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Neue Forderung: Bald weniger Hartz IV für jugendliche Arbeitslose?

Der Mittelstandsverband BVMW macht jetzt mit einer schwerwiegenden Forderung auf sich aufmerksam. So fordert dessen Präsident Mario Ohoven, dass der Hartz-IV-Regelsatz für Jugendliche gekürzt werden sollte.

Hintergrund sind die vielen Strafen, die die Jobcenter vor allem gegen Jugendliche verhängt haben. Dies sei seiner Ansicht nach ein Alarmzeichen.

Viele junge Arbeitslose würden es vorziehen, Stütze zu kassieren statt zu Arbeiten. Deshalb sollte nach Ohovens Ansicht der Regelsatz nicht höher sein als der Anfangslohn eines Auszubildenden.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Jugendliche, Hartz IV, Forderung, Arbeitslose, Straftat, Auszubildende
Quelle: www.bild.de

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13.04.2012 07:43 Uhr von Marco Werner
 
+29 | -2
 
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Wenn ich mir die Ausbildungsvergütung: im von mir erlernten Beruf anschaue,wie sie bei Wikipedia gelistet ist,so wäre das keine Kürzung...im Gegenteil.
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13.04.2012 07:56 Uhr von swac
 
+18 | -0
 
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@ Immernurich: teils gebe ich dir recht, andererseits kann nicht jeder seinen Traumberuf erlangen. Fakt ist außerdem: Das Bildungsniveau der Jugendlichen ist heutzutage unter aller Würde. Demotivierte Lehrer und Schulausfall helfen da sehr gut mit. Außerdem werden den Jugendlichen heutzutage fast nur noch ihre Rechte beigebracht, nichtmehr Rechte UND Pflichten
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13.04.2012 08:12 Uhr von NolanDaneworth
 
+13 | -27
 
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13.04.2012 08:14 Uhr von Major_Sepp
 
+12 | -18
 
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Immernurich: Momentan sind sage und schreibe 1 Million Lehrstellen in D unbesetzt. Diese sind fast ausnahmslos in Branchen zu finden, die nur ein Mindestmaß an schulischer Bildung voraussetzen. So viel zur "passenden" Lehrstelle!

Wer nur ein bisschen Anspruch an sich und seine eigene Zukunft hat, kommt sowieso nicht in die Verlegenheit im jugendlichen Alter arbeitslos zu werden. Nach der Hauptschule heißt die Endstation eben nicht zwangsläufig Hartz IV. BIldungschancen gibt es für alle die es auch wollen, das ist eben auch Fakt.

Ansonsten Zustimmung für swac

[ nachträglich editiert von Major_Sepp ]
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13.04.2012 08:18 Uhr von Jonny0r
 
+13 | -1
 
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uhm also ich kann es auch verstehen das viele jugendliche lieber Hartzen gehen anstatt zu arbeiten, ich selbst gehöre zwar nicht dazu aber ich kenn auch 1-2 die es so handhaben. In der Ausbildung 300-400€ und man geht jeden tag 8h dafür knüppeln, dann je nach beruf später 1000-1200€ netto und man soll wohl möglich noch kostenlose überstunden dafür machen, das demoralisiert viele..

ABBER..

auf der anderen seite frage ich mich, wenn man den Hartz 4 satz reduziert für jugendliche, wer gibt dem herrn das recht für diese forderung? warum sollte ein jugendlicher arbeitsloser nicht die gleiche rechte haben wie ein erwachsener der sein lebtag noch keinen finger gerührt hat?
und einen ANREIZ arbeiten zugehen schafft das meiner meinung nach bestimmt nicht, ich denke eher das geht mal wieder nachhinten los und der ein oder andere jugendliche wird in die kriminalität abrutschen..

VLLT. sollte man einfach Arbeiten wieder attraktiv machen? mehr netto vom brutto (ja das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen) .. aber wir wissen ja was darauf wurde ;))
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13.04.2012 08:40 Uhr von KingPiKe
 
+23 | -1
 
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Major_Sepp: Mindestmaß an Bildung?

