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Stockholmer Akademie: Günter Grass wird der Nobelpreis nicht aberkannt

Wegen seines umstrittenen Anti-Israel-Gedichts forderte der israelische Innenminister, dass Günter Grass der Literaturnobelpreis wieder entzogen werden müsse (ShortNews berichtete).

Die Stockholmer Nobelpreis-Akademie hat sich nun dazu geäußert und schloss eine Aberkennung aus.

Grass habe den Preis wegen "literarischer Verdienste, und ausschließlich aufgrund literarischer Verdienste, erhalten - was, nebenbei gesagt, für alle Preisträger gilt". Man "sähe keinen Anlass für eine Diskussion, ihm diesen Preis in irgendeiner Weise streitig zu machen".


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Preis, Literatur, Nobelpreis, Günter Grass, Akademie, Aberkennung
Quelle: www.spiegel.de
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.04.2012 13:34 Uhr von magnificus
 
+19 | -1
 
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Wrium auch? Das eine ist eine private Meinung und das andere der Wunsch irgendwelcher faschistisch geprägter Politiker zu einem Preis, den er sich erarbeitet hat.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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10.04.2012 13:36 Uhr von BoscoBender
 
+19 | -2
 
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Schweden ist Objektiv und laesst sich nicht von andere blenden.
Dort zaehlen nur fakten und diese Sprechen fuer Grass...
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10.04.2012 13:36 Uhr von bibip98
 
+20 | -1
 
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Richtig so! Die Schweden dürfen so was.
Würde diese Akademie bei uns in Deutschland sein, hätte man zwei Tage nach der Forderung des Ministers Grass den Nobelpreis abgenommen und auf ewig ausgeschlossen.
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10.04.2012 13:39 Uhr von artefaktum
 
+20 | -2
 
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Prima: "Grass habe den Preis wegen "literarischer Verdienste, und ausschließlich aufgrund literarischer Verdienste, erhalten (...)"

Das kann man nicht besser formulieren. Genau das trifft den Punkt.
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10.04.2012 14:04 Uhr von RacerGarfield
 
+8 | -1
 
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israelische Innenminister hat geloost: Tja da sieht man mal wieder. Der israelische Innenminister hat sowas von geloost. Ich finde es absolut richtig das man Günther Grass den Nobelpreis nicht aberkennt. Da kann auch so ein daher gelaufener Innenminster nichts gegen tun. Mal abgesehendavon das Grass nur die reine wahrheit gesagt hat, was andere sich nicht mal trauen auszusprechen. Auch ein Reich Ranicki kann nichts dagegen tun, ausser vielleicht dein Vorlautes Mundwerk aufzumachen, gerade Ranicki sollte sehr leise sein.
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10.04.2012 16:12 Uhr von BoscoBender
 
+2 | -2
 
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Israel Owned by Güther Grass: Ohne eine Menschenleben zu kosten und ohne Waffengewalt
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10.04.2012 16:50 Uhr von iarutruk
 
+2 | -2
 
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Grass hat kein Gedichtlein geschrieben, sondern nur seine Meinung kundgetan, in einer Schreibweise, die einem Gedicht gleicht.

Und ich begrüße es, dass Menschen von solch einem Format den Mund aufmachen und sich, natürlich nur unter meinem Rechtsempfinden, so offen äußern. Und er die Wahrheit nicht kennt, der wird immer sich ungerechtfertigt äußern.

Fehler einzugestehen ist nicht jedermanns Sache.
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10.04.2012 21:50 Uhr von shadow#