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Neue Pläne: Müssen bald alle Autofahrer regelmäßig zum Gesundheitscheck?

In anderen Ländern ist es schon lange Pflicht, und nun wird auch in Deutschland wieder ganz offen über das Thema diskutiert. In Zukunft sollen Führerscheine nur noch 15 Jahre gültig sein.

Ab 2013 werden Führerscheine in der gesamten EU nur noch 15 Jahre gültig sein. Diese Forderung stützt sich auf alarmierende Zahlen. In Hamburg zum Beispiel sind Menschen ab 65 in 61,6 Prozent aller Unfälle die Unfallverursacher.

In anderen europäischen Ländern müssen sich ältere Leute alle drei Jahre einem Fahrtauglichkeitstest unterziehen. In Spanien wiederum müssen Autofahrer ab 45 regelmäßig zu einem Hörtest


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Sicherheit, Test, Gesundheit, Autofahrer, Check
Quelle: www.bild.de

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2012 08:08 Uhr von Jaecko
 
+31 | -1
 
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Einerseits keine schlechte Idee, wenn man sieht, was da ständig passiert.

Andererseits... bin ich wohl nicht der einzige, der hier nochmal einen Weg sieht, den Autofahrern Geld abzunehmen. Die Tests sind sicher nicht kostenlos.
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12.04.2012 08:10 Uhr von Delios
 
+9 | -0
 
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Richtig: so.
Wobei man nicht ins Ausland schauen muss, denn für LKW-Fahrer in Deutschland gibts ja bereits solche Vorschriften.
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12.04.2012 08:28 Uhr von zabikoreri
 
+14 | -9
 
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Das mag ja richtig sein, aber wie kommt man als alter Mensch zum einkaufen? Es gibt mittlerweile genügend kleinere Städte, in denen es keine Lebensmittelmärkte gibt oder die nur am Standrand liegen. Wie kann man da einkaufen ohne Auto?
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12.04.2012 08:39 Uhr von maxyking
 
+15 | -11
 
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@ zabikoreri: tolles Argument! Lass die alten Trottel Blind und Taub fahren Hauptsache sie kommen zum nächsten Supermarkt???
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12.04.2012 08:42 Uhr von spencinator78
 
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@ zabikoreri: Das mit dem Einkaufen kann aber keine Begründung dafür sein das alte Menschen, die definitiv nicht mehr Fahrtüchtig sind, andere in Lebensgefahr bringen dürfen. Neulich mit meinen Kinden unterwegs und so eine alte Dame vor mir gehabt. Über mehrere Kilometer ist diese mit ihrem schicken 190er immer wieder, teils deutlich, auf die Gegenfahrbahn geraten. Ganz schlimm wurde es wenn die Mittelstreifen gefehlt haben. Bei sowas muss unbedingt ein Riegel vorgeschoben werden. Aber da scheut sich die Politik, siehe Ramsauers hohler Kommentar. Denn: Jeder Rentner, und davon haben wir viele, ist ein potenzieller Wähler ^^
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12.04.2012 08:52 Uhr von Jaecko
 
+6 | -1
 
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@zabikoreri: Bei uns gibts vom BRK-Fahrdienst aus die Möglichkeit von Einkaufsfahrten, die auch wirklich sehr stark genutzt wird.
Je nach Gesundheitszustand des Patienten/Kunden muss dieser diese sogar nicht mal selbst bezahlen (Die Einkäufe schon, die Fahrt nur nicht).

Es gibt für jedes Problem eine legale, sinnvolle und ungefährliche Lösung.
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12.04.2012 09:02 Uhr von rubberduck09
 
+5 | -0
 
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Bin ich absolut dafür: Bei einer _ordentlich_ gemachten Untersuchung decken sich dann auch Sachverhalte auf, die für die generelle Gesundheit des Betroffenen relevant sein dürften. Also als ´angenehmer´ Nebeneffekt.

Aus diesem Grund sollte diese Überprüfung dann aber auch für _ALLE_ angeboten werden (evtl. bei nicht FS-Inhabern um ein paar wenige spezifische Untersuchungen weniger) und von der KK übernommen werden.

