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Umstrittene Gratis-Koran-Aktion: Druckerei verweigert nun Auslieferung

Nach der massiven Kritik an der Gratis-Koran-Aktion radikaler Salafisten durch den Verfassungsschutz (ShortNews berichtete), bekommen die Islamisten nun noch mehr Ärger.

Die verantwortliche Druckerei hat nun die Auslieferung der Korane gestoppt. "Wir werden die Auslieferung stoppen und juristisch prüfen, welche Folgen sich daraus ergeben", sagte ein Sprecher des Konzerns CPI in Leck.

Dem Konzern gehört die Ulmer Druckerei Spiegel & Ebner, die Bücher für die umstrittene Aktion "Lies!" gedruckt hatte.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Aktion, Auslieferung, Koran, Gratis, Druckerei
Quelle: www.focus.de

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12.04.2012 11:55 Uhr von ArrowTiger
 
+32 | -10
 
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@eternal_waltz: -- "dass das ein Großauftrag ist. Diesen plötzlich zu verweigern ist unternehmerisch gesehen ein Fehler!"

Mag sein. Moralisch gesehen ist es jedoch einwandfrei! Finde ich jedenfalls gut, wenn ein Unternehmen nicht ausschließlich auf den Profit schaut.
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12.04.2012 11:57 Uhr von SNnewsreader
 
+17 | -4
 
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Die meisten würden eh im Müll landen: so geschieht es auch mit den kostenlosen Bibeln und da kräht kein Hahn nach.

Nach erfolgreichem Recycling wickelt der Schlachter die nächsten Schnitzel ein, Pornohefte werden darauf gedruckt. Warum also nicht ausliefern. Die wenigsten werden ihn lesen, aber aus Höflichkeit hätten sie ihn angenommen. Sei es auch nur für den "Wackeltisch" im Garten.
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12.04.2012 12:19 Uhr von artefaktum
 
+15 | -9
 
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Ich verstehe die ganze Geschichte nicht, das Buch ist doch nicht verboten bzw. irgendwie indexiert? Wo ist das Problem?
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12.04.2012 12:44 Uhr von ArrowTiger
 
+5 | -4
 
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eternal_waltz: -- "Was wäre denn daran moralisch verwerflich, die Bücher weiterzudrucken?"

Im Grunde nichts, wenn man die Sache nur einseitig betrachtet. Anscheinend ist die Übersetzung ja unkritisch. (Wobei ich mir lieber einen Koran in einer generell anerkannten Übersetzung gekauft habe.)

Das Problem ist die Verknüpfung der Aktion mit islamistischen Salafisten! Deren Motivation ist doch letztlich die, daß sich die Beschenkten bei weitergehendem Interesse dann ausgerechnet an jene Salafisten wenden, statt an echte Muslime, und dann deren verquere Interpretation des Islam vorgesetzt bekommen!

Wäre es eine Aktion normaler Muslime gewesen, wäre das sicher kein Problem. Soll jeder glauben, was er mag, solange er anderen damit nicht schadet....
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12.04.2012 12:46 Uhr von derzyniker
 
+8 | -8
 
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ich check´s nicht: was ist daran so schlimm, den Koran zu verteilen?

Der Koran ist nicht schlimmer/gefährlicher als die Bibel, die Thora, der Kanon oder die Veden.

Der Islam ist nicht schlimmer/gefährlicher als das Christentum, das Judentum, der Buddhismus oder der Hinduismus.

Das sind alles Weltreligionen, die vom allergrößten Teil ihrer Mitglieder sehr friedlich und gemäßigt ausgeübt werden...

der Islamismus bzw. der fundamentalistische Islam ist allerdings genauso gefährlich wie jede andere instrumentalisierte Religion. Es gibt genauso radikale Christen, Juden, Buddhisten und Hindus.

Mich nervt nur diese mediengesteuerte Panikmache gegen den bösen Islam! Der Islam, das Judentum und das Christentum haben dieselben Wurzeln, wieso sollte eine Religion auf einmal viel gefährlicher sein als die andere?

