? Immerhin gibt es im Christentum auch diese oder jene Bibelauslegung; und in der Bibel gibt es ebenfalls Passagen, die einen handfesten Aufruf zur Lynchjustiz gegenüber Andersgläubigen (http://www.bibel-online.net/...) beinhalten oder die Homosexualität eindeutig als abnormal darstellen (http://de.wikipedia.org/...). In diesem Punkt unterscheiden sich Bibel und Koran nicht wirklich voneinander. Auch den Islam kann man auf eine friedliche Weise ausleben - quasi kompatibel machen mit den Werten, die die Grund- und Menschenrechte unserer Zivilisation widerspiegeln.

Wo ist also die Grenze zu ziehen? Ich sage: Wenn die Salafisten eine unkommentierte und uninterpretierte; also quasi nackte (und zudem noch kostenlose) Ausgabe des Koran verteilen, habe ich da nicht nur nichts dagegen, ich würde mich darüber auch noch freuen. Schließlich besitze (und lese) ich auch eine Bibelausgabe (ebenfalls unkommentiert) - obwohl ich kein Christ bin. Lesen bildet - oder macht zumindest nicht dümmer. Und man ist in der Lage, sich sein Urteil selbt zu bilden. Solange sich die Salafisten auf dieser Ebene bewegen, haben sie die Grenze noch nicht überschritten. Andere Religionen dürfen ihre Glaubenspamphlete ja ebenfalls unters Volk michen. Kritisch wird es, sobald sie den Koran (bzw. ihre Interpretation des Korans) über unser Grundgesetz stellen und unser Wertesystem angreifen.

Freilich wäre die Welt ohne Religionen besser als mit. Aber wenn es gelingt die mitunter radikale Bibel kompatibel zu unseren Menschenrechten zu machen (bzw. auszulegen) muss das auch mit dem Koran möglich sein. Als Gutmensch sage ich: Lasst den Islam gewähren bis zur o.g. Grenze; wenn diese überschritten wird - HARTES Durchgreifen; am besten Abschiebung. Das geht schneller und ist kostengünstiger für den Steuerzahler. ABER: Islamophobie ist

[ nachträglich editiert von Abdul_Tequilla ]
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14.04.2012 22:53 Uhr von magnificus
 
+4 | -1
 
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Ich lass: mir von so einem Spinner nicht vorschreiben, was ich zu tun und zu lassen hab.
Ich will ihn nicht lesen, aber nicht aus seinen genannten Gründen. Wieso wird wieder alles auf Antisemitismus beschränkt? Solche Leute sollen bei sich beginnen, über dieses und jenes nach zudenken. Beim Wort, das er benutzt kann er gleich anfangen. Er vergisst z.B.auch, dass wir hier nicht nur Angst vor der Islamisierung haben, sondern auch vor weiteren radikalen Gefahren!

Was wäre, wenn der Koran von anderen, nicht radikalen Muslimen verteilt worden wäre?

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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15.04.2012 00:41 Uhr von usambara
 
+6 | -8
 
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in dem alten Schinken steht auch nicht weniger Gewalt an Andersgläubigen als in so mancher Bibelpassage (Jesus: „Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.“)
oder in der Thora: Und der HERR redete mit Mose und sprach:
Sage den Kindern Israel: Welcher unter den Kindern Israel oder ein Fremdling, der in Israel wohnt, eines seiner Kinder dem Moloch gibt, der soll des Todes sterben; das Volk im Lande soll ihn steinigen.
...und so geht das seitenweise weiter mit "ausrotten, man soll ihn mit Feuer verbrennen...
Aber Ralph Giordano kennt wohl als jüdischer Schriftsteller diese Passagen des alten Testaments nicht

Wer sein Leben an Büchern ausrichtet, die über 1500 Jahre alt sind, hat sie eh nicht alle- egal wie sie heißen.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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15.04.2012 02:59 Uhr von opportunity
 
+5 | -2
 
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Scheiß Religionen was soll man sonst noch sagen!
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15.04.2012 04:09 Uhr von TeleMaster
 
+4 | -4
 
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Wieder ein Jemand, der sagt, was mal gesagt werden muss :)
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15.04.2012 10:38 Uhr von artefaktum
 
+5 | -8
 
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"In den 114 Suren stoße man erschreckend oft auf die Anweisung, Ungläubige zu töten, (...)"