Mir kam es vor 3 Jahren als ich eine Ausbildung suchte eher so vor, als würde man schon für die "einfachsten" Berufe Abitur verlangen.
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13.04.2012 08:45 Uhr von saber_
 
+1 | -17
 
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13.04.2012 09:03 Uhr von Pup
 
+18 | -2
 
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<Mir kam es vor 3 Jahren als ich eine Ausbildung suchte eher so vor, als würde man schon für die "einfachsten" Berufe Abitur verlangen.>
Ebenfalls vor ein paar Jahren wurde ein Bäcker im Radio befragt was er davon hält, das es zu wenig Lehrstellen gibt. Dieser meinte das er zumindest händeringend einen Stift sucht. Auf die Frage was der Bewerber erfüllen sollte kam u. a. als Anwort "Mindestens einen Realschulabschluss".

Als Bäcker! Realschulabschluss!

[ nachträglich editiert von Pup ]
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13.04.2012 09:04 Uhr von Mister_Kanister
 
+17 | -1
 
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ist: doch nur noch traurig.. wo ich meine Ausbildung gemacht habe konnte ich mich zum Glück aufs Fahrrad schwingen und war in 10 min dort, das Essen gab es mittags kostenlos genauso wie Getränke es gab extra urlaubs und weihnachtsgeld und nen monatlichen Lohn von 750 DM im ersten Jahr mit Steigerung das machten die 3 Jahre dann ganz erträglich und ich konnte mir auch mal richtig was gönnen. aber wenn heute jemand für ne Ausbildung extra in ne größere Stadt ziehen muss, man nen mini Wohnungszuschuss von 150 Euro vom BAB bekommt, essen und Fahrt selber zahlen muss und so kleinbetriebe einen dann noch 350 Euro monatlich zahlen ohne extras dann ist das ganze für mich nachvollziehbar wieso so viele lieber Stütze kassieren. Vorallem haben auch viele Eltern oder alleinerziehende nicht das Geld ihr Kind dann groß zu unterstützen.
und @Pup ja das stimmt meist auch das man für die einfachsten arbeiten meist nen super abschluss braucht, das verstehe ich auch ned wirklich es geht ja eigentlich dann mehr ums Praktische und man kann auch ned erwartet das einer mit Realschulabschluss oder Abi ne Ausbildung zum Friseur anfängt da sollten die Betriebe mal nicht das träumen anfangen.

[ nachträglich editiert von Mister_Kanister ]
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13.04.2012 09:21 Uhr von Marco Werner
 
+16 | -0
 
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@Nolan: Nicht Äpfel mit Birnen vergleichen,indem du zwei völlig unterschiedliche Lebensumstände ins Verhältnis setzt.

>>Unter anderem werden die Miete und Wohnkosten erstattet.

Bis 25 darf auch ein Hartzer nicht so einfach aus dem Hotel Mama ausziehen,da ist also nix mit "vollbezahlter" eigener Wohnung.


>>Man kann einen Fernseher

Bei Ersteinrichtung der Wohnung *kann* es bis 100€ für einen Fernseher geben. Ist kein muss,sondern eine Ermessenssache des Sachbearbeiters. Wenn dem die Nase des Hartzers nicht passt,gibts das halt nicht.


>> und einen Rechner gestellt bekommen,

Definitiv falsch!


>>da man ja ein Recht auf Information hat, also wird der Tag auch nicht langweilig.

Deswegen gibts ja den Zuschuss für nen Fernseher.



>>Fahrkosten bekommt man glaub ich auch erstattet.

Nur zu Vorstellungsgesprächen,Maßnahmen und Einladungen ins Amt. Für Kosten des ÖPNV sind im Regelsatz 19,20€ vorgesehen, jedoch reichen die nichtmal für ein Sozialticket. Von einer "Verkehrsflatrate" ist man mit Hartz IV also weit entfernt.


>>Und noch 500€ jeden Monat zum Leben.

Schön wärs. Der Regelsatz beträgt 374€, bis zum 24. Lebensjahr sogar nur 299€.


>>Zum Glück gibt es soetwas wie die Berufsausbildungbeihilfe, um zumindest die Ausgaben für die Miete abzudecken, sofern man weiß, dass es soetwas gibt.

Auch als Azubi sollte man wissen,was einem zusteht. Sowas bindet einem niemand auf die Nase,am allerwenigsten das Amt selbst. Auch als Hartzer bindet einem niemand auf die Nase, welche Vorteile man aus seiner Lage ziehen kann. So wird z.B. das erwähnte Sozialticket von vielen ÖPNV-Betreibern nur auf gezielte Nachfrage vergeben, es steht nichtmal in den offiziellen Tariftabellen.



