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Erhöhung der Pendlerpauschale nützt vor allem Besserverdienenden

Infolge der stark gestiegenen Spritpreise ist in den vergangenen Tagen von verschiedenen Seiten eine Erhöhung der Pendlerpauschale ins Spiel gebracht worden. Doch davon würden nach Berechnungen des Berliner Steuerprofessors Frank Hechtner vor allem Gutverdienende profitieren.

Kleinverdiener dagegen können dagegen unter Umständen völlig leer ausgehen. So liegt die Steuerersparnis bei einem monatlichen Bruttoverdienst von 6.000 Euro und 40 km Arbeitsweg bei 425 Euro. Ein Kleinverdiener mit einem 120-km-Arbeitsweg würde allerdings gar nicht entlastet.

Grund hierfür ist oft der bereits voll ausgeschöpfte Grundfreibetrag bei Kleinverdienern. Besonders die FDP hatte sich für eine Erhöhung der Pendlerpauschale ausgesprochen. Bei Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) stieß die FDP aber bisher auf Widerstand.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Politik
Schlagworte: FDP, Erhöhung, Nutzen, Pendlerpauschale, Besserverdiener
Quelle: www.stern.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2012 10:20 Uhr von Kamimaze
 
+3 | -23
 
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11.04.2012 10:32 Uhr von jo-82
 
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Deine "teure" Stadtwohnung: ist im Vergleich zum Bau und Unterhalt eines Einfamilienhauses ziemlich billig. Zudem dürfte die größte Anzahl an Menschen die Pendlerpauschale abrechnen in Städten wohnen, nicht umsonst sind die Städte voll mit Autos die nur den ganzen Tag rumstehen. Weil wegen Bequemlichkeit eben NICHT mit Öffis gefahren wird.
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11.04.2012 10:34 Uhr von artefaktum
 
+4 | -1
 
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@Kamimaze: "Die Pendlerpauschale ist sowieso ein absolutes Kuriosum: wer viel Auto fährt und damit die Umwelt belastet, wird vom Staat unterstützt, wer dagegen in die Stadt zieht und eine teure Stadtwohnung mietet, dagegen nicht. Dieses Steuerschlupfloch gehört daher ganz abgeschafft!"

Es ist ja nun nicht so, dass man sich das immer aussuchen kann.
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11.04.2012 10:39 Uhr von artefaktum
 
+1 | -0
 
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@DerBelgarath: "Neid ist hier ein schlechter Ratgeber!"

Was hat denn das mit Neid zu tun? Bleib doch mal bei einer sachlichen Begründung, ohne immer gleich anderen persönliche Schwächen zu unterstellen.
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11.04.2012 10:48 Uhr von E-Feld
 
+2 | -1
 
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@jo-82: Im Vergleich zu einem Bau und Unterhalt, besitzt man wenn man zur Miete wohnt kein Eigentum. Was Und somit einem Wert den ich erhalte und evtl. noch steigere. Weiter will ich das nicht kommentieren.

@DerBelgarath
Du hast schon recht, man kann nicht mehr bekommen wie man bezahlt hat. Somit ist die Überlegenung schon im Ansatz falsch, durch erhöhung der Pendlerpauschale diejenigen zu entlasten, die es am nötigsten haben und damit mein ich nicht den Vertriebler, Geschäftsführer etc. die im Dienstwagen mit Tankkarte der Firma tanken fahren. Die heulen irgendwie am lautesten.
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11.04.2012 10:54 Uhr von Kamimaze
 
+2 | -3
 
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@jo-82: > "Deine "teure" Stadtwohnung ist im Vergleich zum Bau und Unterhalt eines Einfamilienhauses ziemlich billig."

LOL - ich musste mir gerade die Tränen aus den Augen wischen... :-D

Du tust ja gerade so, als on man mit Waffengewalt "gezwungen" würde, sich ein Häusschen im Grünen zu bauen. Zudem tun mir die Leute wirklich leid, die dann ihr Leben auf einer wesentlich größeren Wohnfläche fristen müssen, als die "reichen" Stadtmenschen.

> "Zudem dürfte die größte Anzahl an Menschen die Pendlerpauschale abrechnen in Städten wohnen, nicht umsonst sind die Städte voll mit Autos die nur den ganzen Tag rumstehen. Weil wegen Bequemlichkeit eben NICHT mit Öffis gefahren wird."

Mag sein, das entscheidet jeder selber - nur ist ein Arbeitsweg < 10 km steuerrechtlich völlig belanglos, weil die Werbekostenpauschale höher ist.

Natürlich kann jeder wohnen, wo er möchte, es geht nur darum, dass die Generierung von Verkehr (Pendeln aus dem Umland in die Städte) nicht auch noch steuerlich gefördert werden sollte, dieses Privileg hat sich im 21. Jahrhundert einfach überlebt.
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11.04.2012 12:00 Uhr von S0u1
 
+0 | -1
 
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Ich weiss aber wer davon profitieren würde ich ;-)
Deshalb ... immer her damit ...
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11.04.2012 12:08 Uhr von Kamimaze
 
+1 | -0
 
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Minusklicker: Wie ich anhand der Anzahl der Minus-Klicks auf meinen Kommentaren sehe, scheinen die Massen erneut auf die billige Propaganda der FDP hereinzufallen, wie 2009, als W´welle ja immer ein "mehr netto vom Brutto" propagierte und Gesundheitsminister Rößler, kaum im Amt, mal schnell die Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse erhöhte, was für Klein- und Mittelverdiener aber am Ende "weniger netto vom Brutto" bedeutete.

Schon vergessen...???
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12.04.2012 10:23 Uhr von Schreiraupe
 
+1 | -0
 
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@Kami-maze: Mach du erstmal deinen Schulabschluss. Such dir danach nen Job...und dann können wir weiterreden. Willst du jetzt ehrlich die leute verurteilen, die einen langen Arbeitsweg in Kauf nehmen um paar Kröten zu verdienen mit denen Sie dann Ihre Familie ernähren müssen?

Und denkst du bloß weil man in der Stadt wohnt is die Arbeitsstelle die Straße gegenüber? Und aufm Land wohnt man preiswert?

Denkst du eigentlich überhaupt?

[ nachträglich editiert von Schreiraupe ]

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