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Evangelischer Arbeitskreis: Piratenpartei ist kirchen- und demokratiefeindlich

Der Evangelische Arbeitskreis der CSU in Oberfranken hat die Piratenpartei massiv kritisiert, denn diese sei kirchen- und demokratiefeindlich eingestellt.

Bezirkschef Jürgen Henkel sagte, die Piraten seien "eine populistische Protestpartei ohne Programm mit pseudoliberalen und kirchenfeindlichen Vorstellungen".

Die Protestanten kritisierten, dass die Piraten für eine strikte Trennung von Kirche und Staat eintreten. Wer jedoch die sozialen Aufgaben übernehmen solle, sagten die Piraten nicht, die nur eine "Spaßpartei" seien.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bayern, Kritik, Kirche, Piratenpartei, Demokratie
Quelle: www.sueddeutsche.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2012 13:09 Uhr von ArrowTiger
 
+29 | -6
 
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Frech und unverschämt! Hat da jemand etwa Angst um seine Kirchensteuereinnahmen?

Schon lustig, daß dieser Verein gerade die sozialen Aufgaben aufführt. Diese werden im Übrigen nur zu einem sehr geringen Teil über die Kirchensteuer finanziert - das meiste kommt von normalen Steuerzuschüssen und den Krankenversicherungen. Die Arbeit könnte also genauso gut vollständig von staatlichen Stellen erledigt werden.

Bekannt ist jedoch, daß viele kirchlichen Vereine als miserabel Arbeitgeber gelten - gerade was korrekte Entlohnung und Einhaltung von max. Arbeitszeiten betrifft.

Geradezu lachhaft finde ich jedoch die Argumentation, die für eine Basisdemokratie eintretenden Piraten wären demokratiefeindlich. "Kirchenfeindlich" alleine reichte als Grundlage der Kritik wohl nicht aus?
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11.04.2012 13:22 Uhr von machi
 
+22 | -2
 
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Ja, sie sind die schlimmsten Arbeitgeber, so wie auch Gewerkschaften. 6% mehr Lohn für die Kunden, bei 2% für die eigenen schon von Unverschämtheit sprechen.
Kirchliche Dienste beschäftigen übrigends heute schon Leiharbeiter ... krass oder? Hat das was mit Nächstenliebe zu tun? Glaube nicht ....

Wo sind die Piraten Kirchenfeinde?

Mit so einer billigen Meinungsmache kriegt man höchstens noch bayerische Rentner auf ihren Dörfern eingeschüchtert.

Was mich allerdings an dieser News echt stutzig machte: Ich dachte die evangelen wären etwas aufgeklärter, gut das CSU machts nun wieder weltfremd, aber ich dachte da würde sich etwas aufgeklärtes noch halten könnnen, scheinbar aber nicht...


@3pac:
Unverschämt bist du ;), erhebe nicht deinen Finger gegen andere ^^.
Hart arbeitend: Jo, die in den Sozialdiensten haben kein leichtes Leben und die schuften sich den Buckel krumm für andere, für die armen, für die ausgestoßenen... volle Zustimmung

Helfend: Jo, sie helfen wo sie können.

Institutionen: Nein, die Kirche als Institution verschlingt Geld, deckt pädophile Pfarrer und der Anteil der daran dann über ihre Sozialdienste wieder zurückgegeben wird ist höchstens 1/3.

10 Gebote gut, aber um Nächstenliebe, Höflichkeit, usw auszuleben brauche ich keine Kirche!


[ nachträglich editiert von machi ]
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11.04.2012 13:25 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -1
 
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Die können doch gerne weiter nächstenliebe zeigen.
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11.04.2012 13:27 Uhr von ArrowTiger
 
+7 | -1
 
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@3Pac: -- "Ein wenig mehr Respekt bitte vor hart arbeitenden und helfenden Menschen und Institutionen!"

Bitte erst aufmerksam lesen, dann kommentieren! Dann kommt es nicht zu solch konfusen Beiträgen.
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11.04.2012 13:43 Uhr von gugge01
 
+11 | -2
 
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Also, wenn diese Aussage vom "Evangelischen Arbeitskreis" kommt das ist das ein Lob ohne gleichen!

Ich kennen einige katholische Verwaltungsgremien aber nirgendwo gibt es mehr Klerikal-Faschisten als bei dem Evangelischen Einrichtungen.

Ich weis nicht was gefährliche bei den Evangelischen ist der neoreligiöse Starrsinn in der 68’iger Ausführung oder die simple Geldgier!

Und außerdem die konsequente Trennung von Staat und Kirche hat nichts aber auch gar nichts mit sozialen Diensten zu tun sondern schlicht und ergreifen mit den legalen Steuerbetrügerreinen die sich „Kirchen-Privilegien“ nennen.

Und was die Vorschläge betrifft! Die vollständige Verstaatlichung des Gesundheitswesens inklusive der Krankenversicherungen und aller Kliniken würde:

1. Die Verwaltungskosten um mindestens 70% senken und die Pharmakonzernen zwingen ihre Produkte hier in DE zu Weltmarktpreisen und nicht zu den jetzigen Fantasie-Summen zu verkaufen.

2. Konzerne die mehr für Werbung als für Forschung ausgeben sollten ruhig im Feuer des Marktes zu Asche zerfallen!
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11.04.2012 16:52 Uhr von frederichards
 
+4 | -1
 
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lol ----: keine Ahnung von Demokratie haben ist kirchlich. :)
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11.04.2012 19:55 Uhr von Near
 
+2 | -0
 
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Jaja, die liebe Religion Mir läufts bei dem "Christlich" in CDU/CSU schon kalt den Rücken runter.

Staat und Religion gehören strikt getrennt. Sonst läuft man schnell Gefahr religiöse Prinzipien über weltliche Notwendigkeiten zu stellen, deren einzige Legitimation sich im Extremfall aus der Interpretation einer Bibelstelle herleiten würden.

Und, mit Verlaub: Aber die Bibel war und ist genauso wenig dazu geeignet Politik mit ihr zu machen wie ein Tolkien-Roman oder ein modernes Bilderbuch für Kinder mit sprechenden Tieren. Sogar eher noch weniger.

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