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Knick in tektonischer Platte verschonte Nordchile seit 130 Jahren vor Erdbeben

Die Lage von Chile ist an der Südwestküste von Südamerika aus geologischer Sicht denkbar ungünstig. In seiner Vergangenheit wurde das Land öfter von Naturkatastrophen heimgesucht. Ebenso waren hier auch die stärksten je gemessenen Erdbeben zu verzeichnen.

Geowissenschaftler aus Chile und Deutschland haben nun untersucht, weshalb dann Nord-Chile seit 1877 von schweren Erdbeben und Tsunamis verschont wurde. Vor der Küste von Chile schiebt sich die Nazca-Platte unter die kontinentale südamerikanische Platte.

Im Norden versinkt sie mit einem Winkel von 22 Grad im Erdinneren. Die Forscher werteten Daten einer Expedition von 1996 aus. Hier zeigte sich, dass die Nazca-Platte erst nach 20 Kilometern mit 20 Grad absteht und vorher mit zehn Grad. Bisher diente der Knick als Ausdehnungsbarriere eines Bebens.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Erdbeben, Chile, Platte, Knick, Tektonik
Quelle: derstandard.at

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