Ich sehe da z.B. Parkinson, Augenkrankheiten und andere teils schleichende Dinge, die einem selber nicht auffallen.

Und nein: Das betrifft eben nicht nur ältere Leute.

Somit selbige Untersuchung auch zum Erwerb des FS zur Pflicht machen.
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12.04.2012 09:17 Uhr von jpanse
 
+1 | -1
 
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In der Schweiz muss man, wenn man: den "grösseren" Führerschein hat auch alle 5 Jahre zur Untersuchung. Lediglich die die nur PKW fahren dürfen sind davon befreit.
Ich finde diesen Ansatz richtig, wenn man mal ehrlich zu sich selber ist würde man nie zugeben wenn man Fahruntauglich ist.
Das müssten dann schon andere Entscheiden.
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12.04.2012 09:42 Uhr von Mister_Kanister
 
+3 | -2
 
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richtig so und @zabikoreri: das mit dem Einkaufen ist kein Problem! man kann in vielen märkten bereits seine Wahre bestellen und abholen lassen z.B. vom Taxifahrer. und es gibt genug Taxis die einen auch zum Einkaufen bringen und abholen! ein Auto ist ned alles. und wenn ich bei der Hofausfahrt meinen Beifahrer fragen muss siehst du ob da was kommt? dann sollte man denke ich lieber seinen Schein abgeben
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12.04.2012 10:25 Uhr von Der_Norweger123
 
+5 | -0
 
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@Fallschirm: Ich will dich sehen, wenn vor dir auf Der Bundesstrasse ein/e Scheintote/r, mit Tempo < 30 fährt, entweder weil er/sie sich verirrt hat, oder weil kein Fussgängerweg vorhanden war.

Ha!
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12.04.2012 10:35 Uhr von Aggronaut
 
+5 | -1
 
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ach und ich: dachte das rentner ihre unfähigkeit durch erfahrung wett machen, so wurde es uns doch von den medien und politikern eingetrichtert.

scheisse wenn die lobby nicht eu übergreifend funktioniert.

[ nachträglich editiert von Aggronaut ]
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12.04.2012 11:09 Uhr von Pilot_Pirx
 
+5 | -1
 
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das finde ich wahrscheinlich: so lange richtig, wie ich nicht selbst so alt bin:(
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12.04.2012 12:23 Uhr von SN_Spitfire
 
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Wenn schon: gleich den älteren Semestern die Fahrtauglichkeit abgesprochen wird, dann bin ich für eine PS-Limitierung für Fahranfänger und junge Fahrer und das ohne Ausnahmen.

bis 20 Jahre max 80 PS bzw. 2 Jahre nach Führerscheinerhalt
bis 22 Jahre max 110 PS bzw. 4 Jahre nach Erhalt des Führerscheins.

Trotz hoher Unfallzahlen durch ältere Fahrer sind die Unfallzahlen durch Fahranfänger und junge Fahrer aufgrund überhöhter Geschwindigkeit, Verkehrsrowdys etc. deutlich höher!

Nun bin ich mal gespannt, wie meine Bewertungen heute abend aussehen. ;)

[ nachträglich editiert von SN_Spitfire ]
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12.04.2012 13:24 Uhr von Berlin0r
 
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@sn_spitfire: dem stimme ich nicht zu. ich selbst bin mit 24 zwar sowieso raus aus deiner zielgruppe, aber ich finde es unsinnig wenn man sich aufgrund dieser regelung alle paar jahre ein neues auto kaufen müsste -ok MUSS nicht aber wenn man nunmal mehr ps haben will dann schon-.
viel mehr fände ich verpflichtende fahrsicherheitstrainings für fahranfänger sinnvoll. ich meine in der fahrschule lernt man doch so gut wie nie mal mit extremsituationen umzugehn (vollbremsung... wow) und kommt dann noch nen leistungsstarkes auto und überhöhte geschwindigkeit dazu hat man den nächsten verkehrstoten.

zum thema: ich bin klar dafür und finde ab 60 sollte man alle 2 jahre solch eine untersuchung machen
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12.04.2012 13:48 Uhr von Aggronaut
 
