12.04.12 18:48 Uhr
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Demokratieforscher hält Piratenpartei für strukturlos und nicht ernst zu nehmen

Die Piratenpartei holt in bundesweiten Umfragen immer mehr Stimmen. Dabei kommen von der Partei teilweise nur ungewöhnliche Forderungen, wie beispielsweise die Schulpflicht auf lediglich sechs Jahre zu begrenzen oder Sex mit Wirbeltieren zu verbieten.

Stephan Klecha vom Göttinger Institut für Demokratieforschung sagt deswegen ganz klar, dass die Piraten eigentlich momentan gar kein richtig strukturiertes Programm haben und stellenweise nicht ernst zu nehmen seien.

"Das Grundsatzprogramm ist sehr stark netzpolitisch ausgelegt, erweitert um einen Programmpunkt Bildung. Aber die Piraten kokettieren mit dieser Unzulänglichkeit. Es gibt kein strategisches Zentrum, das Diskussionen organisiert und strukturiert", sagt er.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Wissenschaftler, Mitglied, Piratenpartei
Quelle: www.bild.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2012 19:10 Uhr von Theo.Dor
 
+5 | -19
 
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12.04.2012 19:22 Uhr von Mario78
 
+8 | -2
 
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die Mainstreamparteien: machen doch alles eh nur noch schlimmer und verhökern uns an die EU und andere Lobbys, also ist doch scheißegal ob die Piraten ein Programm haben. Ich wähle die Piraten nur weil sie eine Changse sind CDU SPD und Konsorten einen Riegel vor zu schieben um so schlimme Lobbypolitik zu verhindern...

ja die anderen haben ein Programm,aber das ist immer zu 100% Verschlimmbesserung fürs einfache Volk.
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12.04.2012 19:24 Uhr von Rechthaberei
 
+9 | -3
 
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Der Forscher kennt die Partei nicht intern, ist: ein bezahltes Subjekt oder ein grüner Neider:

http://www.youtube.com/...


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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12.04.2012 20:55 Uhr von TeleMaster
 
+5 | -2
 
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Blblabluna... genau solche und ähnliche Töne gab es auch als die Grünen etwas populärer wurden. Heute haben die Piraten kein ernsthaftes Programm (Wozu auch? Die etablierten Parteien haben zwar ein Programm, halten sich aber nicht daran (Koalitionen sei Dank)), aber wie sieht es aus, sollten sie tatsächlich mal etwas weiter oben anzutreffen sein; dann haben die flugs ein ordentliches Programm und stellen eine echte Alternative zu anderen "Protestparteien" dar.
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12.04.2012 21:52 Uhr von tutnix
 
+4 | -3
 
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für springer: als rechtskonservativen verlag sind die piraten natürlich ein dorn im auge. und vor lügen und hetzereien schreckt der auch nicht zurück. wie soll man da solche "nachrichten" überhaupt ernst nehmen?
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12.04.2012 22:07 Uhr von Sonny61
 
+1 | -3
 
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Muss man dafür Forscher sein um das zu erkennen?!
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12.04.2012 23:21 Uhr von derSchmu2.0
 
+4 | -0
 
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Fuer was werden diese Forscher eigentlich bezahlt? Es ist doch klipp und klar und ganz deutlich...
die Piraten werden, laut Statistik (der ich mal glaube), vor allem von Erst- und ehemaligen Nicht-Waehlern gewaehlt...ein klares Zeichen fuer deren "Alternativlosigkeit"...hinzu kommen noch die Waehler (mich inbegriffen), die hinter den anderen Parteien eine sich stets in ihren politischen Richtungen aendernden Masse sehen.
Das hat nix mit deren Inhalten zu tun sondern einfach mit den Inhalten und Verhalten der anderen Parteien....
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13.04.2012 00:00 Uhr von Tastenhauer
 
+4 | -0
 
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Ist das etwa dieser hier: http://fraktion.spd-goettingen.de/...

Wer findet das Problem? ;)
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13.04.2012 00:48 Uhr von neisi
 
+3 | -0
 
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Sie sagen nur etwas, wenn sie Ahnung haben: Die Piraten beschränken sich auf das wovon sie Ahnung haben, das ist "nur" Netz und Digitales, aber immer noch besser als eine falsche Meinung haben und alles schlimmer machen.
Die Parteien mit Programm nützen ja auch nichts, besonders wenn die Wahlversprechen nach der Wahl verschwunden sind...
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13.04.2012 02:24 Uhr von Zitronenpresse
 
+2 | -1
 
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Das eine Partei: schneller an Beliebtheit gewinnt, als sie mit ihrem Programm hinter herkommt, ist schon ne coole Sache!
Das merken auch Alle, die die Schnauze voll haben von dem ganzen Verbrecherpack in der Politik.

Hat dieser Hampelmann eigentlich mal die Parteiprogramme von CDU & SPD gelesen??

Das ist solch ein hohler Berg aus Phrasen, dass einem schlecht wird von der Vorstellung, da draußen laufen Leute rum, für die das Nett kling, und sich sagen "naja - das versteh ich ja eh nicht!"

Der Effekt der >regierenden Dummheit< sollte einen Demokratieforscher eher in Atem halten! Da hat er nicht nur genug zu tun, sonder macht zur Abwechslung mal was sinnvolles!
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13.04.2012 04:05 Uhr von Azureon
 
+1 | -1
 
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Hat da wer etwa Muffensausen?
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15.04.2012 12:02 Uhr von bibip98
 
+1 | -0
 
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wie Mario78 richtig schreibt: eine Protestpartei.
Und das ist gut so!
Wie soll man sonst den korrupten etablierten Parteien Angst einjagen?
Ich wünsche den Piraten 20 %!
Ich selbst werde auch diesen Schmarotzern Angst machen: ich wähle die anderen: LINKS!
Nicht weil ich von denen so extrem überzeugt bin. Doch wählen muss ich. Und diese korrupten Schweine in Berlin bekommen meine Stimme nicht mehr.

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