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Erste Warnschüsse für Raubkopierer

Während in Deutschland immer noch um das umstrittene ACTA-Abkommen diskutiert wird, gehen die USA bereits einen Schritt weiter.

Zusammen mit Internetprovidern gehen Musik- und Filmindustrie unter dem Namen "Center for Copyright Information" (CCI)gegen Filesharing vor. Zukünftig sollen Internetnutzer, die gegen ein Urheberrecht verstoßen haben, ohne juristisches Verfahren vom Provider abgemahnt werden.

Mit stufenweisen Sanktionen soll gegen Nutzer vorgegangen werden. Von Warnungen, Drosselung der Übertragungsrate, bis hin zur Abschaltung des Internetzugangs. Des Weiteren fällt eine Gebühr von 35 Dollar an.


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WebReporter: guugle
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Sanktion, Raubkopierer, Copyright, Benutzer, Internetprovider
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

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47 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.04.2012 06:46 Uhr von ElChefo
 
+76 | -2
 
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Mhja bestimmt ein interessanter Anhalt für Kanzleien wie Waldorf+Frommer aus München.

Erst einschüchtern, dann abkassieren. Und am Ende eine "Rechtstaatlichkeit" neben dem Rechtsstaat etablieren.

Diesmal ist die Wahl "ohne juristisches Verfahren" tatsächlich mal zutreffend. Wen es interessiert, der werfe mal Google an, suche nach dem oben angegebenen beispielhaften Kanzlei-Namen und besuche die angegebenen Links. Spricht für sich.
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09.04.2012 08:49 Uhr von Misuke
 
+8 | -7
 
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tjo da: werden für meinen Vorredner einfach Fakeparts zu Rapidshare oder sonstige hochgeladen und der Herr an Hand des Hashwertes ermittelt und voila willkommen bei der Klage
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09.04.2012 08:53 Uhr von Mankind3
 
+20 | -3
 
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Misuke: Auch einen Hashwert kann man verändern...
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09.04.2012 10:00 Uhr von Hodenkobold
 
+12 | -31
 
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09.04.2012 10:02 Uhr von NilsGH
 
+11 | -2
 
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Dann werden p2p-Programme welche mit Verschlüsselung arbeiten wieder ineteressant.

Beispiele momentan noch kleiner, aber dafür leistungsfähiger p2p-Programme gibt es ja genug. Sie haben momentan noch keine weite Verbreitung.

Sollte das Szenario dann aber ablaufen wie beschrieben, so kann der Einsatz dieser ein schönes Pendant zu den Überwachungsversuchen darstellen. Außer einem Fake-Server oder einem infizierten Server hat man dann keine so leichte Angriffsmöglichkeit gegenüber den Peers. Und das wird sich wohl schwierig gestalten, da der Sourcecode closed ist und sich die Server entsprechend schwierig infizieren lassen.

Der Provider kann bei dem verschlüsselten Tunnel, der zwischen den Peers aufgebaut wird absolut nicht erkennen, was da gerade übertragen wird.

Zwar wäre der Nachweis eines Uploads von Peer zu Peer zwar möglich, da dieser jedoch verschlüsselt abläuft und man anhand des reinen "Screenshots" des Menüs nicht direkt erkennen kann an welche IP man das ganze schickt, wird sich die Beweisführung entsprechend ebenfalls schwierig gestalten.

Ein schönes Beispiel ist AJ. Wer sich auskennt kanns ja mal testen.
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09.04.2012 10:16 Uhr von matoro
 
+2 | -76
 
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09.04.2012 10:27 Uhr von Il_Ducatista
 
+23 | -1
 
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nix: nix wirkt so einschüchternd wie Willkür.
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09.04.2012 10:30 Uhr von Odino
 
+26 | -4
 
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@matoro: Es tut mir wirklich sehr leid für dich, das Mutti dir nur ein 56k-Modem zur Verfügung stellt und du somit nicht mal ansatzweise etwas herunterladen kannst :(

Und nun geh weiter zu deinem Modem-Verbindungs-Sound tanzen.
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09.04.2012 10:32 Uhr von Borgir
 
+26 | -2
 
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ohne juristisches: Verfahren. Das heißt für mich: Ich mahne dich einfach mal ab, ob du was getan hast oder nicht interessiert mich nicht. Ich will Kohle haben.