Die Gideons verteilen schon seit über 100 Jahren Bibeln in Deutschland. Sogar in Schulen!
so what?

[ nachträglich editiert von derzyniker ]
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12.04.2012 12:56 Uhr von ArrowTiger
 
+13 | -2
 
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@derzyniker: -- "Es gibt genauso radikale Christen, Juden, Buddhisten und Hindus."

Also, radikale Buddhisten sind mir noch nicht untergekommen. Auch keine Tao-Terroristen oder Advaita-Märtyrer... ;-)

Eher wird es immer problematischer, je mehr eine Religion in Richtung Monotheismus geht. Da kommt dann eben der Faktor "Rechthaberei" dazu. Besonders, wenn es dann noch um "ewige Höllenqualen" bzw. Paradiese, um Belohnung und Strafe durch deren "Gott" geht - in Kombination mit einem Missionsauftrag - wird es übel. Ist halt ein gutes Druckmittel für den Durchschnittsgläubigen.

Missioniert haben die Buddhisten übrigens auch. Ohne Gewalt, wohlgemerkt!

Und Hindus sind im allgemeinen sehr tolerant gegenüber anderen Religionen. DEN Hinduismus gibt es nämlich nicht, der besteht aus vielen, vielen, zwar irgendwie verwandten Religionen.

Ansonsten hast du natürlich grundsätzlich recht mit deinem Beitrag.

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]
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12.04.2012 12:59 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+7 | -4
 
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Seid mal ehrlich ^^: Seht ihr darin eine Straftat `?

Warum soll man das nicht dürfen.....die Jehovas klingeln hier auch immer und verteilen ihre Heftchen ?! lol
Es wird doch keiner gezwungen oder dafür bestraft, wenn er sich nicht dafür interessiert ^^

Naja, vermutlich gehts da jetzt mehr um die Finanzierung dieser Bücher....keine Ahnung.

Ich seh da mehr ne Straftat drin, wenn man das ohne wirklichen Grund verbieten würde, kein gutes Bild für Deutschland, wenns so ist.

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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12.04.2012 13:19 Uhr von ArrowTiger
 
+5 | -3
 
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@eternal_waltz: -- "Mag sein, doch es ist nicht die Aufgabe einer Druckerei, darauf einzuwirken, wer "Werbung" für sich machen darf und wer nicht."

Na ja, wenn sie z.B. ihren Ruf gefährdet sieht, sollte man deren Entscheidung schon akzeptieren. Die Druckerei will das ja auch erst mal prüfen.

-- "Jehova-Anhänger verteilen auch ihre Heftchen auf der Strasse. Diese Gruppierung ist auch nicht das Wahre und trotzdem werden ihre Hefte gedruckt. Des Weiteren muss man diese (sowie die Koranfreigabe) nicht annehmen."

Jehova-Anhänger bilden aber auch keine terroristischen Vereinigungen, und drucken ihre Heftchen zudem in hauseigenen Druckereien! Die Salafisten sind jedoch nicht zu unterschätzen. Al-Quaida rekrutiert sich z.B. aus deren Reihen.

Und klar, wenn einen das Thema nicht interessiert, ist die Aktion auch kein Problem für einen selbst. Wenn aber doch, dann sind die Salafisten sicherlich die schlechteste Quelle, um etwas über den Islam zu erfahren.

-- "Wäre diese Sache nicht so groß in den Medien, hätte die Druckerei fröhlich vor sich weitergedruckt, ohne sich auch nur ansatzweise Gedanken zu machen, für wen sie da druckt..."

Natürlich! Die Druckerei ist ja erst durch die Medien auf die Problematik aufmerksam geworden.

-- "Meiner Ansicht wurde hier nur Stimmung gegen diese Aktion gemacht."

Meiner Ansicht nach zu Recht. Wie gesagt: diese Gruppierung darf nicht unterschätzt werden. Diese Splittergruppe ist für den weltweit schlechten Ruf des Islams maßgeblich verantwortlich.
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12.04.2012 14:03 Uhr von RonVaradero
 
+8 | -3
 
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Also schlimmer finde ich die Leute die einen an der Tür zulabbern bevor Sie einem ein Wachturm in die Hand drücken.

