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Überraschendes Ergebnis: Deutscher Außenhandel trotzt der Schuldenkrise

Die deutschen Exporteure sind trotz Schuldenkrise weiter auf Rekordkurs. Der Bundesverband für Groß- und Außenhandel, kurz BGA, rechnet für dieses Jahr unverändert mit einem Exportplus von sechs Prozent auf 124 Milliarden Euro, trotz schwächelnder Nachfrage in der Eurozone.

Ausgeglichen werden diese europaweiten Schwankungen durch eine erhöhte Nachfrage außerhalb der europäischen Union. Die Exporte ins EU-Ausland stiegen um 13,4 Prozent und entwickelten sich damit vier mal besser als die Länder der Eurozone.

Die Umsatzmarke von 1 Billion wurde erstmals 2011 von den Exporteuren erreicht. Die Differenz zwischen Ex- und Importen ergab ein Plus in Höhe von 13,6 Milliarden Euro.


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Umsatz, Ergebnis, Schuldenkrise, Außenhandel
Quelle: www.focus.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.04.2012 11:31 Uhr von NoPq
 
+9 | -3
 
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Lohndumping macht´s möglich?! In meinen Augen sind wir derart wettbewerbsfähig, weil wir in erster Linie darauf achten, im Export nicht schlecht dazustehen. Die Binnenwirtschaft kommt erst an zweiter Stelle - wenn überhaupt.
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10.04.2012 12:31 Uhr von sicness66
 
+4 | -0
 
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Wieder mal alles falsch: Aber liegt nicht am Autor sondern an der Quelle. Es gibt keine Schuldenkrise. Dass die Exporte wieder um 13,4% im Vergleich zum EU-Ausland gestiegen sind, ist ein weiterer Nackenschlag für die EU. Die Länder, die zum sparen gezwungen werden, müssen abermals Schulden aufnehmen, um ihre Importe zu bezahlen. Das Geld fehlt dann natürlich im Inland. In Deutschland wird man das aber erst kapieren, wenn alle anderen Ländern um uns herum pleite sind und wir nichts mehr exportieren können.
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10.04.2012 12:46 Uhr von artefaktum
 
+2 | -2
 
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@sicness66: Es ist noch schlimmer: Die Schwäche der anderen EU-Länder ist ja ein wichtiger Grund für unseren Rekordexport. Da die durch die Einheitswährung nicht mehr abwerten können (also automatisch billiger werden würden) haben die Probleme, ihre Waren auf den Weltmärkten loszuwerden.

Das ist doch einmal ein Vorteil des Euros für unseren Export. Hätten wir noch die DM, würde die so stark aufwerten, dass wir weniger verkaufen würden.

Kurz: Die Schwäche der anderen ist auch Teil unseres Rekordexports.
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10.04.2012 13:02 Uhr von sicness66
 
+5 | -1
 
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artefaktum: Das ist korrekt. Nur wird uns der Laden bei 60-70% Europaexporte bald um die Ohren fliegen. Aber da hat Angies Lampenladen mit Sicherheit die passende Ausrede parat...
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10.04.2012 13:06 Uhr von artefaktum
 
+1 | -0
 
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@sicness66: Ja, ja, klar.

Vor allem wenn man auch bedenkt, dass wir ja andersherum dann auch für schwache Staaten Milliarden geben. Da läuft was völlig verkehrt.
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10.04.2012 13:53 Uhr von Loxy
 
+2 | -1
 
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Tja, schon andere Deutsche wussten: Den Export in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf! Der Export-Endsieg steht kurz bevor. Für Führerin und Mutterland...


[würg]
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10.04.2012 14:08 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -1
 
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@Loxy: -- "Den Export in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf!"

*lach*

Stimmt, an diesen Spruch musste ich im Zusammenhang mit dem sturen dogmatischen Festhalten am Neoliberalismus auch schon denken!

So gesehen unterscheidet sich die derzeitige marktradikale Doktrin in keinster Weise vom "real existierenden Sozialismus". =8-) Scheuklappendenken halt...
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10.04.2012 15:21 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -3
 
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super: Das unsere Wirtschaft so stabil ist und wahrscheinlich der Aufwärtstrend am Arbeitsmarkt anhält.

Dazu sieht es für die gerade in den Arbeitsmarkt strömenden Geburtenschwache Jahrgänge mal so richtig gut aus. Die Kids (falls sie in der Schule waren) können sich ihren Betrieb fast schon aussuchen.

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