>weil sie in einer "eheähnlichen Beziehung" leben, darf er quasi seinen Lohn an sie abtreten und Miete und alles bezahlen.

Das ist ungerecht, stimmt. Das ist auch der einzige Punkt,wo ich mich frage, wo denn dann das finanzielle "Erfolgserlebnis" für den Azubi sein soll,denn nach seiner Definition arbeitet er ja dann fast umsonst. Die wenigsten Jugendlichen sehen die Ausbildung als Investititon in ihre Zukunft,sie sehen erstmal nur die damit zu verdienende Kohle.


>Also irgendetwas läuft doch in dem System falsch, dass die, die Arbeiten gehen und willig sind auch zu gehen, im Endeffekt weniger haben, als die, die zu Hause bleiben und sich einen schönen Tag machen.

Das Problem ist das Lohnabstandsgebot, welches zunehmend nicht mehr stimmt. Was würde sich für den Azubi ändern,wenn Hartz IV gekürzt würde ? Hätte er dadurch plötzlich mehr Geld in der Tasche und käme besser über die Runden ? Oder wäre vielleicht nur sein Neid auf die "Daheimgebliebenen" etwas gestillt ?

[ nachträglich editiert von Marco Werner ]
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13.04.2012 09:25 Uhr von achjiae
 
+10 | -0
 
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CDU oder FDP? Gehört der Ohoven jetzt mehr zur CDU oder mehr zur FDP?
Auf Wiki und seiner offiziellen Seite (http://www.ohoven.de) kann ich keine politische Gesinnung finden.

Ich frage mich, wie man das HIV noch kürzen will. Massenwohnheime für Harzer? Altöl statt Magerine für das trockene Brot? Regenwasser statt Leitungswasser zum trinken?

Mal davon abgesehen sollte wirklich das durchschnittliche Azubieinkommen angehoben werden. 100-50,-€ nach Nahrung, Wohnung und sonstige Zwangsausgaben sind nicht wirklich viel. Da ist es klar, dass eine Ausbildung nicht attraktiv wirkt (speziell wenn der Ausgelernte nur 400,-€ mehr bekommt).
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13.04.2012 09:43 Uhr von TeleMaster
 
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13.04.2012 10:00 Uhr von Ruthle
 
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genau nicht das HarzIV ist zu hoch sondern die Löhne sind zu niedrig eventuell kann man auch sagen, dass sehr schnell alles zu teuer geworden ist...gerade Mieten und Energiekosten...
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13.04.2012 10:14 Uhr von Edelbert88
 
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Also ich habe nach der Ausbildung, weil ich nicht übernommen wurde und gegen den nächsten Azubi ausgetauscht wurde ca. 300€ ALG II bekommen, aufstockend zu knapp 250€ ALG I.

Davon musste ich 350€ Miete zahlen. Ich denke nicht, dass man da noch kürzen sollte. Man muss ja das System nicht immer so auslegen, dass es keiner mehr ausnutzen kann, denn damit bestraft man letztlich vor allem diejenigen, die in eine Notsituation geraten.

Ich bin dafür, dass wir Politikerdiäten einsparen.
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13.04.2012 10:22 Uhr von ThomasausWB
 
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@saber_: Sicherlich gibt es eine Steuerfreigrenze in D, dennoch heißt das nicht, dass 500 € Brutto = 500 € Nettoverdienst ist.

Es müssen trotz des geringen Einkommens die ganzen Sozialversicherungen + Soli bezahlt werden. Da bleiben bei Lohnsteuerklasse I nur knapp unter 400 Euro übrig.
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13.04.2012 10:28 Uhr von Loxy
 
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Widerlich! "Viele junge Arbeitslose würden es vorziehen, Stütze zu kassieren statt zu Arbeiten."

Na das kann seiner schlauchbotlippigen "UNESCO-Botschafter-Gattin" und "Von-Beruf-Tochter-Tochter" ja nicht passieren... "arbeiten" meine ich.

Kann bei dem Herrn Ohoven nicht mal die Steuerprüfung etwas genauer hinschauen? Solche Typen haben doch immer Dreck am Steuerstecken. Erste recht wenn man sich hauptberuflich als Anlageberater damit beschäftigte "steueroptimierte" Anlageformen zu entwickeln.