+0 | -3
 
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SN_Spitfire: ich bin ja auch absolut dafür das wie bei motorrädern eine ps limitierung eingeführt wird, aber dann bitte gleich richtig mit max.60ps
ich frag mich die ganze zeit mit welchen kriterien jemand der fs abgesprochen wird und was passiert wenn derjenige deshalb nicht mehr zur arbeit kann.
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12.04.2012 14:21 Uhr von Steel_Lynx
 
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Dafür extra Angemeldet: SN_Spitfire hat da schon recht, bei Motorrad gibt es das auch.
Ich selbst bin Motorrad und Autofahrer und fände es richtig, wenn z.B. jedes mal mit der TÜV überprüfung auch ein kleiner Eignungstest gemacht würde.
- Reaktionstest
- auffrischung der Vekehrsregeln
- Fahrprobe

Unabhängig davon das Blinken vollkommen aus der Mode gekommen ist, erlebe ich es immer wieder das, gerade ältere Verkehrsteilnemer, im Kreisverkehr links Blinken und/oder bei Ausfahrt garnicht.
Das selbe mit abknickender Vohrfahrt, dass bekommt sogut wie keiner hin.
Wenn da was beim Autofahren passiert, ist es meist nur ein Blechschaden. Beim Motorrad kann das den Tod bedeuten.

Durch die masse an Assistens-Systemen (auch in heutigen Fahrschulwagen): ABS, ESP usw... sind die letzten Vollhonks der Meinung: Ich bin ein GUTER Autofahrer.
Und dann ist ihr erstes Auto ein Golf 1 ohne alles mit 90PS. Eine Extremsituation und BUMS.
Viele Autofahrer (und Motorradhrer) sind sich nicht darüber im Klaren, das sie da ca.2Tonnen Stahl als Waffe durch die Landschaft fahren.
Niemand würde auf die Idee kommen sich mit einer Pistole auf dem Schiesstand zu schminken, laute Musik laufen zu lassen oder zu Telefonieren.

Die ganze Miesäre liese sich durch eine PS Regulierung (siehe Beispiel SN_Spitfire) und durch regelmässige Nachschulung minimieren.
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12.04.2012 14:43 Uhr von gravity86
 
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war ja klar War ja klar, dass die Rentner gleich wieder versuchen von sich abzulenken und irgendwelche total idiotische und weltfremde PS-Auflagen für Fahranfänger fordern.

Erstens geht es hier nicht um Fahranfänger!
Zweitens kann man locker mit meinem 50 PS Fiesta mit 80 durch die 30er Zonen vor Grundschulen heizen.
Und drittens könnte man dann nicht mit diversen Firmenwagen oder Autos der Eltern o.Ä. fahren.
Daher macht eine PS-Begrenzung genau so viel Sinn wie ein grundsätzliches Fahrverbot für ALLE Menschen über 65 OHNE Untersuchungen. Der Eine ist in der Lage zu fahren und der Andere eben nicht. Bei Fahranfänger gibt es inzwischen das begleitete Fahren ab 17, es gibt die Probezeit mit extrem harten Auflagen wie 0 Promille-Grenze und Probezeitverlängerung, es gibt (zumindest als ich den FS vor 8 Jahren gemacht habe) vergünstigte Fahrsicherheits-Kurse (die m.E. Pflicht sein sollten).
ABER hier geht es nicht um Fahranfänger, es geht um Menschen, die wegen Körperlichen Einschränkungen nicht mehr fahrtauglich sind. Und in diesem Bereich gibt es noch GAR keine Maßnahmen, wie bei den Fahranfängern. Ich finde allerdings nicht, dass diese Untersuchungen erst ab einem bestimmten Alter stattfinden sollten. Ab Führerscheinerwerb alle 15 Jahre und ab 60 oder 65 alle 5 Jahre. Denn ich habe in meinem Führerschein keine Brille eingetragen, dürfte somit theoretisch ohne fahren, würde ich mich aber niemals trauen, denn kurz nachdem ich 18 war wurden meine Augen rapide schlechter, bin 26 und brauche die Brille, muss sie aber theoretisch nicht tragen. Gibt sicher auch andere Erkrankungen oder Behinderungen, die man im jungen alter bekommen kann... Über 60 ist die Wahrscheinlichkeit einer solchen Erkrankung jedoch nachweislich wesentlich größer. Diese Untersuchungen müssen her! Und zwar schnell!

