12.04.12 12:59 Uhr
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Schweiz: Volksabstimmung über 2.000 Euro Grundeinkommen wird kritisch gesehen

In der Schweiz soll es eine Volksabstimmung darüber geben, ob jeder Bürger ein bedingungsloses Grundeinkommen von 2.500 Franken (2.000 Euro) im Monat bekommen soll (ShortNews berichtete).

Durch diese Transferzahlung und die Personenfreizügigkeit könnten noch mehr Ausländer aus Osteuropa als bisher in die Schweiz kommen. In Folge dessen dürfte es zu mehr Lohndumping und Schwarzarbeit kommen. Illegale Einwanderer könnten dadurch ins Elend gestoßen werden.

Die Frage, ob auch Ausländer in den Genuss des Grundeinkommens kommen könnten, dürfte manche Befürworter des Grundeinkommens zum Umdenken bewegen. Möglicherweise kommen dann nur gefragte Spezialisten in den Genuss dieser Sozialleistung.


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WebReporter: General_Strike
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Schweiz, Volksabstimmung, Grundeinkommen
Quelle: www.aargauerzeitung.ch

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2012 12:59 Uhr von General_Strike
 
+12 | -31
 
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12.04.2012 13:16 Uhr von artefaktum
 
+32 | -2
 
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@General_Strike: "Auch für deutsche Hartz-IV-Empfänger würde die Schweiz durch das Grundeinkommen zum Schlaraffenland werden und sie in Scharen anlocken."

Das ist Blödsinn! Meinst du, du kannst einfach so bedingungslos in die Schweiz ziehen? Das kannst du jetzt schon nicht. (Übrigens auch bei uns in Deutschland nicht).
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12.04.2012 13:21 Uhr von General_Strike
 
+4 | -12
 
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@artefaktum: Was sollte die Leute denn davon abhalten, zu kommen?

Eigentlich wäre es gut, wenn es so wäre. Dann könnte das Grundeinkommen kommen. Durch das folgende Lohndumping würden illegale Schwarzarbeiter, die sowieso keinen Anspruch auf das Grundeinkommen haben, die Schweiz fluchtartig wieder verlassen.
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12.04.2012 13:21 Uhr von NoPq
 
+15 | -3
 
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@Community: Er hat doch vollkommen recht.

Stünde die Diskussion bei uns an würdet ihr doch auch nicht wollen, dass jede dahergelaufene "Fachkraft" (wie ihr sie ja so gerne nennt) dieses Grundeinkommen erhält.

Die Schweiz soll ihr Ding ruhig weiter durchziehen.. Geduld haben sie ja - Geld auch ;)
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12.04.2012 13:24 Uhr von artefaktum
 
+24 | -1
 
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@General_Strike: "Was sollte die Leute denn davon abhalten, zu kommen?"

Hast du schon einmal was von Einwanderungsgesetzen gehört? Länder lassen nicht einfach so bedingungslos Leute in ihr Land ziehen. Das ist aber eigentlich kein großes Geheimnis.
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12.04.2012 13:26 Uhr von Bildungsminister
 
+15 | -4
 
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Die Zeiten wo man die Schweiz als Schlaraffenland sehen konnte sind wohl längst vorbei. Die Schweiz hat wie viele europäische Staaten unter der gesamtwirtschlichen Lage zu leiden. Die KOF-Umfragen vom Anfang diesen Jahres zeigen klar, dass es Tendenzen gen Rezension gibt, und das viele Bereiche der Wirtschaft mit einem merklichen Rückgang im Tagesgeschäft rechnen.

Indes hören sich 2.000 Euro natürlich erst einmal toll an. Bei Licht betrachtet kommt man da nicht viel besser weg als mit Hartz4. Die Lebenshaltungskosten in der Schweiz sind um einiges höher als bei uns, vor allem in den Ballungszentren. Allein die Mieten sind um einiges höher.

Hinzu kommt, dass man so ganz ohne Arbeit auch jedwede Versicherung und andere Kosten von diesen 2.000 Euro zahlen müsste. Summa summarum bleibt da am Ende nicht wirklich viel übrig.

