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Chinas Plagiatsmafia - Autos werden immer dreister Kopiert

Anfangs wurden die dreisten Autokopien der Chinesen belächelt, doch nun gleichen die Autos vom optischen immer mehr den Originalen.Der kürzlich vorgestellte Lifan 320, gleich zum Beispiel dem neuen Mini aus dem Hause BWM.

Auch die G-Klasse von Mercedes nahmen die Autobauer aus China als Vorbild. So zeigt der Beiqi B80VJ verblüffende Ähnlichkeiten mit der G-Klasse.

Auch der Huanghai Landscape sieht aus wie eine Mischung aus M-Klasse von Mercedes und einem Kia Sorento.


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WebReporter: guugle
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, China, Motor, Kopie, Flitzer, Schummel
Quelle: www.express.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.04.2012 21:11 Uhr von Alice_undergrounD
 
+4 | -6
 
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die chinesen: verstehen nicht, dass es nicht um das produkt an sich sondern um den markennamen geht...
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08.04.2012 22:06 Uhr von Forti42
 
+7 | -2
 
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@Alice_undergrounD: Naja, unterschätze die Chinesen nicht: Schick, aber schlicht = deutlich günstiger, realistische Ersatzteilpreise, unabhängig vom Ausland.

Die QUALITÄT im Vergleich zu 1990 kann es jedenfalls nicht sein, die zu westlichen Marken greifen lässt.

Was würdest Du für einen GUT verarbeiteten Wagen (Vollverzinkung, Standfestigkeit, standfeste und einfache Verschleissteile, ISO-Radiofach) OHNE überflüssigen Schnickschnack wie Tempomat, Bordcomputer und Sonstwas-Assistenten zahlen... Dann müsste es einen A4 zum Preis des Basisgolfs geben.

Schau Dir z.B. den Audi 80 an: Das Schreckgespenst eines jeden Fahrzeugherstellers. Und läuft und läuft und läuft... rostet nicht... einfach zu warten und zu reparieren... Meiner wird in Kürze 20 Jahre alt. Der einzige Grund, umzusteigen, wäre vielleicht der Verbrauch. Aber der rechtfertigt bei meiner Fahrleistung (12.000 km pro Jahr) wirtschaftlich keinen Neukauf oder Jahreswagen. Ökologisch auch nicht, wenn man Entsorgung und Neuwagenproduktion berücksichtigt.

[ nachträglich editiert von Forti42 ]
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08.04.2012 22:12 Uhr von Perisecor
 
+2 | -11
 
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@ Forti42: "...OHNE überflüssigen Schnickschnack wie Tempomat, Bordcomputer und Sonstwas-Assistenten zahlen.."


Genau, überflüssiger Schnickschnack wie Computer, Kühlschrank oder Telefon sollte generell verboten werden.

Damals, als es nur Höhlen und Feuer durch Gewitter gab, war die Welt noch in Ordnung...
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08.04.2012 22:40 Uhr von Forti42
 
+4 | -0
 
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@Perisecor: Okay, die Definition von Schnickschnack ist individuell.

Aktive/passive Sicherheit ist sicherlich ein sinnvoller Fortschritt.

Nur möchte ich nichts bekommen, was ich nicht brauche. Ich ärgere mich über einen Bordcomputer bei Fehlern oder Defekt mehr als dass er mir nützen würde.
Eine Klimaanlage kostet mich mehr Sprit und ggfs. Wartung und mehr, und da wo ich wohne, ist die völlig überflüssig.
Was brauche ich lackierte Stoßfänger?! Die nützen mir nichts. Kostet *ALLE* eine höhere Versicherungsprämie, wenn jemand drantickt.

Warum also soll ich mitbezahlen, was serienmäßig ist und bei Herstellung/Lebensdauer/Entsorgung Energie verbraucht und *mir* nix nützt?!

Mal abgesehen von aktiver Sicherheit:
Es MÖGE doch jeder alle Extras kaufen, die ihr/ihm gefallen oder helfen. Bitte, jederzeit gern. EXTRAS!

