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Zahnärzte röntgen zu oft: Hirntumor-Risiko steigt

Zahnärzte röntgen Patienten offenbar zu viel, denn wer einmal pro Jahr auf die Lage der Weisheitszähne hin untersucht wird, hat ein höheres Risiko einen gutartigen Hirntumor zu bekommen.

Dies ergab eine Studie, an der 3.000 Menschen teilgenommen hatten. Wer oft geröngt wird, bekommt öfter Meningeome, die auf das Gehirn einen enormen Druck ausüben.

"Unseres Wissens nach ist dies die bisher umfangreichste Studie, die den Zusammenhang zwischen dentalen Röntgenaufnahmen und dem Risiko für ein Meningeom untersucht hat", so der Studienleiter.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gehirn, Risiko, Tumor, Zahnarzt, Gehirntumor, Weisheitszahn
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.04.2012 13:57 Uhr von SN_Spitfire
 
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Röntgenpass? Ich denke, dass im Grunde bei vielen Ärzten geröngt wird.
dies allein auf die Zahnärzte zu münzen kann man zwar machen, aber sagt nicht viel aus, denn ich finde, dass im Grunde jeder selbst dafür verantwortlich ist, wie oft er geröngt wird. Gerade dafür gibt es ja den Röntgenpass. Und sollte das Röntgen schon mal an dieser Stelle durchgeführt worden sein, kann der Arzt ja die Bilder problemlos anfordern.
Oder sehe ich das falsch?
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10.04.2012 14:49 Uhr von mr.sky
 
+1 | -1
 
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@Spitfire: Lies nochmal die News.

Hier der entscheidene passus:
"...denn wer einmal pro Jahr auf die Lage der Weisheitszähne hin untersucht wird..."

Es nützt rein gar nichts, wenn du Röntgenbilder die 1 Jahr alt sind verwendest. Erst recht bei Zähnen nicht.
Die Zähne "wandern" und verändern sich mit der Zeit. Wer noch seine Weisheitszähne drinnen hat hat entweder "genug" Platz und die bleiben drin oder aber sie müssen raus. Wann sie raus müssen ist nicht genau definiert. Es hängt nunmal mit dem Wachstum zusammen. Und dieses muss untersucht werden Jährlich mittels Röntgen.

Man kann auch eine teure "MRT" Variante der Zähne machen lassen. Hierzu wird eine 360 Grad MRT Aufnahme gemacht. Kostet 199€ (das war der Preis von vor 3 Jahren bei mir damals als mein letzter Weiheistzahn raus musste und er extem blöd lag, sodass der Gesichtsnerv verletzt hätte werden können).

Generell sollte man nicht jedes Jahr über 20 Jahre hinweg zum Arzt gehen und die Weisheitszähne röntgen. Es reicht, wenn man sie über 2-3 Jahre "Beobachtet" und sich dann entschließt sie heraus zu nehmen oder sie eben drin zu lassen. Außerdem ist die Röntgenintensität bei Zähnen sehr niedrig. Man braucht nicht "so viel" Strahlung um durch das Zahnfleisch und etwas Kieferknochen hindurch zu röntgen.
Da ist jedes Knieröntgen wesentlich schädlicher. Auf der anderen Seite ist solch ein "Kopfröntgen" bei Zähnen doch recht nah am Hirn und bei der Studie wurden ja Hirntumore untersucht.

Wie gesagt. Das "Beobachten" von Weisheitszähnen ist eine notwendige Sache. Wenn der Weisheitszahn gegen die anderen Zähne drückt kann es nicht nur weh tun (das tut es eben meistens nicht, weil es so langsam ist) sondern dazu führen, dass der ganze Kiefer deformiert wird (sich verschiebt). Das gibt dann schiefe vorderzähne und man kann viele Probleme bekommen.
"Beobachten" meint nun nicht über Jahrzehnte sondern sollte 2-4 Jahre nicht übersteigen. Die Zähne sollten dann raus.
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10.04.2012 15:03 Uhr von Gernot_Geyl
 
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Jobanzeige "wissenschaftliche Studie" seien Sie eine/r von 3.000 Menschen, die in versch. Abständen Röntgenstrahlen ausgesetzt werden, um herauszufinden, wie es sich auf Sie auswirkt!
Als Gegenleistung dürfen Sie Ihren Tumor mit nach Hause nehmen!
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10.04.2012 20:28 Uhr von Petabyte-SSD
 
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Normales röntgen? Mein Zahnarzt röngt IMMER, ist das normal?
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10.04.2012 20:52 Uhr von Misuke
 
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wie soll er denn: anderst die Wurzel des zahnes sehen ?????????

