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Bundesministerien bauen Mitarbeit von Lobbyisten aus

Nach einer Verwaltungsvorschrift der Bundesregierung ist der Einsatz von externen Mitarbeitern im "Regelfall auf sechs Monate beschränkt". Nach dem neuesten Lobbyistenbericht der Bundesregierung wird dieser Zeitrahmen in vielen Bundesministerien um ein Vielfaches überschritten und weiter ausgebaut.

Im zweiten Halbjahr des Jahres 2011 waren 70 externe Personen in der Verwaltung der Bundesregierung beschäftigt. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es nur 56 Mitarbeiter. Das Gesundheitsministerium will die Tätigkeit von 32 Mitarbeitern aus externen Verbänden, wie den Ersatzkassen verlängern.

Das Entwicklungsministerium und das Außenministerium will die Mitarbeit des Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) verlängern und ausbauen. Nach Angaben der Vereinigung "LobbyControl" hatte der BDI an Reden für Ministerien mitgearbeitet, welche "klare kommerzielle Interessen" verfolgten.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ministerium, Verwaltung, Lobby, Mitarbeit
Quelle: www.tagesspiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.04.2012 13:22 Uhr von bibip98
 
+12 | -0
 
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ein deutliches Zeichen wie korrupt unsere Politiker sind.
Sie schämen sich nicht mal es offen zu zeigen!
Ich werde das nächste mal bestimmt keine der etablierten Parteien wählen!
Deren Korruption geht hoch bis zur Bundeskanzlerin

[ nachträglich editiert von bibip98 ]
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14.04.2012 13:32 Uhr von thatstheway
 
+2 | -0
 
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Was beschwert ihr euch, die Politmarionetten wollen doch nur den Dienstweg verkürzen und nicht mehr alles per Telefon erledigen-
Vorher mussten sie noch die Erlaubnis einholen, z.B. in Stuttgart, und jetzt müssen sie nur noch ins nächste Büro um die Ecke. Also zeigt die Regierung ihren "Sparwillen", aber leider wie immer an der falschen Stelle.
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14.04.2012 14:41 Uhr von KhaosPrinz
 
+2 | -0
 
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Horst Seehofer erklärt, warum Wählen sinnlos ist: http://youtu.be/...

mfg
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14.04.2012 18:59 Uhr von meisterthomas
 
+3 | -0
 
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Seilschaften anstatt Demokratie! Dieser Lobbyismus dient der Ausgrenzung demokratischer Willensbildung.
Eine Methode mit vielen Fassetten, die Staat und Demokratie wie ein Krebsgeschwür zersetzt.

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