Pure Panikmache, und nur ein weiteres Indiz für die zunehmende antieuropäische Haltung der Schweiz. Wenn die Eidgenossen nicht aufpassen, dann stehen sie bald in ganz schlechtem Licht da, und das nicht nur, weil sie den Deutschen ihre Steuergelder klauen.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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12.04.2012 13:31 Uhr von General_Strike
 
+2 | -14
 
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12.04.2012 13:41 Uhr von Bildungsminister
 
+11 | -1
 
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Na klar , man kann auch in den Wald wie ÖffÖff ziehen. Hätte, würde, könnte... Hät´ der Hund nicht geschissen, dann hät´ er n Hasen gefangen.

Das was du ansprichst sind Einzelfälle, aber doch nicht der Normalfall. Wir reden hier von Leuten die in die Schweiz ziehen, einwander, einmarschieren, oder wie auch immer, um dort von den 2000 Euro n tolles Leben zu führen. Was einfach ob der anfallenden Kosten utopisch ist, und am Ende nichts als Panikmache.

Ich kann den Gedankengang schon verstehen, und man darf da auch drüber diskutieren. Aber dann muss man sich auch fragen wie realistisch der angedachte Fall denn wirklich ist. Und da wird der Missbrauch wohl extrem gering sein.
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12.04.2012 13:57 Uhr von General_Strike
 
+2 | -5
 
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@Bildungsminister Beispielrechnung: Du ziehst an die Grenze ins schöne Kreuzlingen am Bodensee (2-Zimmer für 850 CHF).
http://www.immoscout24.ch/...

Dann bleiben dir noch 1650 CHF (1400 Euro) übrig, die du auf der anderen Seite im ärmlichen deutschen Konstanz ausgeben kannst. Das ist fast doppelt so viel Geld wie Hartz IV Empfänger haben und reicht sogar für eine grosse Zweitwohnung in Deutschland.
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12.04.2012 13:59 Uhr von Criseas
 
+4 | -4
 
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OMG: OMG Ist die News schlecht, ich bin mir ohne groß in die Quelle zu kucken sicher das es eh nur für Staatsbürger wäre und nicht für Leute mit Visum oder Aufenthaltsgenehmigungen....
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12.04.2012 14:01 Uhr von General_Strike
 
+1 | -4
 
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@Criseas du irrst! auch für Ausländer!
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12.04.2012 14:12 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+2 | -0
 
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Lol: "Die Frage, ob auch Ausländer in den Genuss des Grundeinkommens kommen könnten, dürfte manche Befürworter des Grundeinkommens zum Umdenken bewegen."

Wenn das so kommen sollte, dann will vermutlich jeder in die Schweiz auswandern ^^
Aber auf jeden Fall sehr interessant, bin mal gespannt was draus wird und wie sich das dann weiter entwickelt.
Zumindest ist es sehr Zukunftsorientiert, wenn man bedenkt, dass immer mehr Maschinen in bestimmten Bereichen eingesetzt werden, die dann das Geld verdienen, zB in der Automobilindustrie, wird ja heute auch vieles von Maschinen ausgeführt. Der Mensch als Arbeitskraft tritt mit der Zeit immer mehr in den Hintergrund, weil Maschinen günstiger sind, weniger meckern, schneller arbeiten können und nicht krank werden, oder Urlaub wollen ^^

Versuch macht Kluch, sag ich da nur und wenns nicht funktioniert, dann muss man eben zurückrudern :)
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12.04.2012 14:28 Uhr von raterZ
 
+3 | -0
 
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das grundeinkommen: unterstützt berufe, die jetzt schon nicht auskommen mit ihren geld. außerdem belebt es die binnenwirtschaft.
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12.04.2012 14:47 Uhr von Tinnu
 
+1 | -10
 
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grundeinkommen ganz gut und schön, aaaaaber wer geht bei so einem einkommen denn noch arbeiten?
man beachte: der mensch ist von natur aus faul.

das menschen, die es nötig haben, bei überleben geholfen wird, ist klar. aber darüber hinaus sollte jeder selber für seinen luxus arbeiten. denn sonst geht keiner mehr sich krummbuckeln.
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12.04.2012 14:54 Uhr von General_Strike
 
+5 | -2
 
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@Tinnu die Schweizer sind nicht faul: Eine Volksabstimmung, ob jeder 6 Wochen Urlaub um Jahr bekommen soll, wurde von ihnen abgelehnt.

