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Piratenpartei segelt im Sturm - Vorwürfe wegen Sexismus und Rassismus

Die Jungen Piraten, Nachwuchs der Piratenpartei Deutschlands, haben sich kritisch gegenüber ihrer Partei geäußert. Immer mehr Mitglieder der Piratenpartei würden sich sexistisch und rassistisch äußern. Deswegen haben die Jungen Piraten einen offenen Brief an die älteren Piraten gerichtet.

Darin wurden auch Beispiele für diskriminierende Äußerungen angeführt: "Eine Frau galt als zu hübsch, um ernst­ genommen­ zu wer­den, eine andere sollte mal rich­tig hart durch­gefickt wer­den." Ein Mitglied habe sogar geäußert, dass Frauen nicht an Stammtische gehören würden.

Mitglieder der Partei könnten darüber hinaus nicht mit Kritik an ihrer Partei umgehen. Die Jungen Piraten forderten in dem Brief, dass man sich mit den Themen kritisch auseinandersetzt: "Wir hof­fen, dass die Pira­ten­par­tei sich klar gegen jegli­che For­men der Dis­kri­mi­nie­rung bekennt."


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Sturm, Piratenpartei, Diskriminierung, Sexismus
Quelle: www.golem.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.04.2012 13:04 Uhr von quade34
 
+8 | -2
 
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bei jeder neu gegründeten: Organisation gibt es die profilierungssucht Einzelner, die unbedingt nach vorne wollen. Diese haben meist keine klaren Ausagen , aber drehen ihre Worte in die richtige Richung um Mehrheiten zu fischen. Das ist überall zu beonachten. Der kritische Beobachter erkennt das und reagiert. Die kritisiertren Aussagen sind doch eigentlich ein Zeichen dafür, dass diese "Partei" sehr gut durchmischt ist.
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08.04.2012 13:06 Uhr von Bildungsminister
 
+10 | -8
 
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Das hier - Mitglieder der Partei könnten darüber hinaus nicht mit Kritik an ihrer Partei umgehen - ist für mich der Kernsatz. Wann immer man einem Piraten den Spiegel vor hält fängt er an zu bellen wie ein geprügelter Hund, ohne sich dabei wirklich mit der Kritik zu beschäftigen. Diese mangelnde Selbstreflexion hat im Grunde dazu geführt, dass die Piraten heute nicht mehr allzu weit von den gleichgeschalteten Parteien in Berlin entfernt sind. Sie würden das aber niemals zugeben, siehe Satz 1.

Das die Piraten schon längere Zeit ein Problem mit rechten Elementen in ihrer Partei haben ist gewiss nicht unbekannt, und es ist daher auch immer wieder interessant zu sehen, dass die Partei nahe der SPD und den Grünen angesiedelt sind. Für mich sind sie viel eher zwischen CDU, FDP und NPD zu finden.

Manch einmal würde man sich wünschen, die Piraten würden mit Kritik genauso gelassen umgehen, wie sie bei nahezu jedem Thema mit den Schultern zucken um zu signalisieren, dass sie davon keine Ahnung haben. Aber irgend etwas führt dazu, dass sie sich offenbar jedwede Kritik verbieten. Was in sofern schade ist, als das man an Kritik ja durchaus auch wachsen kann.

Interessant finde ich indes, dass es der Parteibasis, bzw. der jungen Partei, offenbar genauso geht. Und trotzdem gehe ich davon aus, trotz das die Kritik von innen heraus kommt, dass diese wieder nicht ernst genommen wird, und auch hier wieder direkt das Bellen der geprügelten Hunde los geht. Da kann man quasi die Uhr nach stellen.

Im Moment unterliegen die Piraten einem unglaublichen Hype, aber durch eben diesen Hype werden sie auch deutlicher beleuchtet. Und irgendwann werden die Menschen wohl merken, dass es nicht besser ist die Piraten zu wählen, als andere Parteien. Auch die Piraten werden in der Realität ankommen, und merken, dass so man in der Verantwortung steht, nicht mehr nur reine Phrasen reichen. Die ersten Erscheinungen dessen erkannt man ja bereits in Berlin. Und irgendwann werden die Wähler wohl auch merken, dass wenn sie die Piraten wählen, sie auch immer Gefahr laufen, dass sie dabei ehemalige NPDler oder anderes rechtes Gesocks wählen.