Das Problem was hier angesprochen ist, ist nicht der Koran an sich, sondern eher die Salafisten die diesen verteilen
Salafisten haben ja bekanntlich Ihre eigene radikale Sicht des Islam.

Die Druckerei machz sich daher denke ich mal mehr Sorgen um Ihr Image als um den Auftrag.

[ nachträglich editiert von RonVaradero ]
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12.04.2012 14:19 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -4
 
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Mit welcher Begründung stoppen die den Auftrag? Falls sie das mit irgendeiner moralischen Begründung tun, wäre das oberpeinlich, denn es würde offenlegen, dass sie im Vorfeld, bei Annahme des Auftrags, keinerlei Fragen über den Auftraggeber und seine Motivation gestellt oder sich weiterführende Gedanken gemacht haben. Sonst hätten sie den auftrag nämlich von vorneherein abgelehnt.

Stattdessen haben sie ihn angenommen und bekommen jetzt kalte Füsse, weil die Öffentlichkeit so sehr den Fokus auf die Aktion richtet und sie Angst bekommen, dass davon etwas negativ auf sie abfärbt.
Das nennt man dann scheinheilig.
Solange alles außerhalb der Öffentlichkeit abläuft, wird das Geld gern genommen, jetzt, wo ja jemand drauf kommen könnte, wird plötzlich moralisch getan.

Wozu?
Es ist ein ganz normaler Druckauftrag für ein nicht verbotenes Schriftstück. Da ist also rein gar nichts dran auszusetzen. Was hinterher mit den Dingern geschieht, unterliegt ja nicht der Verantwortung der Druckerei.
Sonst müsste Haribo auch Süssigkeiten aus dem Regal nehmen, nur weil die NPD die an Kinder verteilt.

Wenn man Aufträge von bestimmten Personen nicht ausführen möchte, dann muss man sich das vorher überlegen. Hinterher ist´s schwachsinig.
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12.04.2012 14:28 Uhr von ArrowTiger
 
+6 | -2
 
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@darkchylde-: --"Ihre Auftraggeber, mindestens aber deren Anhänger, sind von der sozialisierten Sorte, die gerne mal gewalttätig wird."

Ebner & Spiegel ist eine der größten Druckereien in Deutschland, die "Groupe CPI" gehört zu den größten in Europa. Ich glaube nicht, daß die sich von ein paar pseudoreligiösen Spinnern beeindrucken lassen. ;-)
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12.04.2012 14:30 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -5
 
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@ArrowTiger: >Und klar, wenn einen das Thema nicht interessiert, ist die Aktion auch kein Problem für einen selbst. Wenn aber doch, dann sind die Salafisten sicherlich die schlechteste Quelle, um etwas über den Islam zu erfahren.<

Sicher sind die Salafisten die schlechteste Quelle, aber was hat die Druckerei damit zu tun? Sollen die jetzt ihre Aufträge moralisch werten?

Wenn z.B. jemand in meine Druckerei käme und hätte gern 10.000 Handzettel mit Hetzparolen gedruckt, würde ich ihm sagen, dass ich die Zettel für ihn drucke, gleichzeitig aber auch die Polizei über deren Auslieferung und Bestellung durch seine Person in Kenntnis setzen würde. Dann würde ich ihn fragen, ob er unter den Voraussetzungen immer noch möchte, dass ich sie drucke. Falls ja, würde ich sie gegen Anzahlung von mindestens 60% drucken, denn meine moralische Pflicht hätte ich mit der Meldung wahrgenommen.

Noch dazu haben wir genügend normale Moslems im Land, die sich direkt neben den Ständen der Verteilaktion aufbauen können (im Rahmen ihres Demonstrations-Bürgerrechts und ihrer moralischen Verpflichtung als deutsche Bürger für ihre deutschen Landsleute) und den Leuten die Augen öffnen können über die Ziele der Salafisten im Gegensatz zu den gemässigten Moslemvereinigungen.