[ nachträglich editiert von gravity86 ]
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12.04.2012 14:53 Uhr von jo-82
 
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@SN_Spitfire: Wenn 61% der Unfälle von Rentern verursacht werden, kann wohl kaum die Mehrheit der Unfälle von Jungen Fahrern gemacht werden.
Die News auch lesen hilft manchmal!

Hinzukommt noch die indirekte Verursachung von Unfällen weil die Rentnerschwemme ja nicht mehr schneller als 60 km/h fährt und Überholmanöver provoziert.
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12.04.2012 15:19 Uhr von Pilot_Pirx
 
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@jo-82: das werden wohl nur die Unfälle sein, in die auch 65+-jährige verwickelt sind und da sind sie in 61,6% Verursacher - aber wie oft sind sie verwickelt?

http://www.koeln.de/...

naja Bild-News halt und dieser Neumann (SPD) scheint auch nicht sehr viel Niveau zu haben.
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12.04.2012 15:41 Uhr von Aggronaut
 
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gravity86: informiert dich wieviel fahranfänger aufgrund von imponiergehabe unfälle bauen, müssten um die 60% bei den 18-24 jährigen sein. was dabei rauskommt kannst du dir gerne bei youtube angucken wenn du mal "wolfsburg unfall" eingibst.
das argument mit firmen zählt auch nicht, dann müssen die halt solange warten bis sie dürfen.
in meiner ausbildung durften auszubildende grundsätzlich nicht fahren. aber nach deiner meinung wär es ja legetim wenn fahranfänger mit 120/170ps automatik loslegen dürften.
0,0 promille als extrem harte auflagen zu betrachten is lächerlich. das ist nicht hart sondern gerechtfertigt, alkohol hatt im strassenverkehr nichts zu suchen.

senile haben im verkehr natürlich auch nichs zu suchen.
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12.04.2012 15:53 Uhr von Marco Werner
 
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Niemand will den Rentnern mutwillig ihre: Freiheit nehmen, es geht allein darum,die auszusortieren,die eine Gefahr für sich und andere sind. Wer kennt sie nicht,diese Art Rentner ? Am Besten kann man sie beim Einkaufen beobachen: Laufen nur in Tippelschritten,weil ihr Rheuma keine schnelleren und ausladenden Bewegungen mehr zulässt, kriechen in jedes Etikett rein, weil die Augen keine detaillierte Sicht über 30cm mehr zulassen und lassen an der Kasse das Kleingeld von der Kassiererin raussuchen,weil die Gicht die Finger versteift hat. Und ausgerechnet diese Leute steigen dann draußen ins eigene Auto und brausen davon. Mag erstmal übertrieben klingen, aber bei jedem Einkauf sehe ich Rentner,bei denen mind. 1 dieser Sachen zutrifft.
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12.04.2012 16:57 Uhr von gravity86
 
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Aggronaut: "...dann müssen die halt solange warten bis sie dürfen..."

Sicher, und dann haben wir bald keine Krankenwagenfahrer, Paketzusteller, Pizza-Lieferanten und sonstige Berufe, die entweder überwiegend von jungen Leuten ausgeübt werden. Oder es werden halt keine jungen Leute eingestellt weil sie den Firmenwagen nicht fahren dürfen, wo ein Wagen zur Ausübung der Arbeit NOTWENDIG ist (die haben immer mehr al 50 oder 60 PS).

"...in meiner ausbildung durften auszubildende grundsätzlich nicht fahren..."

Hat wohl eher was damit zu tun, dass es Auszubildende sind, die dürfen oft auch keine anderen Maschinen benutzen.

"...nach deiner meinung wär es ja legetim wenn fahranfänger mit 120/170ps automatik loslegen dürften."