Lieber Herr Ohoven, sind nicht vielleicht SIE der größere Schmarotzer als ein kleiner Jugendlicher, der sich im schlimmsten Fall ein paar hundert Euro erschleicht... die er dann auch direkt zum Einzelhändler und Mittelständler trägt und nicht "steueroptimiert" anlegt und andere für die Zinsen ackern lässt.
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13.04.2012 10:37 Uhr von Loxy
 
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"Verfahren gegen Ohovens Finanzdienstleistungsunternehmen

2002 geriet Mario Ohoven in die Kritik, als er von einem Rentner verklagt wurde, der sich 1997 mit 125.000 Euro an dem von Ohoven vertriebenen Filmfonds Cinerenta I beteiligt hatte.[3] Auf das Geschäft hat sich der Kläger nach seiner Darstellung nur eingelassen, weil Ohovens Verkäufer ihm zuvor versichert hätten, er gehe kaum ein Risiko ein und bekomme binnen 18 Monaten knapp 80 Prozent seines Einsatzes durch Ausschüttungen des Fonds zurück. Diese Versprechungen waren haltlos und in zweiter Instanz bekam der Rentner Recht. Die Differenz zwischen den erhaltenen Ausschüttungen und der Beteiligungssumme musste dem Mann zurückerstattet werden.

Laut Stern[4] haben 232 Investoren die Investor Treuhand in einem Sammelverfahren auf Zahlung von 16,7 Millionen Euro Schadensersatz verklagt. Die Forderung steht im Zusammenhang mit den Verlusten eines durch die Investor Treuhand empfohlenen Immobilienfonds. Ohovens Anwalt betrachtet die Ansprüche als überhöht bzw. verjährt.

In Juli 2007 wurde die Cinerenta GmbH, deren Mehrheitsgesellschafter Ohoven ist, wegen Kapitalanlagebetruges zu Schadensersatzleistungen in Höhe von 40.000 Euro an einen Anleger verurteilt. Die im Prospekt (für einen durch die Investor Treuhand vertriebenen Fonds) erwähnte Versicherung, die für den Erlösausfall gerade stehen sollte, war in Wirklichkeit eine Briefkastenfirma aus Panama.[5]

Die Vertriebsgesellschaft Investor- und Treuhand wurde 2005 in Berintreg umbenannt und ist in Insolvenz. Die Insolvenzverwalterin fordert von Ohoven 7 Millionen Euro zurück, die dieser unrechtmäßig aus der Gesellschaft entnommen haben soll.[6][7]

Im Juli 2010 wurde Ohoven in erster Instanz erstmals persönlich zu Schadensersatz an Anleger der Cinerenta Medienfonds II und IV verurteilt, weil er eine 20%ige Provision verheimlicht haben soll.[8]

Der Bundesgerichtshof (BGH) als höchste Instanz hat am 15. Juli 2010 die Klage auf Schadenersatzansprüche gegen Mario Ohoven abgewiesen. Ohoven sei nicht für die von den Klägern behaupteten Fehler in Cineranta-Prospekten verantwortlich und eine Haftung daher ausgeschlossen.[9]

Das OLG München hat am 19. Januar 2011 ein am 20. Juli letzten Jahres gegen Mario Ohoven ergangenes Urteil in einer Berufungsverhandlung aufgehoben. Zugleich wurde die Klage im Zusammenhang mit Fonds der Cinerenta letztinstanzlich abgewiesen (AZ 20U 4113/10)."
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13.04.2012 10:52 Uhr von dieterzi
 
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Herr: Ohoven sollte seinen unquallifizierten Mund halten...
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13.04.2012 11:25 Uhr von artefaktum
 
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"Deshalb sollte nach Ohovens Ansicht der Regelsatz nicht höher sein als der Anfangslohn eines Auszubildenden."

Auf die Idee, diesen Anfangslohn erhöhen zu müssen, kommt Ohoven natürlich nicht. Immer schön die Leute gegeneinander ausspielen.
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13.04.2012 11:41 Uhr von ArrowTiger
 
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Nebelkerze! Yep! Und täglich eine neue Sau durchs Dorf treiben, damit man schön von den wahren Problemen (Fiskalpakt?) ablenken kann...

Als wenn so ein strunzdummer Vorschlag Bestand vor dem BVerfG hätte. Na ja, was will man von einem Finanzvermittler und Anlageberater (http://de.wikipedia.org/...) schon anderes erwarten, als Schwachsinn und Betrug...