Das Solidaritätsprinzip für Extras bzw. solche,die in Serienausstattung gewandelt werden, ist mir echt zuwider.

Beispiel Reimport-Polo: Den gibt es als Comfortline auch ohne Einparkhilfe. Spart rund drei Scheine.

Mein Kühlschrank hat übrigens eine Umluftfunktion, die ich zu schätzen weiß. Die nützt auch nicht jedem. Kostet halt extra. Brauche ich aber. Willst Du für ein Basismodell 100 Euro mehr zahlen, nur weil der Hersteller keinen Kühlschrank ohne diese Funktion anbietet?

Es gibt immer einen Punkt, ab dem die Weiterentwicklung spezielle Zielgruppen oder einfach nur Komfortbewusste anspricht.

In aller Regel führt "x-y-z serienmäßig" aber zu höherem Umsatz beim Hersteller. Auch wenn nur 1/3 der Kunden das überhaupt haben will.

Verschwendung...
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08.04.2012 23:00 Uhr von MC_Kay
 
+6 | -0
 
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ich kann Forti42 da nur beipfichten: Die alten Autos ohne diesem vielen elektronischen Schnickschnack wurden wenigstens noch Oldtimer. Heute gibt es so verdammt viel Elektronik im Wagen, dass man die Fehler oftmals garnicht mehr finden kann. Bei Jaguar hat der Boardcomputer das Starten des Motors verweigert, wenn eine Lampe defekt ist. Selbst nach Austausch selbiger blieb der Fehler bestehen, da man ihn erstmal im System quittieren muss....
Frage mich wie es mit weitergehen wird, wenn die Elektronik immer mehr wird. Später kennt sich keiner mehr mit den "alten" Autos aus und kann sie reparieren, weil es entweder an den Auslesegeräten für die Boardcomputer oder Ersatzteilen mangelt. Bei nichtelektrischen Komponenten kann man Ersatzteile relativ einfach nachbauen. Drehbank, Fräse, Bohrmaschine, etc. genügen da schon. Bei einer elektronischen Schaltung, bei der keiner mehr den Schaltplan kennt/hat, geschweige denn die Software gesichert wurde, ist das noch schwerer.

Vieles wird halt elektronisch gesteuert/geregelt. Zündung, Katalysator, Bremsen, Scheibenwischer, Sitze, .....
Geht da also was kaputt, verweigert der Boardcomputer die Weiterfahrt und/oder man bekommt keine Ersatzteile. Immerhin muss man heutzutage (und vorraussichtlich auch in der Zukunft) ganze Komponenten austauschen. Weil man die Teile einzeln garnicht bekommt, oder aufgrund der Sicherheit nicht repariert werden darf/kann.

Bei alten Garagenfunden:
- den Wagen komplett zerlegen (was heute großteils nicht mehr geht)
- die Teile säubern
- Visuell prüfen ob die IO sind
- Defekte Teile durch neue/gebrauchte ersetzen oder nachbauen
- zusammenbauen
- einstellen und fertig

Heute kann man die Teile nicht mehr so einfach austauschen
- Autoradio ohne vorherige Abmeldung im Boardcomputer -> Zündung verweigert.
- Andere Komponente eingebaut, die vom Boardcomputer erfasst wird, aber nicht bekannt ist -> Zündung verweigert
- etc.

Neue Autos gut und schön, aber man sollte auch was daran reparieren können, selbst wenn die Elektronik versagt. Gibt schon Autos, die kein physikalisches Zündschloss mehr haben. Geschweige denn einen richtigen Schlüssel!

Batterie leer -> geht garnichts mehr!
Bei den neuen Autos muss man in die Werkstatt fahren, weil beim STarthilfe geben die Elektrik einen Schaden davontragen, oder weil der Boardcomputer die Zündung verweigern könnte.

Um es mal etwas überspitzt darzulegen.
Nehmen wir mal ein, es gäbe einen Atomkrieg und einige Menschen würden überleben. Welche Fahrzeuge würden sie nehmen?
..... Klar alte OHNE Elektronik! Denn die mit Elektronik sind aufgrund eines EMPs kaputt und unreparabel.
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