14.04.12 16:22 Uhr
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Bonn: Gericht spricht einen wegen eBay-Betrugs angeklagten Mann frei

Ein 25 Jahre alter Mann musste sich vor einem Gericht in Bonn wegen Online-Betrugs verantworten. Zusammen mit seinem Kumpel, gegen den ein extra Verfahren läuft, soll er Kunden über eBay um 2.500 Euro geprellt haben.

Sie boten Waren wie das Nokia N8, Nikon-Digitalkameras, Playstations, Samsung-Laptops, De’Longhi-Kaffeeautomaten oder auch Musikanlagen von Bose an. Doch die gekauften und bezahlten Waren wurden nie ausgeliefert. Erst nach Erhalt der Strafanzeige überwies der Angeklagte das Kunden-Geld zurück.

Vor Gericht sagte der 25-Jährige, dass er seinen eBay-Account sowie auch seine Bankdaten seinem Kumpel überließ, weil dieser angeblich Probleme mit seiner Bank hatte. Das Gericht glaubte dem Angeklagten die Geschichte und sprach ihn frei.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Gericht, eBay, Bonn
Quelle: www.express.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.04.2012 16:36 Uhr von TeleMaster
 
+7 | -2
 
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...ich hätte ihn nicht freigesprochen. Für mich ist der Fall klar. Als ob jemand mal eben einfach so wen seine Bankdaten gibt und keinerlei Kontrolle darüber hat, was über das Konto an Einzahlungen und Abbuchungen läuft. Möglich, dass er nicht direkt daran beteiligt war, aber völlig unwissend war er bestimmt nicht. Alleine dass jemand "Probleme" mit der Bank hat, sollte schon Auslöser für entsprechende Alarmglocken sein.

Nun müsste ja eigentlich der "Kumpel" wegen Betrug vor Gericht.
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14.04.2012 17:07 Uhr von zabikoreri
 
+9 | -0
 
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@TeleMaster: "Nun müsste ja eigentlich der "Kumpel" wegen Betrug vor Gericht."

Bedeutet dies hier:

"mit seinem Kumpel, gegen den ein extra Verfahren läuft,"

nicht genau das?
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14.04.2012 18:17 Uhr von Babykeks
 
+4 | -0
 
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Wieso muss hier ein Gericht "glauben", dass der Wieso muss hier ein Gericht "glauben", dass der Angeklagte die Wahrheit sagt?

eBay speichert doch von jedem Gebot, Artikelangebot, etc. die benutzte IP? Wenn man die IP vom kleinen Fritz erkämpft, weil er sich das neuste Justin Bieber Lied runterlädt, dann kann man das bei sowas nicht? Weil vor das "Betrug" kein "Raubmord"-Präfix angedichtet wurde?

PS: Bankdaten kann ja auch einfach Ktonr und BLZ sein - und die erfährt normalerweise auch jeder, der einen Artikel per Überweisung ersteigert. Er hat ihm ja nicht seine PIN mit Karte überlassen...?!

[ nachträglich editiert von Babykeks ]
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14.04.2012 20:02 Uhr von rolf.w
 
+1 | -0
 
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Unlogisch: Warum soll man einem "Kumpel" seinen eBay-Account überlassen, weil dieser Stress mit seiner Bank hat?
Das sind doch 2 Dinge, die nichts miteinander zu tun haben.
Selbst wenn der "Kumpel" paypal nutzt, würde es ausreichen, wenn er dort die entsprechende Bankverbindung in SEINEM Account ändert.

Also so ganz logisch scheint mir die Sache nicht zu sein, außer das Gericht hat festgestellt, dass der nun Freigesprochene leicht marode Gehirnwindungen hat.
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14.04.2012 20:12 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
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Netter Richter: Immerhin hat er dem Angeklagten aufgrund seiner Gutgläubigkeit gleich noch beispiellose Dummheit attestiert.
Dass sein "Kumpel" zwischen den Verkäufen und den Strafanzeigen nicht versucht hat an das Geld zu kommen ist aber ein wenig seltsam.

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