Warum nicht? Sie sollten aber entsprechend geschult sein, habe ja geschrieben, dass m.E. die Fahrsicherheitstrainings für Fahranfänger Pflicht sein sollten, vielleicht zusätzlich noch irgendwelche Verhaltens- oder Aggressionstests.

Du kannst doch wohl nicht allen Ernstes JEDEM Fahranfänger unterstellen, dass er nicht in der Lage ist ein 170 PS Fahrzeug Unfallfrei zu führen? Das ist so also würde man (wie schon geschrieben) ALLEN alten Leuten den Führerschein einfach wieder abnehmen, weil einige Unfälle bauen! Man muss bei solchen Maßnahmen immer einen individuellen Weg finden, wie diese Untersuchungen, wo jeder einzeln bewertet wird und nicht pauschal eine ganze Gruppe einschränken, weil einige Unfälle gebaut haben. Der Rentner mit verlängerter Reaktionszeit, sollte vielleicht auch besser keine 200 PS unterm Hintern haben. Da können wir ja, nach deiner Logik, gleich auch eine PS Grenze einführen.

Dadurch werden doch aber keine Unfälle vermieden. Selbst mit 50 PS (hatte ich mit 18 selber) kannst du über 130 fahren (wahrscheinlich mit den neuen Autos noch viel schneller). Die Unfälle passieren weil die jungen Leute nicht sensibilisiert werden oder, wie du richtig geschrieben hast, aus Imponiergehabe und nicht weil sie zu viel PS haben. Man kann auch mit 50 oder 60 PS fahren wie die letzte Sau! Bei Motorrädern ist das was völlig anderes, da ist es nicht so einfach eine stark motorisiert Maschine überhaupt unter Kontrolle zu behalten, vergleichbar mit einem (richtigen) Sportwagen, der ausbricht wenn man zu viel gas gibt. Die sollten unerfahrene Leute wirklich besser nicht fahren, meinetwegen auch gesetzlich aber das sind doch keine Mittelklasse Kompaktwagen mit 120 PS. Man muss in den Köpfen ansetzen und nicht im Motorraum, durch solchen komischen PS-Beschränkungen würde man sie eher noch provozieren und der Fahrstiel würde noch aggressiver werden. Vernünftige Verkehrserziehung ist die richtige Maßnahme.

ABER wie ich schon in meinem ersten Kommentar geschrieben hatte, geht es hier nicht um Fahranfänger. Deine, besser eure, Meinung zu Fahranfängern ist daher absolut irrelevant. Es plant keiner PS-Beschenkungen und es wird auch zukünftig keiner ein solch unsinniges Gesetz erlassen. Hier geht es um ein sehr sinnvolles Gesetz in einem ganz anderen Bereich und da einige keine vernünftigen Argumente gegen solche Untersuchungen finden (da es keine gibt), wird direkt gegen andere gehetzt um bloß von sich abzulenken…

edit: bzgl. der Sinnhaftigkeit des Gesetzes muss ich lamor200 jedoch vollkommen zustimmen, der Führerschein sollte nur ungültig werden, wenn die Untersuchung nicht gemacht wurde oder negativ ausgefallen ist und nicht zwangsläufig immer wieder neu verlängert werden.

[ nachträglich editiert von gravity86 ]
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12.04.2012 17:10 Uhr von 1234321
 
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Navi + Entertainment raus: hilft besser.

Oh jeh, das würde ja die Milchgesichter treffen !!

Na dann doch lieber die Alten Herzinfarktgefährdeten rankriegen.
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12.04.2012 17:15 Uhr von mort76
 
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super und weil die Senioren angeblich so viele Unfälle verursachen, sollen jetzt ALLE Führerscheinbesitzer regelmäßig zur Untersuchung?
Das ist ja wohl nichts anderes als eine blöde Ausrede und eine neue Subventionierung für die Ärzte...

