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Goldschmuggler an der Schweizer Grenze erwischt

Dem deutschen Zoll bei Singen ist ein skandinavischer Geschäftsmann ins Netz gegangen, der auch auf Nachfrage keine anzugebenden Waren bei sich haben wollte. Bei der Durchsuchung des Pkw fand man allerdings Goldmünzen im Wert von circa 49.000 Euro.

Insgesamt 180 Goldmünzen führte der Geschäftsmann mit sich. Er durfte mit den Münzen weiterreisen, das Zollamt wird ihm allerdings eine Rechnung in Form eines Bußgeldes zusenden.

Das Bußgeld wird mindestens 10.000 Euro betragen, da er sowohl den Teil der Goldmünzen, der noch Zahlungsmittel ist, nicht angegeben, als auch den Teil, der als Sammlerware eingeführt werden sollte, verschwiegen hat.


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WebReporter: ROSROS
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Grenze, Zoll, Schweizer, Bußgeld, Singen, Goldmünze
Quelle: www.bullion-investor.net

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.04.2012 06:05 Uhr von ROSROS
 
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Die meisten Goldmünzen wären ja sicherlich einfuhrumsatzsteuerfrei einzuführen gewesen. Vermutlich wäre aber auch die Einfuhrumsatzsteuer niedriger gewesen als die jetzige Strafe. An der falschen Stelle gespart ...
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27.04.2012 13:12 Uhr von Klecks13
 
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@ Autor: "Die meisten Goldmünzen wären ja sicherlich einfuhrumsatzsteuerfrei einzuführen gewesen. Vermutlich wäre aber auch die Einfuhrumsatzsteuer niedriger gewesen als die jetzige Strafe."

Ich glaube auch nicht, dass es ihn um die Steuer ging, zumal Anlagegold umsatzsteuerfrei ist. Das gilt auch für Sammlermünzen, deren Kaufpreis nicht mehr als 180% des Materialwertes beträgt.

Da ging es wohl eher um die Umgehung des Geldwäschegesetzes. Edelmetallkäufe für mehr als 15.000,- € müssen nämlich an das Finanzamt gemeldet werden.
Das Bußgeld wird also noch das geringere Übel sein; die nachfolgenden Ermittlungen der Steuerfahndung könnten u.U. noch viel teurer werden... Unangenehm sind sie auf jeden Fall.

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