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Rapidshare gegen Raubkopierer-Szene

Jahrelang galt Rapidshare als Komplize der Raubkopierer-Szene, doch dieser Meinung ist der Filehoster nicht. Er sieht sich eher wie ein Cloud Service. Täglich werden Verzeichnise gesichtet und Daten mit illegalen Inhalten werden gelöscht.

Lange Zeit hatte die US-Musikindustrie RIAA Rapidshare im Auge, doch mittlerweile wurde der Filehoster von der Liste "berüchtigter" Anbieter gestrichen. 15 Festangestellte löschen täglich gemeldete Daten von 7:00 bis 20:00 Uhr. Auch Rapidshare macht sich selber auf die Suche nach Raubkopien.

Mittels eines Crawlers werden diverse Warez-Seiten, die Raubkopien anbieten, durchforstet. Es ist auch bekannt, dass der Filehoster IP-Adressen herausgibt, falls Behörden anfragen.


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WebReporter: guugle
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Szene, Sperrung, Raubkopierer, Löschung, Rapidshare
Quelle: www.spiegel.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.04.2012 19:46 Uhr von sabun
 
+7 | -93
 
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14.04.2012 20:15 Uhr von General_Strike
 
+1 | -21
 
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14.04.2012 20:25 Uhr von BoscoBender
 
+1 | -3
 
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Warum nerven die denn so damit Rapidshare ist die Mutter aller Filehoster...
Das sie heute die Seite gewechselt haben ist nicht gleich mass aller dinge...
Andere haben das System so Perfektioniert das es schie gar unmöglich ist allen nachzugehen was gehostet wird...
Man kann nur an die vernuft der Anbieter hoffen und auf diese weise unterbinden waer fehl am platz aber sowas in der art was dann ein sehr kleiner tropfen auf einem sehr heissen stein sein...
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14.04.2012 21:01 Uhr von Trueman80
 
+5 | -1
 
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@general_strike: load.to
bayfiles.com
jumbofiles.com

alles hoster mit hoher bandbreite, ohne recaptcha und ohne pausen. haben sich noch nicht rumgesprochen, aber bieten alles, was rapidshare vor dem fall von megaupload auch geboten hat.

dort, wie überall, gilt natürlich auch, das man sie nur für legale uploads und downloads nutzen darf und sollte.
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14.04.2012 21:03 Uhr von Artim
 
+0 | -0
 
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@Klicklaus: und Steuerberater
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14.04.2012 21:43 Uhr von Trucker1954
 
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Raubkopierer??? Jeder der als Raubkopierer angeklagt wird, kann mit Recht auf Freispruch bestehen, denn wer illegal irgendwelche Filme oder andere Daten herunterladet ist kein Raubkopierer!
Laut Gesetz ist ein Raubkopierer jemand, der mittels Gewalt oder durch Androhung von Gewalt gegen Leib oder Leben eines Anderen sich diese Kopien verschafft um sich dadurch einen Vorteil zu verschaffen.
Die Strafprozessordnung verlangt das jemand nur dann gegen ein Gesetz verstoßen hat, wenn ihm bewiesen wird, das jedes Wort des Paragraphen zutreffend ist. Das heißt, kann auch nur ein Wort als unzutreffend angesehen werden, ist dieser Tatbestand nicht erfüllt, und es kann keine Verurteilung nach diesem Vorwurf erfolgen.
Also wer hat irgendjemanden Gewalt angetan oder angedroht, um an die Files zu kommen?
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14.04.2012 21:55 Uhr von Achtungsgebietender
 
+1 | -42
 
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14.04.2012 21:58 Uhr von Achtungsgebietender
 
+1 | -43
 
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14.04.2012 23:23 Uhr von hans_peter003
 
+2 | -17
 
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14.04.2012 23:38 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -2
 
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Witzig Ich möchte gerne wissen, welcher Prozentsatz an Daten auf Rapidshare legal ist. Nur weil Daten nicht als illegal gemeldet sind, heißt es ja nicht, dass sie legal sind.
Man löscht von 7-20 Uhr, d.h. wenn jemand um kurz nach 20 Uhr was illegal hochlädt, kann er davon ausgehen, dass es min. 10 Stunden verfügbar sein wird?

Ich arbeite für eine Software-Firma und schaue zwischendurch immer mal wieder, ob ich diese SW illegal runterladen könnte - und es wäre kein Problem. Und das, obwohl sich ein paar Leute ausschließlich damit abgeben, illegale Angebote vom Netz zu nehmen.
Das mag nun nicht für alle gelten, aber insgesamt kann ich das Bemühen der Filehoster, gegen illegal hochgeladenen Content vorzugehen, nicht ernstnehmen.
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14.04.2012 23:40 Uhr von Marco Werner
 
+15 | -1
 
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Wo ist eigentlich der Unterschied für die: Filmindustrie,ob man sich einen Film nun aus dem Internet zieht (=illegal) oder die (gekaufte) DVD/BD im Freundeskreis daheim anschaut (=legal) ? In beiden Fällen hätte die Filmindustrie nur 1x Gewinn gemacht,trotzdem wird es rechtlich unterschiedlich behandelt.
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15.04.2012 00:07 Uhr von learchos
 