Dann soll der Herr Giordano aber bitte auch was gegen die Aufrufe im Alten Testament sagen, das auch nicht gerade zurückhaltend in Mord und Todschlag ist, gerade auch gegen "Ungläubige" und alles und jeden, der sich nicht dieser Religion unterwirft. Da gibt´s ja auch ´ne Menge Gutmenschen, die das immer relativieren.
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15.04.2012 11:30 Uhr von shadow#
 
+4 | -3
 
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Der muss grade reden 1. In Deutschland herrscht Religionsfreiheit. Dazu gehört leider auch dass in gewissem Rahmen archaische Schriften verteilt werden dürfen.

2. Salafisten sind rückständige Extremisten mit einem widerlichen Wertekanon der nicht mit unserer westlichen Gesellschaft in Einklang zu bringen ist.
Ich habe niemanden wahrgenommen der das anzweifelt oder gar leugnet. Weder "Gutmenschen" noch sonst irgendjemanden.

3. Da Herr Giordano scheinbar nicht zufrieden ist ehe Moslems in Lagern landen und man sie ungestraft auf der Straße anspucken kann, soll er sich bitte samt seinem privaten Kreuzzug in das Land verdrücken, in dem das heute schon Realität ist und dem er sich seinen Aussagen in der Grass-Debatte nach sehr viel verbundener fühlt als Deutschland.

Der Mann ist nur ein weiterer Radikaler, nur dass er einem anderen Lager angehört.
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15.04.2012 12:17 Uhr von Again
 
+2 | -2
 
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darkchylde-: Ja, Jesus scheint ganz okay gewesen zu sein, aber die Bibel besteht halt nicht nur aus ihm.

Aber manche Aussagen sind schon schräg:
Matthäus 10, 34-39 (Jesus sagt): „Viele glauben, dass ich als Friedensbringer gekommen bin. Das ist falsch, ich bringe nicht Frieden sondern Krieg. Ich werde die Kinder gegen ihre Eltern aufwiegeln und die Familien spalten, so dass die eigenen Hausgenossen zu Feinden werden. Wer seine Eltern oder seine Kinder mehr liebt als mich, kann nicht zu mir gehören. Wer nicht bereit ist, meinetwegen zu leiden, kann mir nicht folgen. Er muss bereit sein, für mich sein Leben aufzugeben, denn er wird durch mich ein neues Leben finden."
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15.04.2012 19:56 Uhr von Nothung
 
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Zu spät, Herr Giordano! Der Islam gehört jetzt zu Deutschland.
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16.04.2012 10:39 Uhr von Fabrizio
 
+2 | -5
 
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Ralph Giordano: ist Sarrazin-Fan und an Pax Europa beteiligt.
Nun ist er zu eben dem geworden, was er jahrelang analysiert und damit an den Pranger gestellt hat: zu einem von dumpfen Ressentiments getriebenen Kleinbürger, der – von undurchschauten Vorurteilen getrieben – seine liebe Not und Mühe hat, sich des überreichen Beifalls von der falschen, der rechten Seite zu erwehren. Er vertritt heute ein undifferenziertes Freund-Feind-Denken, und seine Auslassungen sind gefährliche Brandreden, die in der Tradition des Anti-Asyl-Diskurses zu Beginn der Neunzigerjahre stehen. Eine wichtige moralische Instanz demontiert sich selbst. Das ist schade.
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17.04.2012 09:37 Uhr von Seravan
 
+0 | -2
 
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Oh Man: Ich wette es dauert nicht mehr lange bis es zu einem Glaubenskrieg in der öffentlichkeit kommt.

Egal welcher Religion diese dann angehören, ich finds einfach nur zum Kotzen.

Religion ist für schwache Seele, die sonst nicht gut schlafen können und Religion ist ausser dem noch eine unnütze Sache

[ nachträglich editiert von Seravan ]

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