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Achtung im Job: Experte warnt vor Anglizismen-Missbrauch

Anglizismen haben sich mittlerweile im Büro-Alltag etabliert. Benimm-Experte Hans-Michael Klein aus Essen warnt nun jedoch davor, Anglizismen bei der Sprache oder bei geschriebenen Texten zu oft zu benutzen.

"Der Aftersales-Bereich braucht Support", sei beispielsweise ein gutes Beispiel für übertriebenen Anglizismus. "Fachjargon sollte immer angemessen verwendet werden", erklärt der Experte.

Das gilt jedoch nicht nur für die Kombination von Englischen und Deutschen Wörtern, auch "Denglish" genannt. Auch bei Fachbegriffen sollte man nicht zu streng sein und die ein oder andere Beschreibung simpel formulieren, damit beispielsweise die Marketing-Kollegen nicht nur Bahnhof verstehen.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Job, Missbrauch, Experte, Achtung, Anglizismen
Quelle: www.rp-online.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.04.2012 10:14 Uhr von Borgir
 
+18 | -2
 
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Ich hasse: es wie die Pest, wenn ich mit so einer Sprache zugemüllt werde. Ich kann diese S*h*i*e nicht mehr hören. Denglisch ist eine der größten Unarten, die ich mir vorstellen kann. Ich reagiere auf solche Ausdrücke gar nicht oder frage nach, ob man denn auch deutsch mit mir sprechen könne. Ansonsten ignoriere ich an mich gerichtete Ansprachen in dieser Weise einfach.
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09.04.2012 13:26 Uhr von MegaIdiot
 
+5 | -0
 
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Immobilienkaufmann: Hab mich vor kurzem mal als oben genannter beworben,
mit der englischen Sprache habe ich eigentlich keine größeren Probleme, aber was da los war, war die Krönung!
Hätte man das Gespräch einfach komplett in Englisch abgehalten, wäre es einfacher gewesen.
Ungelogen war so circa jedes dritte Wort ein englisches, meistens "Fachbegriffe", für die es natürlich kein deutsches Wort gab.
Mag zwar sein, dass man sich auch international verständigen will, aber irgendwie, war schon ein kleiner Schlag ...
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09.04.2012 14:15 Uhr von One of three
 
+4 | -2
 
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"Denglisch" und übermäßig viele Anglizismen: sind oft genug nur der Versuch "cool" und wissend auszusehen.
Es gibt jedem Idioten die Möglichkeit fachmännisch zu klingen - meist kommt es jedoch jämmerlich herüber ...
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09.04.2012 23:11 Uhr von wombie
 
+3 | -1
 
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Solch Anglizismen-Wahn sieht man meistens bei vollidioten und auch zu oft bei Chefs die "kompetent" klingen wollen.

Meiner Erfahrung nach werden Begriffe dann oft falsch eingesetzt und die Redner machen sich einfach nur zur Lachnummer. Und egal ob Chef oder sonstwer, von mir werden solche Trottel dann nur schallend ausgelacht.

Nebenbei: English ist meine Alltagssprache.
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10.04.2012 14:18 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -2
 
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Tssss Also, ich finde solche Warnings eigentlich reichlich uncool...

=8-P
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11.04.2012 13:13 Uhr von zerozero85
 
+2 | -2
 
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MMD: Achtung im "JOB": Experte warnt vor Anglizismen-Missbrauch

:D:D:D
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16.07.2012 00:47 Uhr von Jarmo1
 
+1 | -0
 
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Englischtümelnde Personalchefs: Schon der erste Satz "Anglizismen haben sich mittlerweile im Büro-Alltag etabliert" sollte nicht unkommentiert bleiben. Anglizismen sind keine handelnde Subjekte: Sie WURDEN von englischtümelnden "staff managers" (Personalchefs) importiert und im Büro-Alltag etabliert.

Bei der Auswahl der Manager spielen wiederum oftmals Unternehmensberater eine gewichtigte Rolle, für die eine Marketing- und Bürosprache ohne Englisch schlichtweg unvorstellbar ist. Wie sich deren Geschwurbel anhört, demonstriert auf höchst amüsante Art Vince Ebert:

http://www.myvideo.de/...

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