+18 | -1
 
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@Achtungsgebietender: 1. Das Niveau kann dir gegenüber nicht niedrig genug sein
2. Torrent? Wo und wann lebst du man?
3. Lady Gaga find ich toll
4. Ab und an schaue ich mir ein paar Pornos bei Youporn an, das kennst du nicht als streng gläubiger Katholik.
5. Schlechte Laune bekomme ich nur wenn du involviert bist.
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15.04.2012 00:14 Uhr von EvilMoe523
 
+4 | -0
 
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@ hans_peter003: Ich finde dieses immer wieder breittreten von einem umgangssprachlichen Begriff zwar auch hohl, aber die Leute hängen sich am Wort RAUB auf...

Recherchiere du mal, was RAUB ist und was Diebstahl ist und dann überdenke noch mal deine Aussage :)

@ Achtungsgebietender

Es kommen keine schlechten Zeiten auf, dass Rad steht sich weiter und die paar % gelöschten Inhalte haben überhaupt kein Einfluss drauf. Man kommt nach wie vor in wenigen Sekunden an jeden Inhalt ran.

@ Toppic

Klar ist das nur ein vorgeschobenes Saubermann Image, auch wenn sie Leute einstellen und auf Lösch-Tour gehen, kann Niemand ernsthaft glauben, dass den Betreibern die Anbieter von genau diesen Inhalten nicht recht sind.

Wieviel Prozent Nutzer von Rapidshare gibt es, die den Service wirklich für private, legale Aktivitäten nutzen? Verhältnismäßig sau gering. Rapid-Share könnte einpacken, wenn ALLE aufhören würden Filme und Musik dort hochzuladen :)
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15.04.2012 01:08 Uhr von GunniMuller
 
+0 | -0
 
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@Marco Werner: Richtig !
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15.04.2012 01:46 Uhr von TheGame1492
 
+8 | -1
 
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Goil: "15 Festangestellte löschen täglich gemeldete Daten von 7:00 bis 20:00 Uhr"

Traumjob Datei-Löscher :)
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15.04.2012 07:46 Uhr von Marco Werner
 
+5 | -0
 
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@learchos: Klar kennt sich unser Pseudokatholik nicht mit Pornos aus...deswegen gibt er seinen geistigen Dünnschiss auch bei jeder News ab,die irgendwas mit Sex zu tun hat. Obwohl...eigentlich passt es ja. Wie man an den zölibatgeplagten Kinderschändern in den Kirchen sieht, reden seinesgleichen gerne über Sachen,von denen sie keine Ahnung haben.
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15.04.2012 09:31 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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hahaha ja, das sind wahrlich schlechte Zeiten für die Raubmordkopierterroristen!

(Mal ganz im Vertrauen: OneClickFilehoster gibts wie Sand am Meer- also, Sabun und Achtungsgebietender: das kümmert uns einen Scheißdreck, wenn zwei von denen wegfallen, weil es genügend Alternativen gibt. Wenn ihr meint, das würde nun das Ende des kostenlosen Downloads sein, habt ihr absolut keinen Plan, worüber ihr da schreibt. Tja, Schade...und merkwürdig: gestern liefs noch prima mit dem downloaden von Rapidshare, also- so erfolgreich scheinen deren Versuche, das zu unterbinden, auch garnicht zu sein. So what?).
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15.04.2012 11:56 Uhr von BoMbaStiXxX
 
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Schlecht formuliert: Schlecht formuliert:

"15 Festangestellte löschen täglich gemeldete Daten von 7:00 bis 20:00 Uhr. Auch Rapidshare macht sich selber auf die Suche nach Raubkopien."

Ist so geschrieben, als seien die 15 Festangestellten nicht AUCH von Rapidshare.

Der Satz, der mit "Auch Rapidshare" beginnt, hätte außerdem an den Anfang des 3. Absatz gemusst. Dort passt er nämlich inhaltlich hin. Die Crawler sind es nämlich, die sich "selber" (hätte hier besser "selbst" gelautet) auf die Suche nach illegal hochgeladeten Dateien machen.
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15.04.2012 12:43 Uhr von Daenerys
 
+2 | -1
 
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Oh nein: Ich war grade auf einer Terrorraubmordkopierseite und alle Rapidshare-Inhalte waren gelöscht.

Ach ne, nur schlecht geträumt, alles noch da.


Dream on.
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15.04.2012 12:59 Uhr von NilsGH
 
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Naja 1. Rapidshare ist - zumindest in Deutschland - nicht illegal, genauso wie es Megaupload nicht war. PUNKT. Da gibts nichts zu diskutieren.

2. Sicherlich kann man RS eine Strafe aufbrummen, wenn sie nicht in ausreichendem Maße gegen "vermeintlich" illegale Uploads tun. Bietet jemand einen Service an, der auch für nicht legale Dinge genutzt werden kann, so muss er auch in ausreichendem Maße Maßnahmen ergreifen, um illegale Aktivitäten zu verhindern. Ich denke das Stichwort "Fahrlässigkeit" wäre hier juristisch angebracht. Oder ggf. auch "billigend in Kauf nehmen".

