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Abbau der Atomkraftwerke könnte 34 Milliarden kosten

Der Abbau der deutschen Atomkraftwerke und die Entsorgung des nuklearen Abfalls werden voraussichtlich 34 Milliarden Euro kosten. Davon geht eine neue Studie von Greenpeace und dem Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) aus.

Beide Organisationen erklärten, dass die vier großen Energiekonzerne in Deutschland zwar Rückstellungen für die erwarteten Kosten gebildet haben. Allerdings könnten sie entsprechende Vereinbarungen mit den Betreibergesellschaften der AKW kündigen. Dabei handelt es sich um Tochtergesellschaften.

In der Studie wird gefordert, insgesamt Rückstellungen von 44 Milliarden Euro für die Zeit nach dem Ende des Atomstroms zu bilden. Grund seien möglicherweise steigende Kosten und ein nicht auszuschließendes neues Endlager.


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WebReporter: mbln
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Kosten, Milliarden, Abbau, Atomenergie
Quelle: www.berlinerumschau.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2012 17:26 Uhr von quade34
 
+7 | -16
 
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laufen lassen und für: viele Milliarden Strom erzeugen zu vertretbaren Preisen. Die Sonne tut es nicht und der Wind weht zu weit weg vom Verbraucher.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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11.04.2012 17:40 Uhr von Ned_Flanders
 
+8 | -1
 
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34 Milliarden ? Immer noch günstiger als der Eurorettungsschirm pro hilfesuchendes EU-Pleiteland.

[ nachträglich editiert von Ned_Flanders ]
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11.04.2012 17:44 Uhr von bibip98
 
+8 | -0
 
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Pfui Ned_Flanders: da ging´s doch um ehrenhafte Banken zu retten!
Das war wesentlich wichtiger als der Abbau von AKWs.
ebenso die Renten sind bei weitem nicht so wichtig wie die Stützung der Zockerban... der ehrenhaften Banken (entschuldige, habe mich fast vertippt)
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11.04.2012 17:45 Uhr von quade34
 
+1 | -2
 
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na also, geht doch.
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11.04.2012 17:45 Uhr von Pils28
 
+5 | -0
 
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Abschalten und die Betreiber zahlen die: Entsorgung. Wo ist das Problem? Entweder wollen die in Deutschland Geschäfte machen oder nicht. Ich weiß nicht, was man pro Kg Atommüll und Lagerung auf etwa 20.000 Jahre an Kosten kalkulieren sollte, aber ich denke auf die Kilowattstunde gerechnet wird Atomstrom nicht sonderlich günstig sein.
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11.04.2012 17:48 Uhr von Ned_Flanders
 
+6 | -0
 
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wie du siehst bibip98 habe ich Griechenland durch "hilfesuchendes EU-Pleiteland" ersetzt, damit ich nicht so verbohrt daher komme.

Leider sind Banken wichtiger, als die Umwelt, das hast du bereits richtig erkannt.
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20.04.2012 15:03 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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Betreiber zahlen eben keine Entsorgung es wurde damals in einem Gesetz festgelegt, dass der Staat (das sind wir) die Kosten für die Endlagerung für die nächste Million Jahre zahlen wird.
In dem Gesetz steht, dass der Staat ein Endlager vorweisen muss. Die Existenz eines Endlagers war die Bedingung für den Bau des ersten Atomkraftwerks. Da merkt man mal wie damals geflunkert und getrickst wurde. Betreiber und Staat dachten wohl, dass sie das Problem des Endlagers rechtzeitig lösen.

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