Vielen Dank sag ich da nur. Bye bye Grundrechte, bye bye Gerechtigkeit....Der Geldschneiderei, Betrügerei, Einschüchterei und Angstmacherei ist Tür und Tor geöffnet.
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09.04.2012 10:42 Uhr von EvilMoe523
 
+2 | -1
 
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@ Misuke: Könnte man so machen um zu ködern...

Die Frage die ich mir dann wieder stelle ist, ob man dafür belangt werden kann. Also für den Versuch einen scheinbar illegalen Inhalt herunter zu laden.

Es handelt sich ja dann nicht wirklich um geschützte Inhalte...

Naja, abwarten und Tee trinken ^^
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09.04.2012 11:15 Uhr von rolf.w
 
+3 | -0
 
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Nunja: Wenn ich es richtig verstehe, überspringt man hier den Gang zur Staatsanwaltschaft und kann sich direkt an den Provider wenden, um eine IP zu demaskieren. Solange es sich um Torrent, Emule und artverwandte Dienste handelt, nutzen auch Verschlüsselungen nichts. Denn da sitzen irgendwo ein paar Leute, die die gewünschten Files tatsächlich anbieten, "legalisiert" durch Verträge mit den Rechteinhabern.
Mit den gleichen P2P Programmen, die jeder nutzt und die loggen mit.
Greift man auf diese Dateien zu, haben sie die IP und können sich nun direkt an die Provider wenden. Automatisiert man diesen Vorgang, kommen am Tag leicht ein paar tausend Abmahnungen zusammen. Es gibt in diesen Netzen/Diensten keine sicheren Quellen.

Die Nutzung von Proxys lasse ich mal aus, denn die mit ausreichend Kapazität, ohne Logging-Funktion sind rar. Ferner werden sich die Abmahnungen dann wohl an die Proxybetreiber richten, sowie sie rechtlich zu belangen sind.

Und man muss auch nicht jeden Sauger erwischen. Nach der ersten Abmahnwelle werden sich die nicht Erwischten überlegen, ob sie weiter machen oder sich Alternativen suchen.
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09.04.2012 11:29 Uhr von MC_Kay
 
+12 | -1
 
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geil: Dann spricht ein Provider im bloßen Verdachtsfall eines Contentinhabers eine Verwarnung aus und bekommt die 35$. Von diesen 35$ teilen sich der Provider und der Contentinhaber den Betrag 50:50 und beide haben 17,50$ bekommen, OHNE dass der Betroffene was getan hat.

SUPER
U n
S ocial
A merica!!

Und dann beschwert sich die Politik in DE, dass man sowas nicht haben will? ....
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09.04.2012 11:36 Uhr von Djerun
 
+8 | -1
 
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wunschdenken: der "rechteinhaber"
mit rar gepackt gibt es kaum nachvollziehbare prüfsummen
jeder kann durch einen repack die summe verändern
und mit verschlüsselten dateien im archiv lässt sich eh nicht nachweisen was drin war

falsche abmahnung > riesenklage, immerhin reden wir über die usa
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09.04.2012 11:48 Uhr von rolf.w
 
+4 | -1
 
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@Djerun: Lasst doch endlich mal diesen Prüfsummenmist außen vor. Da sitzen Leute wie Du und Ich, haben die gleichen P2P-Clienten und bieten rechtlich durch Verträge mit den Rechteinhabern genau die Dateien an, die gesucht werden. Oder sie saugen von Dir die entsprechenden Dateien, auch rechtlich durch Verträge mit den wahren Rechteinhabern abgesichert. Nahezu alle P2P Clienten bieten in dem Moment, wo sie anfangen zu saugen die Teile auch schon im Netz an, nur so funktioniert P2P.
Was interessiert da die Prüfsumme? Meint ihr echt, ihr könnt aus Millionen von IPs die raus picken, die eben nicht mitloggen? Die haben keine "Behörden-IPs" sondern ganz gewöhnliche privat genutzte, melden sich ganz gewöhnlich privat an. Da nutzen die ganzen IP-Blocker nur wenig.
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09.04.2012 11:57 Uhr von Djerun
 
+1 | -2
 
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