>Natürlich! Die Druckerei ist ja erst durch die Medien auf die Problematik aufmerksam geworden.<

Pah!
Glaubst Du an den Weihnachtsmann? Die erhalten einen Auftrag über zig tausend Korane, wenn nicht sogar Millionen, inklusive innerdeutsher Lieferadresse und fragen sich nciht, wozu die benutzt werden bzw. aus welchem Lager die Auftraggeber kommen?
Entweder wussten sie´s oder wollten es nicht wissen. Siehe meinen Beitrag oben.


>Meiner Ansicht nach zu Recht. Wie gesagt: diese Gruppierung darf nicht unterschätzt werden. Diese Splittergruppe ist für den weltweit schlechten Ruf des Islams maßgeblich verantwortlich.<

Dass man darüber aufklärt, damit den Leuten kalr wird, welche Ziele diese Gruppe mit ihrer vermeintlich großzügigen und vermeintlich netten Aktion verfolgt, finde ich auch in Ordnung. Aber den Druck zu verhindern, gibt die ganze Problematik trotzdem nicht her.
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12.04.2012 14:56 Uhr von ArrowTiger
 
+3 | -1
 
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@Schwertträger: -- "Sicher sind die Salafisten die schlechteste Quelle, aber was hat die Druckerei damit zu tun? Sollen die jetzt ihre Aufträge moralisch werten?"

Das ist nun mal allein Sache der Druckerei. Wie in der Quelle zu lesen ist: „Wir drucken nichts, was extrem im Sinne von islamistisch ist“.

-- "Noch dazu haben wir genügend normale Moslems im Land, die sich direkt neben den Ständen der Verteilaktion aufbauen können"

Das wäre eine durchaus gute Aktion. Die meisten normalen Moslems werden jedoch vermutlich Angst vor Repressionen haben. Bisher haben sich nach meiner Erinnerung Moslems mit Kritik an ihren radikalen "Brüdern" eher zurückgehalten. Jedenfalls gab es m.W. keine Massenproteste...

-- "Pah! Glaubst Du an den Weihnachtsmann?"

Lies doch einfach die Quelle! Kein Mensch ist auf die Druckerei zugegangen und hat gesagt, "diese böse Druckerei hilft den Salafisten". Die sind ganz von selbst aktiv geworden, als sie die Kritik an der Verteil-Aktion mitbekamen. Die Druckerei hätte jedenfalls keiner verantwortlich gemacht. Daher halte ich deren Aussage für glaubhaft.
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12.04.2012 15:48 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -3
 
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@ArrowTiger: >Lies doch einfach die Quelle! Kein Mensch ist auf die Druckerei zugegangen. Die sind ganz von selbst aktiv geworden, als sie die Kritik an der Verteil-Aktion mitbekamen. <

Ich hatte die Quelle gelesen. Ich zitiere:
"Seit November 2011 seien zwar drei Mal Mitarbeiter von Kriminalpolizei und Verfassungsschutz in der Druckerei in Ulm gewesen und hätten Koran-Exemplare mitgenommen, diese dann aber als unbedenklich eingestuft. „Wir haben kooperiert, wir haben Auftraggeber, Rechnungen und Überweisungen offengelegt“, sagte der Sprecher. Von der aktuellen Empörungswelle sei CPI, die Tochter einer Pariser Holding, daher überrascht."

Sie haben also schon länger vorher gewusst, dass es angebracht sein könnte, den Auftraggeber genauer zu hinterfragen. Immerhin war die KriPo da.
Sie haben weiter gedruckt, weil es seitens der Polizei keine Einwände gab. Völlig in Ordnung und moralisch unanfechtbar.

Warum also jetzt?