Ob nun die jungen oder die alten Fahrer am schlimmsten fahren, hat wohl mehr mit dem zu tun, was gerade politisch gewollt wird, als mit echter Statistik oder Gefährdung.
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12.04.2012 17:42 Uhr von SN_Spitfire
 
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WOW: Na da hab ich ja voll ins Schwarze getroffen mit meinem Vorschlag.
Grundsätzlich bleib ich jedoch bei meiner Meinung.
Mir ging es hinsichtlich der PS-Begrenzung im Grundprinzip um die private Nutzung des Fahrzeugs.
Grundsätzlich sehe ich aber kein Problem, dass dies auch auf die Firmenwagen ausgedehnt wird.
Die jungen Leute, die ihren Führerschein gerade mal 8-10 Jahre haben, werden sich vermutlich gar nicht dran erinnern.
Was gab es damals für einen Aufschrei, als man die neuen Führerscheinklassen eingeführt hat und fortan man nur noch mit einem Auto fahren durfte. Alles über 3,5 Tonnen war Tabu, die Handwerkerfirmen liefen Sturm und was kam am Ende raus? Ein laues Lüftchen. Heute spricht kein Mensch mehr darüber und diejenigen, die solche Fahrzeuge gezwungener Maßen fahren müssen, die können den Schein machen lassen.
Ähnlich sehe ich es bei den PS-Limits.
Dagegen gibt es keinen Grund für eine Firma, sich ein Fahrzeug zuzulegen, welches in dieser PS-Kategorie von jungen Fahrern/innen gefahren werden darf.

Wenn die jüngeren Fahrer da so dagegen Sturm laufen, dann erklärt doch mal, wie die Unfallstatistiken zustande gekommen sind und schaut euch die hochgetunten Fahrzeuge doch mal an. Da sparen sie schon vor dem Führerschein auf ihren GTI, um ihn dann mit frischem Führerschein und ohne Fahrerfahrung an den Baum zu setzen.
Selbstverständlich unterstütze ich jegliche Zwangsteilnahme an Fahrsicherheitstrainings nach dem Erwerb der Fahrerlaubnis, aber dadurch wird sich das Problem nicht lösen! Natürlich kann man mit 80 durch eine 30er Zone, aber darum geht es nicht.
Gerade das Fahren mit hohen Geschwindigkeiten und das Erreichen dieser aufgrund hoher PS-Zahl des Motors ist doch gerade das, was die Jugend heute so fasziniert. Die Formel 1 machts einem ja fast vor.
Rein ins Auto, Gaspedal bis zum Bodenblech und durch den Drehmoment in die Sitze gepresst werden.

Ganz ehrlich?
Die jungen Leute sollten lieber mit Fahrzeugen mit kleiner PS-Zahl fahren lernen und als Entschädigung eine Dauerkarte für den Freizeitpark mit Achterbahnen erhalten (Schön wärs, dann wär ich auch nochmals gerne jung), denn dort drückts einen wirklich in den Sitz und ist deutlich weniger gefährlich als auf der Strasse, wo andere Menschen unmittelbar auch davon betroffen sind.

Ganz wichtig sei auch zu erwähnen, dass es auch Leute gibt, die auch nach meinem vorgeschlagenen Alter auf der Strasse herumheizen wie verrückt, aber gegen solche Idioten ist halt kein Kraut gewachsen (Halt doch... die Polizei und der Blitzer).

Vermutlich muss es irgendwann mal einen Unfall geben, wo ein Fahranfänger mit dem dicken BMW des Vaters und seinen 3 Freunden tödlich verunglückt und keiner der Insassen überlebt, bevor erst dann darauf reagiert wird.
Ich kenne selbst mittlerweile 3 Familien, in denen eine Familie ihren Sohn durch so etwas verloren hat und bei den anderen 2 waren es die Töchter, die mit ihrem Freund unterwegs waren und ja es waren alles Fahrzeuge jenseits der 170 PS Klasse.

So, fertig für heute ;)

Edit: Die Zwangsteilnahme an Fahrsicherheits und Eignungstranings für Erwachsene im hohen Alter unterstütze ich selbstverständlich AUSDRÜCKLICH, denn ich seh es bei meinen Eltern, dass es durchaus sinnvoll sein könnte... ;)

[ nachträglich editiert von SN_Spitfire ]

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