Ihr glaubt mir nicht? Dann glaubt den Piraten. Dort oben, in der News, da steht es. Wobei das einzige Gegenargument wohl auch wieder nur sein wird, dass die anderen Parteien ja nicht besser sind, und sowieso total böse. Was mich persönlich auch total überzeugt... ehrlich.
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08.04.2012 13:41 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+1 | -9
 
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OhWeh ^^: Ich hab darauf gewartet, dass die PP so bei 20% ankommt und dann sagt...."so ihr lieben Wähler, wir hatten zwar kein Programm für euch zusammengestellt, aber ihr habt uns trotzdem alle blind gewählt, jetzt wo wir die 20% Hürde erreicht haben, können wir euch ja alle sagen, dass ihr dumm seid und wir outen uns jetzt mal als rechte Partei, eure Stimmen haben wir ja schon" lol

Naja, vieleicht warten sie auch, bis sie die alleinige Mehrheit der Stimmen haben *g
Nur so ne Vermutung, aber ich trau denen nicht "Allen" ^^

Es ist immer noch abzuwarten, welchen Weg sie einschlagen werden, bis jetzt kommen sie ja für die Meisten eher neutral rüber, deswegen wohl auch die vielen Stimmen. Nagut, ein paar Meinungen hab sie ja, aber die sind ja meist mehr im Internet Bereich angesiedelt.

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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08.04.2012 14:15 Uhr von syndikatM
 
+3 | -3
 
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damit hat sich die piratenpartei doch hervorragend in den gegenwärtigen toleranz-, quoten- und koranstaat germany integriert.

mal anfangen angenehm aufzufallen, das wäre mal was außergewöhnlich neues in deutschland.
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08.04.2012 14:50 Uhr von SeriousK
 
+2 | -1
 
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das steckt Taktik dahinter...wetten ;)
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08.04.2012 15:03 Uhr von AOC
 
+2 | -5
 
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mit großen Texten um sich werfen, aber trotzdem keine Ahnung von der Piratenpartei haben, so etwas liebe ich ja....
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08.04.2012 15:57 Uhr von rolf.w
 
+1 | -1
 
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@BastB: Und Du siehst da keine Parallelen zu den Grünen in ihren Anfängen??
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08.04.2012 16:10 Uhr von ROBKAYE
 
+9 | -4
 
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Die Elite hat ein Problem... da die Piraten nicht nur in DE, sondern fast weltweit an Stimmen zulegen, gehen viele Wählerstimmen nicht mehr an die von der Elite kontrollierten Standardparteien. Bis jetzt konnte sich nämlich die Industrie und Finanzwirtschaft auf die Hörigkeit der "Alt-Parteien" verlassen. Aber bei der Piratenpartei sieht das anders aus... Gesetze "Pro Bürger" und "Pro Freiheit" und "Pro Wohlstand aller" werden bei denen Piraten auf der Agenda stehen... alle die Gesetze, die der Industrie und Finanzoligarchie ein Dorn im Auge sind.
Und wenn man das in Betracht zieht, ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Medien im Augenblick jede noch so kleine Nicklichkeit aus den eigenen Reihen der Piraten hochstilisieren um die Partei als ein Haufen Nerds abzustempeln und sie in ein inkompetentes Licht zu rücken, um dem kometenhaften Aufstieg einer Partei, die nicht im Interesse der Elite handelt, zu beenden.

Die Piraten werden sich noch wundern, denn ich gebe Brief und Siegel darauf, dass, je höher die Prozente im Politbarometer steigen, umso mehr "Skandale" werden Ihnen durch die, wie Günther Grass sie vor zwei Tagen so absolut trefflich beschrieb, "gleichgeschalteten Presse" um die Ohren fliegen...

Aber egal was kommt, ich werde bei der nächsten Wahl hier in NRW die Piraten wählen! Denn ich werde lieber von einem Haufen "Nerds" regiert, die es ehrlich mit mir meinen, als von ein paar gut gekleideten Maulhelden, die mein Leben immer mehr kontrollieren, überwachen, verarmen, ausbeuten und versklaven wollen!

