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Afghanistan: Nächtliche Hausdurchsuchungen werden Afghanen übertragen

Die sogenannten "Night Raids" der amerikanischen Truppen auf Wohnhäuser sind in der afghanischen Bevölkerung nicht allzu beliebt. Präsident Karzai stand deshalb unter Druck. Jetzt sollen Afghanen diese Aufgabe übernehmen.

Auf Anfrage sollen Amerikaner weiterhin Hausdurchsuchungen in Afghanistan durchführen dürfen. US-Sondereinsätze in Wohnhäusern mutmaßlicher Aufständischer wird es auch weiterhin geben.

Zukünftig soll es den USA auch nicht mehr möglich sein, Verdächtige zeitlich unbefristet ohne Gerichtsurteil festzuhalten. Im Jahr 2014 wollen die USA Afghanistan verlassen. Ihr Einfluss auf das Militär dürfte beträchtlich bleiben, weil sie es mit 4,1 Milliarden Dollar jährlich unterstützen.


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WebReporter: General_Strike
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afghanistan, Militär, Hausdurchsuchung, Afghane, US-Truppe
Quelle: www.nytimes.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.04.2012 15:47 Uhr von General_Strike
 
+2 | -9
 
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Ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist. Amerikanischen GIs macht es nichts aus, mitten in der Nacht wahllos Haustüren aufzubrechen, halb nackte unverschleierte Frauen und Mädchen aus ihren Betten zu zerren und im Wohnzimmer an die Wand zu stellen.

Afghanische Soldaten könnten damit ein größeres Problem haben. Sie kommen vielleicht am nächsten Tag wieder, um ein hübsches Mädchen zu heiraten, falls sie nicht schon die ganze Nacht geblieben sind und alle zusammen Spaß mit ihr gehabt haben.
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09.04.2012 16:11 Uhr von architeutes
 
+1 | -1
 
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Der ganze sinnlose Feldzug: sollte so schnell wie möglich beendet werden.
Ein fremdes Heer das sich in Lagern verschanzt , und nur
noch tagsüber auf den Strassen in gepanzerten Fahrzeugen
bewegt , und hofft nicht in einen Hinterhalt zu geraten.
Genauso ist es den Sowjets dort auch ergangen.
Im Irak war es nicht anders . Und bei einer Invasion Irans
wär die Sache noch deutlich schwieriger.
Ost wie West müssen endlich begreifen das ein militärischer
Einsatz in der Region einfach nicht zu gewinnen ist.
Das ist doch alles sinnlos , und noch mehr Selbstmord-
attentäter braucht keiner.

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