Vollidioten die dagegen wettern sollte man seitlichen den Kiefer aufschneiden und schauen ...nix ok dann näh ich das wieder zu

btw seit 15 jahren gibts bei mir in der Praxis nur digitales Röntgen

Die vorsteinzeitlichen ...wo noch der gesteinsklumpen drin liegt die sollten verboten werden

oh ich darf euch ca 50 x röntgen dann habt ihr die gleiche Strahlendosis wie wenn ihr am Flughafen durchleuchtet werdet
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10.04.2012 21:55 Uhr von AnotherHater
 
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Ich hab hier ne Grafik aus einem Lehrbuch Röntgenaufnahme der Zähne: 5µSv
Hintergrundstrahlung über einen Tag: 10µSv

Wo ist das verfickte Problem?!
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10.04.2012 23:32 Uhr von httpkiller
 
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@AnotherHater: 10µSv ist aber schon etwas hoch angesetzt. Hier bei mir sind es so ca 2-3.
Die Zahl für das Röntgen dürfte aber passen.
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10.04.2012 23:47 Uhr von no_trespassing
 
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Zwiespältig: Die Strahlung beim Röntgen eines Zahns liegt angeblich bei 0,005 mSv.

Das entspricht (angeblich) der Röntgenstrahlung, der man beim Flug Frankfurt-New York ausgesetzt ist inkl. Durchleuchtung.

Ich hoffe, dass das stimmt, denn ich wurde allein dieses Jahr beim Zahnarzt 12x geröntgt (7 Wurzelkanalbehandlungen/ -revisionen, 4 Weisheitszähne, 1 Panorama-Aufnahme).

Ich sag mir: Fernstrecken-Piloten, die 13x im Monat fliegen, sind demselben Risiko ausgesetzt. Natürlich immer vorausgesetzt, dass das alles auch stimmt.
Ein ungutes Gefühl bleibt trotzdem.
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11.04.2012 01:09 Uhr von 1234321
 
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Wenn ich dem Zahnarzt sage, er soll nicht röntgen, dann wird er beleidigt, und schickt mich verärgert wieder nach hause.

Habe solche Situation schon mehrmals erlebt, und wechsele deshalb dan auch den ZA.
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11.04.2012 01:13 Uhr von 1234321
 
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@ no_trespassing: Im Flugzeucg ist die Strahlung auf den ganzen Körper gut verteilt.

Beim Röntgen trifft sie gebündelt auf den Mundraum. Deshalb entwickelt sich bei dir dort demnächst der Krebs.

Aber hab keine Angst, denn heute gab es die News, das es demnächst Krebsheilung gibt.
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11.04.2012 08:39 Uhr von AnotherHater
 
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@httpkiller: Das kann sein, aber selbst dann würde man beim Röntgen der Zähne ungefähr so viel Strahlung abbekommen wie Hintergrundstrahlung über zwei Tage.. und das ist nun nicht sonderlich viel, da stimmst du mir sicherlich zu.

Bei mir wurde letztens ein CT des Schädels gemacht, dass sind 2,5mSv und somit ungefähr die Strahlung, die man über ein Jahr abbekommt. Wobei ich nun nicht meine Hand ins Feuer legen würde, ob es nicht doch ein MRT war.

[ nachträglich editiert von AnotherHater ]
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11.04.2012 09:37 Uhr von Hidden92
 
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@1234321: Natürlich schickt dich der Zahnarzt dann nach haus.
Was soll er auch sonst machen?
Dir jedesmal den Mund aufschlitzen, um zu checken ob alles ok ist?

Manche Leute stellen sich echt übertrieben an.

[ nachträglich editiert von Hidden92 ]
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11.04.2012 11:29 Uhr von Tinnu
 
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zahnärzte röntgen weil das geld in die kasse bringt. das meiste ist unnötig.

nun zu den werten, die ja beruhigen sollen...
10µ den ganzen tag auf den ganzen körper verteilt ist normal.
5µ für einige sec. auf einen kleinen bereich... rechne das mal hoch! diese stelle ist fast verstrahlt.
auch der vergleich mit piloten hinkt... die fleigen einige stunden und es verteilt sich über den ganzen körper, nicht punktuell.

ich lasse mich nur röntgen wenn es einen akuten fall gibt und nicht um mal "vorbeugend" zu gucken und den arzt reich zu machen. das betrifft zahnärzte, aber auch die hirnrissige mammographie. eine studie wie viele frauen deswegen brustkrebs bekommen haben wird nämlich nicht veröffentlicht.

[ nachträglich editiert von Tinnu ]

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