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Günter Grass äußert sich zum Einreiseverbot nach Israel

Der Schriftsteller, der einst den Nobelpreis für "Die Blechtrommel" erhielt, wirft Israel DDR-Methoden vor. Nach der Veröffentlichung seines isreal-kritischen Gedichtes "Was gesagt werden muss" reagierte der Innenminister Israels mit einem Einreiseverbot für Günther Grass.

Grass, der bisher zweimal ein Einreiseverbot erhielt, einmal in die DDR und Ende der 80er Jahre nach Birma, verglich die Methode des Israelischen Innenministers Eli Jischai, dem Tonfall nach, mit dem damaligen DDR-Minister Erich Mielke.

Er sei "Israel noch unkündbar verbunden", schrieb Grass weiter in einem kurzen Text, der in der "Süddeutschen Zeitung" mit dem Titel "Damals wie heute - meine Antwort auf jüngste Beschlüsse" veröffentlicht wurde.


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WebReporter: RonVaradero
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Israel, Reaktion, Günter Grass, Gedicht, Einreiseverbot
Quelle: www.focus.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2012 10:01 Uhr von daguckstdu
 
+4 | -5
 
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Also warum ein Einreiseverbot! Der Mann war nur zweimal in Israel, das letzte mal 1971 und da wurde er schon mit Tomaten beworfen, da er schon damals der Meinung war, die Juden sind am allem selber Schuld. Was für eine herrliche Doppelmoral!!


Aber die Blechtrommel schlägt wieder im Takt!

Wie sagt man so schön! Deutschland ist kein Punkt auf der Landkarte, nein es ist ein Zustand den man erreichen muss!

In diesem Sinne!
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12.04.2012 11:33 Uhr von Mankind3
 
+1 | -4
 
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grass: an der Stelle von Grass, würd ich zu dem Thema eh nix mehr sagen.

Bis in 2 Wochen kümmert es doch eh keine Sau mehr, und die Medien treiben wieder eine andere Sau durchs Dorf.
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12.04.2012 11:48 Uhr von Seridur
 
+4 | -1
 
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bla bla bla: viel wirbel um ein paar worte die eh nichts bewegen (duerfen). ich nehme an, dass ihn das einreiseverbot sehr kraenken wird, denn er wird ja sicher jedes jahr nach israel reisen wollen.
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13.04.2012 03:04 Uhr von iarutruk
 
+3 | -1
 
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Genau so muss Israel reagieren, um unter Beweis zu stellen, dass sie sehr unflexibel und sehr für ihr weltweites Unrechttun überzeugt sind.

Viel besser würden den Juden zu Gesicht stehen, wenn sie mal selbstkritisch die Meinung ihrer indirekten Gegner, wie eben Grass sehen würden und von ihrer Gewalt gegenüber Palästinas abrücken würden. Hätten sie damals 1948 von den Amerikanern ihr damaliges Land nicht erhalten, wären sie vielleicht genau so wie die Sinti und Roma ein fahrendes Volk.

Statt dankbar für das erhaltene Land zu sein, führen sie nun schon über 60 Jahre einen Kleinkrieg gegen ein Volk, die die gleichen Besitzansprüche haben, wie sie.
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15.04.2012 16:18 Uhr von Justus5
 
+1 | -1
 
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Also Ich habe mir ab sofort ein freiwilliges Einreiseverbot für Israel auferlegt.

Von meiner Liste potenzieller Urlaubsländer ist Israel ab sofort gestrichen.

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