>Die Druckerei hätte jedenfalls keiner verantwortlich gemacht. Daher halte ich deren Aussage für glaubhaft.<

:-)
Das war in allen möglichen Zeitungen. Dass die Druckerei keiner verantwortlich gemacht hätte, sehen ja zumindest die Druckereientscheider anders. Außerdem gab es Empörung, wie der von mir zitierte Block oben ja ebenfalls zeigt.
Dazu kommt die journalilstische jetzt, wie das von Dir angeführte Zitat mit dem "wir drucken nichts ..." beweist.


Juristisch KANN niemand die Druckerei verantwortlich machen, da nichts Ungesetzliches passiert ist. Aber wenn die Angelegenheit in der Öffenltichkeit weiter diskutiert und hochgekocht wird, gibt es schon sehr viele Leute, die fragen, wo das Ganze eigentlich gedruckt wurde. Und dann hagelt es Imageschaden, ob berechtigt oder nicht.
Also mit "ganz von selbst aktiv" ist nix.


>Das ist nun mal allein Sache der Druckerei.<

Ich sagte ja schon in meinem ersten Beitrag, dass sie das vorher hätten machen müssen. Jetzt, hinterher, wirkt es ein bisschen lächerlich und scheinheilig.


>Die meisten normalen Moslems werden jedoch vermutlich Angst vor Repressionen haben. Bisher haben sich nach meiner Erinnerung Moslems mit Kritik an ihren radikalen "Brüdern" eher zurückgehalten. Jedenfalls gab es m.W. keine Massenproteste...<

Es gibt mehr normale Moslems als Salafisten. Die Repressionen würden sich also sehr, sehr, sehr in kleinem Rahmen halten. Eher müssten die Salafisten Angst haben, von den Normalen zur Räson gebracht zu werden.
Dass sich die Normalmoslems mit der Kritik an ihren extremen Glaubens"brüdern" eher zurückhalten, ist ein Mangel, der sich langsam mal ändern müsste, sofern sie nicht in den Strudel rund um diese Extremisten mit reingezogen werden möchten.
Es wird Zeit für sie, sich mit den deutschen Werten zu identifizieren, sich mit den deutschen Bürgen zu solidarisieren und sich an deutsche Bürgerpflichten zu erinnern.
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12.04.2012 15:52 Uhr von Fabrizio
 
+3 | -3
 
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wenn sie auf einmal die Moral entdecken: warum haben sie den Auftrag denn angenommen?

Seit Oktober 2011 hat die Druckerei im Auftrag einer Organisation namens „Die wahre Religion“ mehr als 300.000 Exemplare des Koran ausgeliefert. Nun, wo das ganze große Wellen schlägt, will man auf einmal nichts mehr damit zu tun haben.Das ist nicht nur unglaubwürdig sondern auch strafbar: Pacta sunt servanda.
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12.04.2012 16:20 Uhr von ArrowTiger
 
+4 | -1
 
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@Schwertträger: Wir werden es nicht erfahren, was die Druckerei jetzt wirklich antrieb. ;-) Vielleicht ist es bei Schriften wie dem Koran auch üblich, daß da Abzüge vom VS geprüft werden?

Im Grunde genommen ist es aber doch egal. Die Druckerei wäre m.E. sicher nicht in den Fokus der Entrüstung geraten, nur weil Salafisten bei ihnen einen offenbar harmlosen Koran drucken ließen.

Sei´s drum... ;-)

-- "Es gibt mehr normale Moslems als Salafisten. Die Repressionen würden sich also sehr, sehr, sehr in kleinem Rahmen halten. Eher müssten die Salafisten Angst haben, von den Normalen zur Räson gebracht zu werden."

So die reine Logik! ;-)

Die normalen Deutschen waren auch in der Überzahl in bezug auf die emporstrebende SS im beginnenden Hitlerdeutschland. Hat man deren Übergriffe ebenfalls sofort "beantwortet"?

Als Jugendlicher dachte ich immer: man, warum haben die Bürger sich denn nicht gegen die Nazis gewehrt, wenn sie Minderheiten verprügelten, verschleppten oder später gar ermordeten? Wäre doch so leicht gewesen, denen im Zweifel mit Waffengewalt zu zeigen, daß es so nicht geht. Aber so läuft es offenbar nicht.

