10.04.12 16:22 Uhr
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Mieten steigen in Deutschland weiter

Mieten für Wohnungen sind in Deutschland im letzten Jahr erheblich angestiegen.

Vor allem Großstädte und Orte mit Hochschulstandort verzeichnen deutliche Preissteigerungen. Teilweise sogar bis zu zehn Prozent.

Dass Mieten sinken oder auf einem Niveau bleiben, kommt immer seltener vor. Vor allem wächst aber der Abstand zwischen teuren und günstigen Mietpreisen.


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WebReporter: opwerk
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Wohnung, Universität, Miete
Quelle: www.pt-magazin.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.04.2012 16:36 Uhr von General_Strike
 
+2 | -31
 
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10.04.2012 16:37 Uhr von Extreme_Science
 
+15 | -0
 
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Nicht nur die Mieten sind das Problem. Die Mieten für Studenten/Leute in der Ausbildung kaum zu bezahlen. (bis zu 300€ für 10-15 m² werden gefordert in Studentenstädten) Was aber jetzt mit Doppeljahrgang und Aussetzung der Wehpflicht einhergeht, ist dass es schlichtweg keine Wohnungen mehr gibt. Die einzigen Möglichkeiten sind monatelang auf ein kleines, überteuertes Kabuff in einem Wohnheim zu warten oder sich mit mehreren Personen (mehr als 3) eine größere Wohung als WG zu suchen, wobei es bei letzterem auch fast keine Angebote mehr gibt. Da hat die Politik sich mal wieder keine Gedanken gemacht und es in den Sand gesetzt, man hätte ja auch vorsorgen können für die aktuelle Situation.

[ nachträglich editiert von Extreme_Science ]
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10.04.2012 17:26 Uhr von Miauta
 
+37 | -0
 
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Tja: Ich mit 21 lebe noch bei meinen Eltern. Für ne kleine scheiß Wohnung im Ghetto hier in Hamburg soll ich 400-600€ Kalt bezahlen? Leckt mich am Arsch! Wie soll sich ein Azubi sowas leisten?...
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10.04.2012 17:57 Uhr von ArrowTiger
 
+15 | -1
 
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Übel! Zum großen Teil ist das auch bedingt durch den Verkauf kommunaler Wohnungen an Privatinvestoren, und mit dem Zurückfahren des sozialen Wohnungsbaus mangles Geld in den kommunalen Kassen.

Das kann noch lustig werden, wenn hier nicht von politischer Seite korrigierend eingegriffen wird!
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10.04.2012 18:23 Uhr von kloetenpony
 
+9 | -27
 
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10.04.2012 18:32 Uhr von ArrowTiger
 
+14 | -2
 
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@kloetenpony: Trolle raus aus SN!

=8-P
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10.04.2012 19:45 Uhr von SN_Spitfire
 
+8 | -0
 
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Wir sind auch Vermieter: aber ich will dennoch die Sache mal von einer anderen Seite beleuchten.
Man muss hier auch die Nebenkosten beachten, welche aufgrund der energiepreise regelrecht in die Höhe geschossen sind. Dass wir als Vermieter hier die Mehrkosten nicht tragen werden, ist mehr als verständlich, denn diese Mehrkosten wurden nicht durch uns verursacht, sondern durch den Energielieferant (Gasversorgen, Öllieferant etc.) und diese werden 1zu1 an die Mieter weitergegeben.
Unsere Kaltmiete haben wir in den letzten 10 Jahren bei durchweg allen Mieteinheiten um gerade mal 5-6% erhöht!
Wie das in Großstädten gehandhabt wird, ist natürlich eine andere Sache.
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10.04.2012 21:04 Uhr von ryzer
 
+8 | -0
 
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wen: interessiert das in der politik, die banken haben es ja viel nötiger
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10.04.2012 21:30 Uhr von Devilnight
 
+3 | -0
 
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Habe es am eigenen Leib erfahren Das mit den Mieten geht sogar heute sogar heutzutage soweit das Bewerbern von ALG 2 den Vorzug gegeben wird, da Vermieter die Mieten höher ansetzen können. Arbeiter die aus dem Niedriglohnsektor kommen, werden hinten angestellt.
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10.04.2012 21:37 Uhr von shadow#
 
+5 | -0
 
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@SN_Spitfire: Es besteht ein erheblicher Unterschied zwischen Mietverträgen zwischen Privatpersonen und allem anderen.
Siehe Cerberus News von heute...
Das Dümmste das Vermieter übrigens tun können, ist eine Hausverwaltung die Vermietung übernehmen zu lassen. Komplette Vernachlässigung der Bausubstanz zur Gewinnmaximierung gehört da immer mit zum Gesamtpaket.
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10.04.2012 21:59 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -0
 
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@shadow#: absolut korrekt. Diese Hausverwaltungen sind sogar aus unserer Sicht als Vermieter der reinste Abschaum.
Vorher würd ich das Hab und Gut verkaufen und gewinnbringend anlegen.
Find es halt immer wieder erwähnenswert, zumal immer wieder auf die Vermieter eingedroschen wird, dass diese doch die Mieten so teuer machen würden usw. dabei gibt es für jede Stadt einen offiziellen Mietspiegel, in welchem Rahmen sich die Mieten pro qm² bewegen dürfen/sollten.
Wer darüber hinaus geht, findet eh keinen Interessenten. So ist es zumindest bei uns der Fall.
Wir sind derzeit bei um die 8 €/qm² als Kaltmiete, was für unser Gebiet (Großraum Stuttgart) eigentlich schon fast noch milde ist.
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11.04.2012 03:59 Uhr von no_trespassing
 
+0 | -0
 
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@ExtremeScience: Dafür gibt es ja auch das Semesterticket, das im ganzen Regionalkreis eingesetzt werden kann.

Wenn eine Wohnung neben der Uni zu teuer ist, dann muss man eben 30 min. S-Bahn-Fahrt täglich in Kauf nehmen.
Das geht Arbeitnehmern ja wohl nicht anders.

Alle wollen zentral, möglichst neben der Uni wohnen. Dafür braucht´s keine Semestertickets. Dann reicht auch ein preiswerteres Stadtticket.

Es ist irgendwie absurd - Städte zahlen teures Wohngeld als Zuschuss und gleichzeitig verödet das Umland, weshalb die Ballungszentren über kommunale Umlagen die immer leerer werdenden Dörfer mitsubventioniert werden.

Das Wohngeld müsste eigentlich bei Nichtbedürftigkeit gestrichen werden. Wohnen bleiben muss man nur irgendwo, wenn man Kinder hat, die in Kindergarten/Schule gehen und ein Umzug deswegen nicht möglich ist.

Studenten gehören da nicht dazu. Es müssten tausende Studenten sich auf das Umland verteilen und dann darauf bei der Stadt drängen, dass der Nahverkehr in die Dörfer besser ausgebaut wird.

Es kann mir niemand erzählen, dass es nicht in Berlin-Marzahn, Treptow oder Königs-Wusterhausen eine preiswerte Wohnung für max. 200 Euro gibt? Natürlich ist Altona und Barmbek in HH teuer. Dann muss man halt sehen, ob was in Ahrensburg oder in Eißendorf was geht.

Zentral ist eben immer sauteuer. Aber eben auch ein Privileg.

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