Ebenso wird das Volk allerhöchstwahrscheinlich das bedingungslose Grundeinkommen ablehnen.
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12.04.2012 15:07 Uhr von Akaste
 
+1 | -2
 
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aha: warum nicht ein "fast Bedingungsloses Grundeinkommen" mit der einzigen Bedingung schaffen die ein nachweisbares Besitzen der schweizerischen Staatsbürgerschaft erfordert?

Das würde die illegalen davon abhalten in die Schweiz einzuwandern wenn diese dann mal mitbekommen, dass sie wesentlich weniger bekommen als ein ungelernter Schulabbrecher in der Schweiz und die wirklichen Fachkräfte (ich rede jetzt nicht von der Sorte die Deutschland sich in Massen herbeischafft) werden schon aufgrund ihrer Qualifikation genügend Schotter bekommen.

Aber hey, das ist ja wieder politisch nicht korrekt, schade.
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12.04.2012 15:19 Uhr von General_Strike
 
+2 | -5
 
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@angelthevampyr nicht für jeden! Nur für Schweizer!

Sonst wird die Schweiz überrannt von Einwanderern, die nicht nur davon leben sondern auch noch jeden Monat 100 Franken nach Afrika überweisen können und damit ihre ganze Familie ernähren (ohne für das Geld eine Gegenleistung erbracht zu haben).
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12.04.2012 15:36 Uhr von quade34
 
+0 | -1
 
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da könnte ich: ja glatt meine Rente für wegschmeißen. Und gleich mal eine Kreuzfahrt buchen.
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12.04.2012 15:37 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
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@General_Strike: "Nur für Schweizer!"

Liest du nicht deine eigene Quelle?

Das Geld soll jeder bekommen, der in der Schweiz seinen Wohnsitz hat. Also auch Nichtschweizer.

Und um das noch mal deutlich zu machen: Du bekommst nicht einfach so eine Aufenthaltsgenehmigung in der Schweiz. Da müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein.
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12.04.2012 15:52 Uhr von General_Strike
 
+2 | -5
 
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@artefaktum: Es ist meine persönliche Forderung, das auf Schweizer zu beschränken.

Ich weiss, dass es auch für Ausländer gelten soll, das halte ich aber für falsch.

Dann soll man es besser gleich bleiben lassen, sonst wird die Schweiz noch mehr von Nigerianern, Deutschen und Rumänen überrannt.
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12.04.2012 15:55 Uhr von artefaktum
 
+7 | -1
 
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@General_Strike: "Dann soll man es besser gleich bleiben lassen, sonst wird die Schweiz noch mehr von Nigerianern, Deutschen und Rumänen überrannt."

Liest du meine Postings nicht oder bist du wirklich so lernresistent? Du kannst nicht einfach in die Schweiz marschieren und sagen: "Jungs, hier bin ich, will bei euch leben, hier ist meine Kontonummer!"

Die suchen sich schon sehr genau aus, wen sie ins Land lassen und wen nicht.
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12.04.2012 16:07 Uhr von Curio
 
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zu viel: ich denke, das ein BGE eh früher oder später nötig wird, aber 2000€ halte ich für zu viel, selbst für die schweiz.
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12.04.2012 16:18 Uhr von General_Strike
 
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@artefaktum: Als Asylbewerber kommst du in die Schweiz genau so leicht rein wie nach Deutschland. Die Schweiz trifft nur eine deutlich bessere Auswahl unter regulären Zuwanderern.

Naja, als Deutscher hast du wohl tatsächlich keine Chance, in der Schweiz Asyl zu beantragen, es sei denn du verbrennst deinen Pass. Als rumänischer Roma schon eher und als Nigerianer erst recht.
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12.04.2012 17:47 Uhr von CoffeMaker
 
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"Es ist meine persönliche Forderung, das auf Schweizer zu beschränken"

Das wäre eine logische Schlußfolgerung da das Geld ja auch erstmal erwirtschaftet werden muss. Allerdings kannst du an deinen Minusklicks sehen das es wohl einige nicht so sehen und der Meinung sind das das Schlaraffenland auch noch weiter besteht wenn jedem das gegeben wird der in die Schweiz einwandert solange arbeitet bis er den schweizer pass hat und sich dann zurück lehnt (in Deutschland schon Normalität) ^^
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12.04.2012 18:13 Uhr von General_Strike
 
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@CoffeMaker: Wenn man sich eure Arbeitslosenstatistik so anschaut, muss man bei euch doch überhaupt nicht mehr arbeiten, wenn man erst mal in Deutschland wohnt.

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