Und später war´s dafür dann zu spät...

Tja, das Floriansprinzip steckt wohl in den meisten von uns. 8-/
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12.04.2012 16:31 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -2
 
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>Die normalen Deutschen waren auch in der Überzahl in bezug auf die emporstrebende SS im beginnenden Hitlerdeutschland. Hat man deren Übergriffe ebenfalls sofort "beantwortet"?<

Ja und nein.
Es fanden heftige Straßenkämpfe statt, damals.
Diejenigen, die die empostrebende braune Brut nicht bekämpft haben, taten das damals meist, weil es Vorteile brachte es nicht zu tun.

Heute bringt es aber keine Vorteile, die Salafisten nicht zu bekämpfen, denn die verteilen ja keine geräumten Geschäfte Häuser, Posten und Reichtümer von in KZs verschobenen Christen an brav stillhaltende Moslems.

.... aber im Großen und Ganze hast Du schon Recht mit Deiner Andeutung/Deiner Kernaussage. Leider.
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12.04.2012 16:49 Uhr von alicologne
 
+3 | -2
 
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mhm Das Verhältnis Salafisten - normale Moslems ist wohl eher wie die von Christen und Zeugen Jehovas.

Viel zu viel Aufmerksamkeit.. Es wird ja auch nicht so ein Wind um Zeugen gemacht die mir an der Tür klingeln und den Wachturm andrehen wollen.
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12.04.2012 16:54 Uhr von Alh
 
+2 | -2
 
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LIes! bedeutet: Lügen!
Stimmt.
Wieso wird der Dreck nicht wieder sofort eingestampft und angezündet?
Gut, dass die Druckerei es noch geschnallt hat und diesem Irrsinn Einhalt geboten hat.
Nein, es ist nicht rechtens und in Ordnung wenn einem eine Ideologie zwangweise aufgedrückt wird.
Wir sind hier immer noch in einem freien Land, in dem jeder selber glauben kann was er will. Fertig.
Wehret den Anfängen, seid bereit und lasst euch nichts vormachen.
Der Islam ist keine friedliche Religon sondern eine gewaltbereite, menschenverachtende, frauenfeindliche Ideologie die sofort verboten gehört.
Jeder Moslem hat als Auftrag die Verbreitung seiner Religion, wenn es sein muss auch mit Gewalt.
Sie müssen sich dann nicht wundern, wenn nun auch Gewalt zurückkommt.
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12.04.2012 17:29 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -2
 
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@alicologne: -- "Viel zu viel Aufmerksamkeit.. Es wird ja auch nicht so ein Wind um Zeugen gemacht die mir an der Tür klingeln und den Wachturm andrehen wollen."

Wie schon geschrieben: die Zeugen bilden auch keine terroristischen Vereinigungen! Ich finde, die Salafisten sollten noch viel mehr (kritische) Aufmerksamkeit erhalten.

Dann schaut man künftig vielleicht auch etwas genauer hin, WER denn gerade irgendwo Islamunterricht anbietet...
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12.04.2012 17:29 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -2
 
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@Alh: Übertreib nicht! Und vor allem: Bleib bitte im Rahmen der deutschen Gesetze!

>Wieso wird der Dreck nicht wieder sofort eingestampft und angezündet?<

Weil er bezahlt ist, jemandem gehört, und keinesfalls verbotenes Schriftgut darstellt, ganz einfach.


>Nein, es ist nicht rechtens und in Ordnung wenn einem eine Ideologie zwangweise aufgedrückt wird.<

Wer tut das denn?
Ich denke, Du bist noch so viel Herr Deiner Sinne und Handlungen, dass Du einen Dir auf der Straße an einem Info-Stand angebotenes Koranexemplar höflich ablehnen und unbehelligt weitergehen kannst, ohne zwanghaft zugreifen und das Gelesene glauben zu müssen.


>Wir sind hier immer noch in einem freien Land, in dem jeder selber glauben kann was er will. Fertig.<

Eben drum.
Also kann auch jemand an den Islam glauben und freundlich Koran-Übersetzungen an diejenigen verteilen, die sein Angebot annehmen.