Überhaupt: "fordert"? Der Kerl hat überhaupt nichts zu fordern, der kann sich das höchstens wünschen.

Und wenn der Anfangslohn eines Azubis tatsächlich unter dem Regelsatz liegt, gehört der Verantwortliche öffentlich geohrfeigt.
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13.04.2012 11:41 Uhr von 1234321
 
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Die Leute, denen es selber sehr gut geht, die würden am liebsten jede Sozialhilfe komplett abschaffen.

Diese Eigenschaft nennt sich "habgier", und greift immer weiter um sich.
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13.04.2012 12:00 Uhr von ArrowTiger
 
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@daim01: -- "Hochschulabsolventen sind der beste Beweis für die sogenannte „Generation Praktikum“, danke ihr lieben CDU und FDP Wähler [...]
möchte liebendgerne so einen CDU/ FDP Spinner die Zähne ausschlagen."

-- "Und nein ich bin kein Linker oder Grüner Schwachmat"

Erkenne nur ich hier einen fundamentalen Widerspruch in Denken und Wahrnehmung?

Ich kann nur hoffen, daß als einzige Partei dann nicht die NPD für dich infrage kommt. Die würde den Mist der neoliberalen Regierungkoalition dann nämlich auf die Spitze treiben. Wie schon mal... Corporatismus genannt...

Das von dir angesprochene Problem ist natürlich übel, tut mir leid, daß du in diese Mühle geraten bist.
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13.04.2012 12:03 Uhr von ArrowTiger
 
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@1234321: -- "Die Leute, denen es selber sehr gut geht, die würden am liebsten jede Sozialhilfe komplett abschaffen."

Bitte nicht verallgemeinern! Mir geht es gut, dennoch halte ich die antisozialen Machenschaften der Regierungen seit Schröder/Fischer für absolut unerträglich!

Und ich bin nicht der einzige!
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13.04.2012 12:07 Uhr von EvilMoe523
 
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Kann man nicht einfach 2 - 3 verschiedene Regelsätze anwenden? Und zwar einen, so wie er jetzt ist, damit Leute in Notlagen auch weiterhin Unterstützung bekommen... dann vielleicht einen Bonus für sichtbare Bemühung aus der Lage rauszukommen und sich nach Arbeit umzusehen... gegebenenfalls auch mal freiwillig Termine beim JC aus Eigeninitiative vereinbaren um neue Infos und Angebote zu bekommen?

Ich weiß, dass damit noch lange nicht sicher ist, da schneller oder besser an ein Job zu gelangen, aber Diejenigen die Arbeit wirklich wollen, können es zumindest zeigen. Und wenn sie wenigstens zu einer genormten Zeit aufstehen und irgendwo ehrenamtlich ein paar Stunden die Woche im schlimmsten Falle aushelfen für das Hartz4.

Arbeitslos muss nun wirklich Niemand sein. Arbeit macht man sich auch, wenn man täglich um 7 aufsteht, in den Wald geht und drei Löcher gräbt... einfach um im Rythmus zu bleiben.

Ja und dann eben noch zu guter Letzt einen verkürzten Regelsatz, der richtig weh tut, aber eben auch nur bei den Leuten, die sich regelmäßig nicht an Fristen halte... eine Bemühungen vorzeigen und nur 1 mal im Monat ihren Pflichtbesuch wahrnehmen für ihr Geld.
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13.04.2012 12:22 Uhr von ArrowTiger
 
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@daim01: -- "Schonmal was von der SPD gehört?"

Yep! Die ist für die ganze Misere mit Agenda 2010 und Hartz hauptverantwortlich. Schröder und Fischer sind in meinen Augen Hochverräter!

Aber natürlich war das alles auch ganz im Sinne der CDU/CSU und der FDP.

Man kann nur hoffen, daß die Linke und/oder die Piratenpartei stark genug werden, um hier ein wirksames Gegengewicht zu schaffen. Die anderen Parteien sind alle der neoliberalen Doktrin verfallen.

Und die Gewerkschaften sollten sich langsam auch mal wieder ihrer Stärke bewußt werden und diese nutzen!

-- "In dieser sogenannten Mühle bin nicht nur ich, sondern eine ganze Generation geraten."

Kann ich leider bestätigen. Mein Stiefsohn hängt in diese Falle ebenfalls fest. Sehr frustrierend, das Ganze!

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