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China: Bürgerrechtlerin muss erneut ins Gefängnis

Die Bürgerrechtlerin Ni Yulan war mit ihren Protestaktionen gegen Zwangsräumungen im Vorfeld der olympischen Spiele von Peking weltweit bekannt geworden. Nachdem sie bereits zwei Haftstrafen verbüßen musste, wurde sie nun zum dritten Mal verurteilt.

Ni Yulan wurde von einem Gericht in Peking zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt, ihr Mann muss für zwei Jahre ins Gefängnis. Vorgeworfen wird ihnen "Unruhestiftung und Zerstörung fremden Eigentums". Ni Yulan ist seit der ersten Haftstrafe gesundheitlich bereits schwer angeschlagen.

Vor dem abgeriegelten Gerichtsgebäude kam es zu Protestaktionen und zu gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei. So wurden mindestens zehn Frauen von der Polizei abgeführt. Diplomaten aus Deutschland, Österreich und den USA sowie ein Vertreter der EU wurden nicht zum Gericht vorgelassen.


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WebReporter: Spyders-Web
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Gericht, Gefängnis, Protest, Bürgerrechtler
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.04.2012 09:33 Uhr von kranfuehrer
 
+1 | -6
 
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Das ist überall so. Wer gegen das Gesetz verstößt, wird bestraft.
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10.04.2012 09:53 Uhr von Delios
 
+3 | -0
 
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@kranfuehrer: Dich will ich mal sehen, wenn du geblitzt wirst und danach immer wieder nen Mahnbescheid kriegst für dieselbe Sache...
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10.04.2012 09:55 Uhr von architeutes
 
+4 | -0
 
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Gegen Unrecht zu protestieren ist eine Voraussetzung für
Bürger-und Menschenrechte.
Wenn alles verboten und bestraft wird ,was unbequem ist,
sieht es ziemlich düster aus.
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10.04.2012 10:50 Uhr von bibip98
 
+0 | -1
 
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diese chinesischen Gerichte haben eine unheimliche Ähnlichkeit mit dem Volksgerichtshof im Dritten Reich.
Jetzt muss nur noch der Richter Freisler heißen.

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