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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08.04.2012 16:27 Uhr von Criseas
 
+1 | -0
 
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@BastB: Nein die Hierarchie wie sie momentan ist ist gut so...

wir wollen Basisdemkratisch sein... Das bringt Probleme aber auch Vorteile
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08.04.2012 16:30 Uhr von ROBKAYE
 
+2 | -4
 
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Und zum Thema Rassismus ist Thilo Sarrazin nicht SPD Mitglied?
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08.04.2012 17:28 Uhr von MaxBoulet
 
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Sarrazin ist kein Rassist, sondern Realist: Wer das Gegenteil behauptet, ist ein von der political correctness Mafia längst gehirngewaschener Gutmensch.
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08.04.2012 17:35 Uhr von rolf.w
 
+1 | -0
 
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@BastB: "Sie waren zwar schon Regierungspartei...."

Also haben sie sehr wohl schon etwas geschafft. Mehr geht eigentlich gar nicht.

"...aber ein Haufen voller Chaoten und Spinner ist es immer noch."

Und auf welche der heutigen Parteien trifft das nicht zu? Aus welcher Partei hört man nicht ab und zu mal Vorschläge/Meinungen, die einem die Ohren klingeln lassen?

Es macht doch keinen Unterschied ob jemand im Nadelstreifenanzug oder im Rollkragenpulli absurde Vorstellungen äußert. Und auch unter den nadelstreifentragenden Parteien schert immer mal einer aus, der eine andere Meinung äußert oder in irgendeinen Skandal verwickelt ist.
Immer wieder gibt es jemanden, der "von oben" erst zurückgepfiffen werden muss.

Was ich sagen will ist, als die Grünen damals anfingen, hat man sie in den Medien nicht anders behandelt und immer versucht, sie klein zu halten. Und dennoch haben sie sich zu einer recht ansehnlichen(von der Größe her) Partei entwickelt. Und jetzt frage ich Dich, warum?
Meine Antwort darauf ist, weil der Wähler(also wir) es einfach leid waren, immer diese Anzugträger der alten Parteien zu hofieren. Da wurde auch mal der Bundestagspräsident in höflicher Form als "Arschloch" bezeichnet und ja, viele waren der Meinung "Endlich mal einer, der den Mund aufmacht und nicht nur buckelt". Die Grünen haben damals alte Konventionen, alte Verkrustungen aufgebrochen. Und, und das dürfte nicht das Unwichtigste sein, sie hatten damals noch viel mehr Kontakt zur Basis, waren eben noch nicht so abgehoben.
Dass sich das mit der Zeit geändert hat will ich nicht verleugnen und ich vermute, auch bei den Piraten wird es sich mit der Zeit ändern. Aber noch sind sie die "Frischen" mit anderen Ideen und Meinungen.

Eben wie damals die Grünen auch. Die Grünen damals und die Piraten heute sind den großen Parteien ein Dorn im Auge. Denn sie nahmen/nehmen den etablierten Parteien ein Stück vom Kuchen weg. Dies passt den Parteien aber nunmal ganz und gar nicht in den Kram. Vor diesem Hintergrund muss man auch die Berichterstattung über die Piraten sehen. Motto: "Diskreditiert sie, macht sie kaputt, bevor sie uns etwas weg nehmen können und selbst eine Macht darstellen".
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08.04.2012 17:53 Uhr von rolf.w
 
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@BastB: "...waren aber nicht fähig dazu und haben letztendlich auch ihre Ideale verraten! "

Und nochmals meine Frage: Auf welche der größeren/regierenden/ehemals regierenden Parteien trifft dies NICHT zu?

Ich habe nicht umsonst darauf hingewiesen, dass ich auch bei den Piraten glaube, dass es sich im Laufe der Jahre ändern wird. Aber NOCH ist es eben nicht so weit, NOCH sind sie frisch.
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08.04.2012 18:26 Uhr von raterZ
 
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falls es immer noch nicht klar ist: das parteinprogramm der piraten wird basisdemokratisch abgestimmt.
theoretisch kann dabei jeder mitmachen.. und damit sind die piraten keineswegs neben der NPD anzusiedeln o.O

und welche Partei ist denn "pro bürger"? alle sind doch nur "pro großkapital", oder seht ihr das nicht?

[ nachträglich editiert von raterZ ]
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08.04.2012 19:40 Uhr von Borgir
 
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sollte sich das Volk: für eine Piraten-Partei entscheiden glaubt ihr doch nicht wirklich, dass die nicht durch Lobbyisten gesteuert wird....
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08.04.2012 21:14 Uhr von Criseas
 
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@Borgir: Dann verrat mir mal bitte wie das bei Basisdemokratischen internen Wahlen gehen soll?

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