3. So viele hängen sich am Wort "Raubkopie" auf. Zum Teil zu Recht. Wer jedoch jetzt mit diesem pathetischen "RaubMORDkopierer" kommt, macht sich lächerlich und disqualifiziert sich damit für jede sinnvolle Diskussion. Einen "Raub" stellt das herunterladen - also das KOPIEREN - nicht dar. Das ist Fakt.
Es ist meines Erachtens nicht mal ein "Diebstahl geistigen Eigentums", denn wem nehme ich denn bitte sein geistiges Eigentum weg? Niemandem. Dann wäre jede Kopie eines Arbeitsblattes in der Schule auch ein Diebstahl. Und das ist - mit Verlaub - Schwachsinn.
Die berühmte "Privatkopie" hat es schon immer gegeben. Heute ist es nur wesentlich einfacher, diese in großer Stückzahl und von wesentlich mehr medialen Inhalten anzufertigen. Das ist ein Probelm für die Hersteller, das ist klar. Sie wollen einfach nicht von ihrem alten Geschäftsmodell, welches mittlerweile absolut überholt und nicht mehr Zeitgemäß ist, abrücken. Und damit sie dies nicht müssen säuselt ihre Lobby ständig den Politikern ins Ohr, dass sie entsprechend die geltenden Gesetze nicht überarbeiten dürfen. Somit bleibt der "schwarze Peter" bei den Bürgern hängen, welche eigentlich schon bei der Kopie eines einzigen Songs - ob nun durch das Überspielen einer CD auf eine Kassette oder durch das Herunterladen aus dem Internet - kriminalisiert werden. Dies ist ein Zustand, der nun endlich mal geändert werden muss.
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15.04.2012 13:12 Uhr von Akaste
 
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Filehoster: würden doch einen Dreck tun um sämtliche illegalen Aktivitäten unterbinden zu wollen, die würden sich über Nacht zu einer sinnlosen Ansammlung besetzer Domainnamen entwickeln, mehr nicht
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15.04.2012 14:22 Uhr von Aggronaut
 
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Jahrelang: waren die randgruppen gut genug um gross zu werden, kaum ist man gross genug tritt man auf jene..

8tungstyp:
und gern nochmal; musiker sollen sich in die fuzos dieser welt stellen und musik machen, aber jammern ist ja so viel einfacher und bequemer.
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15.04.2012 21:02 Uhr von mort76
 
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Aggronaut, daß die Musiker immer weniger verdienen, liegt ja auch eher am Bezahlmodell der Plattenfirmen als am Kopieren- nur ein paar Cent pro Platte gehen an den Künstler selber, auch, wenn die Plattenfirmen nurnoch 10% des Geldes fürs Studio zahlen wie früher und durch den Onlinevertrieb auch immer niedrigere Vertriebskosten haben.

Insofern ähnelt die Plattenindustrie eher den Ölkonzernen.
Vom Gewinn gibts für die Künstler nur einen Bruchteil, Geld kann man nurnoch mit Konzerten machen.
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15.04.2012 22:37 Uhr von Aggronaut
 
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mort76: niemand zwingt künstler bei plattenfirmen ihre seele zu verkaufen.
dann müssen musiker das machen was sie schon seit jahrhunderten getan haben, nämlich durch die gegend tingeln und singen. qualität setzt sich durch oder gelten für künstler andere masststäbe als für otto-normal arbeiter?
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16.04.2012 07:28 Uhr von mort76
 
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Aggronaut, das Verhalten der Plattenfirmen führt ja mittlerweile auch dazu, daß sich viele Musiker von denen unabhängig machen- man kann ja auch als Privatperson seine Platten bei iTunes und Co. unterbringen, und da die Firmen sowieso kein Geld in Newcomer mehr investieren, die sich nicht auf den Plattformen schon bewährt haben, kann man inzwichen wirklich auf deren Dienste verzichten.
Und tingeln muß man so oder so, wenn man etwas Geld damit verdienen will, das ist ja nun schon Realität.

Nur...wenn die Plattenfirma mit einem Künstler so richtig Reibach macht, und trotzdem nur ein paar Cents pro Platte ausbezahlt, ist das im Prinzip wie ein Künstler-Hartz4-Minijob.
Der Aufwand für die Firmen wird immer geringer (du mußt schon viel zuhause vorproduzieren und nimmst manchmal nurnoch den Gesang im Studio auf, und durch den Onlinevertrieb ohne physischen Tonträger werden bei gleichbleibendem Verdienst die Ausgaben der Firmen immer geringer...).
Wodurch läßt sich das rechtfertigen?
Wer lebt da eigentlich von wem?

Und, by the way: wenn man in die Charts schaut, kommt man ja nun auch eher weniger zu dem Schluß, daß es hier die Qualität ist, die sich durchsetzt.
PR und Publicity setzen sich durch- und das bieten leider nur die Plattenfirmen.
Ansonsten gibt es heute mehr Musik als je zuvor auf dem Markt- um sich da wirklich Gehör zu verschaffen, braucht es mediale Omnipräsenz.

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