>Wehret den Anfängen, seid bereit und lasst euch nichts vormachen.<

Macht man ja. Man behält das Ganze im Auge.
Nur vom Lesen eines Korans wird niemand Moslem. Im Gegenteil. Genau wie bei der Bibel. Viele wären keine Christen, wenn sie die Bibel mal lesen würden.


>Der Islam ist keine friedliche Religon sondern eine gewaltbereite, menschenverachtende, frauenfeindliche Ideologie die sofort verboten gehört.<

Das ist so verallgemeinert völliger Blödsinn.


>Jeder Moslem hat als Auftrag die Verbreitung seiner Religion...<

Wie auch jeder Christ.


>.. wenn es sein muss auch mit Gewalt<

Unsinn. Stellen, die man so interpretieren könnte, gibt es auch in der Bibel zuhauf. Tatsache ist, dass sie außer den Extremisten (die Salafisten sind solche) niemand mehr so interpretiert.
Weil die Salafisten es aber tun, behält man sie ja auch gut im Auge. Solange sie nichts tun, machen sie sich auch nicht strafbar.


>Sie müssen sich dann nicht wundern, wenn nun auch Gewalt zurückkommt.<

Vielleicht sollten wir uns wundern, wenn von uns angeblich so gebildeten, friedliebenden, rechtsstaattreuen Deutschen Gewalt ausgeht, obwohl wir doch eigentlich intelligent genug wären, die Angelegenheit auch anders zu lösen und zu steuern.
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12.04.2012 17:33 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -2
 
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@benjaminix:
>Lies!
Gleich schon auf dem Deckblatt eine zwanghafte Aufforderung.
Nicht: Hier bitte lese und überzeuge dich.
Ich würd nicht sagen, dass das "Lies" = lügen bedeutet.
Es zeigt eher genau darauf was der Leser vom Inhalt des Buches zu erwarten hat.<


Das ist eine sehr gute Bemerkung.
Die würde ich als jemand, der den Koran schon vor Jahren gelesen hat, so unterschreiben. :-)



@ArrowTiger
>Dann schaut man künftig vielleicht auch etwas genauer hin, WER denn gerade irgendwo Islamunterricht anbietet...<

Das finde ich auch äusserst wichtig.
Vor allem sollte der Normalbürger viel öfter dort auftauchen, damit solche Veranstaltungen keine rein ausländischen Veranstaltungen mehr sind.
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12.04.2012 18:28 Uhr von alicologne
 
+6 | -3
 
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Mein Gott Selten so ein Stuss gelesen.. Ja, ihr werdet alle Moslems wenn ihr dieses Buch auch nur berührt..

Wie kann man nur soviel Angst vor einem Buch haben? Der Koran ist das selbe wie die Bibel: Ein schlecht geschriebenes Buch mit einer noch schlechteren Geschichte.

Dann schmeisst es eben in den Müll wen ihr es bekommt.

Die Salafisten sind nicht verboten und der Koran auch nicht, solange das so ist muss man eben mit solchen Aktionen rechnen,
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13.04.2012 00:31 Uhr von basusu
 
+2 | -2
 
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Armutszeugnis: Meinungsfreiheit. Freiheit der Religionsausübung. So steht es in unserem Grundgesetz.

Formal besteht kein Unterschied zwischen dem Koran, der Bibel oder, sagen wir mal, dem Silmarillion. Wenn das Buch auch sonst legal in Deutschland erhältlich ist, sehe ich keinen Grund eine Verteilung zu verbieten.

Im Gegenteil. Das die Aktion in dieser Weise angefeindet wird, ist ein Armutszeugnis für unsere Demokratie und unsere harterkämpften freiheitlichen Grundrechte. Die Annahme, dass unsere Bürger geistig nicht gefestigt genug sind, um nach der Lektüre eines Buches gleich zu Terroristen oder zumindest zu Symphatisanten derselben zu werden ist dabei fast schon beleidigend.

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