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Köln: Ordnungsamt darf Obdachlose trotz Geruchsbelästigung nicht vertreiben

Vor dem leer stehenden "Filmpalast" in Köln haben sich einige Obdachlose eingerichtet. Das gefällt den anliegenden Geschäftsleuten überhaupt nicht.

Tagsüber sind die Obdachlosen unterwegs, sie lassen ihr Hab und Gut zurück. Manche urinieren sogar unter dem Vordach des Kinos. Kunden der "Hohenzollern-Apotheke" und des "Garten Eden"-Restaurants fühlen sich durch den Geruch belästigt.

Das Ordnungsamt kann in diesem Fall nichts tun, die gestapelten Matratzen stehen auf einem Privatgrundstück. Da der Eigentümer des Kinos im Ausland lebt, hat er einen Verwalter eingestellt. Dieser war bisher nicht zu erreichen.


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WebReporter: just.mic
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Köln, Obdachlose, Ordnungsamt
Quelle: www.express.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.04.2012 11:37 Uhr von NilsGH
 
+8 | -3
 
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Gegen das Urinieren in der Öffentlichkeit, auch auf Privatgrund KANN das Ordnungsamt was tun, wenn es denn will.

Wenn die Obdachlosen oder auch ein Privatmann im Hinterhof bzw. in einem Garten ihre Notdurft verrichten, dann ist das eine Sache. Da pinkeln, wo es Jedermann sehen und riechen kann ist aber etwas anderes.

Da kann und muss ein Ordnungsamt einschreiten. Nur das Wille ist in der Regel nicht da. Man will sich nicht mit den Obdachlosen "rumschlagen". Geldstrafen wäre da angebracht. nur die bringen ja bei Menschen nichts, die eh schon nichts haben. Und weil man das Geld nie erhalten wird, wird entsprechend auch nichts unternommen.

Ferner wäre eine Anzeige wg. Erregung öffentlichen Ärgernisses auch in Betracht zu ziehen, denke ich.

Ich habe nichts gegen Obdachlose. Im Gegenteil: Zum einen spiegeln sie "nur" unser marodes System wieder und zum anderen stören sie auch nicht, wenn sie irgendwo sitzen und in Ruhe ihr Bierchen trinken. Meist sind das auch echt nette Leute.

Das Urinieren und die Schreierer, wenn sie sich dann aber gegen Abend zusammenrotten, das ist etwas anderes. Das muss ja nicht unbedingt sein.
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13.04.2012 11:43 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+5 | -1
 
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Najo Die Leute von der Apotheke und dem Restaurant könnten die Obdachlosen ja bitten, ihre Toiletten zu benutzen, um ihre Notdurft zu verrichten, anstatt in der Öffentlichkeit zu Urinieren ^^ Glaub die sind sogar dazu verpflichtet, wenn man nachfragt *g

Aber vermutlich ist es ihnen dann umgekehrt doch lieber lol

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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13.04.2012 12:40 Uhr von Alois_Besenstiel
 
+3 | -5
 
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@Schlottentieftaucher: Man könnte sie auch neben einer Parteizentrale der "Grünen" einquartieren. Damit die Obdachlosen mal am eigenen Leib erfahren, wie sie anderen mit derartigen Geruchsbelästigungen schaden.
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13.04.2012 14:03 Uhr von quade34
 
+2 | -1
 
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solange das Verrichten: der Notdurft in öffentlichen Bedürfnisanstalten Geld kostet, wird sich nichts ändern. Die Bahnhöfe bieten einen trockenen und halbwegs warmen Platz. Eine Verbannung an den Stadtrand in Lager ähnliche Behausungen ist nicht nötig, wenn die Stadt entsprechend Hilfsorganisationen, die die Leute wieder eingliedern, mehr unterstützen bzw. überhaupt unterstützen würde. Viele der Obdachlosen kommen aus dem widrigen Kreislauf, ohne Hilfe nicht mehr raus. Viele von denen haben einfach nur ein einziges mal Pech gehabt.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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13.04.2012 14:23 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+2 | -3
 
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Aber Aber ^^: Wenn ich mir zB das Oktoberfest oder so anschaue, da treiben sich keine Obdachlosen rum und trotzdem läuft die Pisse in Strömen, in bestimmten Ecken lol

Da darf man die Obdachlosen gar nicht an den Pranger stellen, wir sollten lieber den Alkohol verbieten und Gras legalisieren, dann wird auch weniger uriniert ^^

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