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Deutschland: Erhöhtes Gaststätten-Sterben zu verzeichnen

Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes und Rechnungen der Welt am Sonntag haben zwischen dem Jahr 2001 und 2010 rund 12.000 Schankbetriebe in kleineren Gemeinden ihre Türen geschlossen. Als Grund dafür sieht man das zunehmende Interesse an einem Leben in Großstädten.

Während in Baden-Württemberg und Berlin die Neueröffnungsquote bei circa 96 Prozent liegt, werden vor allem in Hamburg und Bayern immer mehr Gaststätten geschlossen. Alleine in 500 von 2.200 bayrischen Gemeinden gibt es demnach keine Gaststätten mehr.

Ingrid Hartges, die Hauptgeschäftsführerin des Hotel- und Gaststättenverbands, merkte an, dass auch immer mehr Vereinsheime als voll geschäftsfähiger Barbetrieb fungieren würden und somit keine Steuern zahlen würden. Sie forderte auch für Vereinsheime die Pflicht der Konzessionsbeantragung.


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WebReporter: xyr0x
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutschland, Berlin, Sterben, Gaststätte
Quelle: www.n-tv.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.04.2012 10:37 Uhr von inabauer
 
+20 | -3
 
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Vereingastronomie: ist eben preiswerter.

Wer in der Kneipe 3,50€ für nen Bier verlangt, ist selber Schuld.
Die meisten Vereinsgaststätten sind deutlich preiswerter.
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08.04.2012 12:15 Uhr von cruelannexy
 
+38 | -0
 
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ist doch kein wunder: früher haben die menschen ordentlich verdient da blieben eben n paar Kröten übrig um nach der Arbeit mal in der kneipe n Bierchen zu zischen... heute gibt man die paar restlichen Kröten für den Sprit oder sonstige abgaben aus... die Leute haben schlicht kein geld mehr übrig um in eine kneipe zu gehen!

bei uns im haus trink jeder gern mal ein Bierchen, früher war man auch oft in der kneipe, jetzt wird unten in der eigenen kellerbar getrunken oder im garten, kneipe können meine Nachbarn sich nicht mehr leisten...
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08.04.2012 13:04 Uhr von Jonny0r
 
+18 | -0
 
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uhm die meisten überlegen sich es halt heute 2x ob sie ihr Geld in ne teure kneipe schleppen für 3€ pro bier oder lieber dafür "fast" nenn ganzen kasten ötinger kaufen (ohne pfand)..
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08.04.2012 13:18 Uhr von quade34
 
+8 | -0
 
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alles wahr, was die Vorredner posten. Normalerweise sind die Wirte selbst für ihre Preise verantwortlich, aber viele Gaststätten leben unter dem Diktat der Brauereien oder sogar der Vermieter. Der kleine Schankberieb auf familierer Basis geht vor die Hunde.
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08.04.2012 13:35 Uhr von Cannossa
 
+3 | -0
 
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Es sollte die niedrigere: Mehrwertsteuer endlich in der Gastronomie eingeführt werden.
Sieben Prozent statt 19 wird schon seit langem gefordert...!
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08.04.2012 13:53 Uhr von Deathrasher
 
+11 | -5
 
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Komisch bloß dass das scheiß Rauchverbot in keinem Satz erwähnt wird!
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08.04.2012 15:58 Uhr von Alice_undergrounD
 
+0 | -9
 
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@ Chorkrin: "Und in Berlin sind von diesen 96% allein 70% Dönerbuden, die gute alte Curry-Wurst sucht man dort bald schon fast vergebens. Es lebe die kulinarische Vielfalt. :P"

das liegt vll. daran dass ein döner nunmal besser schmeckt als so ne ordinäre currywurst...

@ Deathrasher
stimmt, is echt n wunder das von den ganzen vollpfeiffen die sonst immer das rauchverbot dafür verantwortlich gemacht haben hier noch nich das maul aufgerissen haben, bin ich ja mal gespannt wann der erste pfosten kommt.
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08.04.2012 16:35 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -1
 
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"das liegt vll. daran dass ein döner nunmal besser schmeckt als so ne ordinäre currywurst..."

Nö , das Problem ist wohl mehr das keiner mehr richtige leckere Currywurst machen kann. Die klatschen meistens nur das übliche rauf und wundern sich das sie nix verkaufen. Da wo die Currywurst schmeckt ist der Laden immer zum brechen voll.

Schon mal ne Currywurst von nem Dönerstand probiert?
Brechreizwurst trifft da nämlich eher zu. Man merkt sofort wenn etwas nur zusammengeklatscht wird um Kohle zu machen.
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08.04.2012 16:59 Uhr von xyr0x
 
+3 | -0
 
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Ich stimme meinem Vorredner zu. Eine richtig gute Currywurst eventuell noch mit verschiedenen Soßen gibt es nurnoch selten. Die 5 Cent Bockwurst aus dem Großhandel mit etwas warmen Ketchup drüber bringt es heute halt zu nichts mehr.

Hier in Bayern machen auch immer mehr Dönerbuden auf. Bevor es mich aber dahin treibt gibts lieber ein anständiges Schnitzel mit Beilage oder einen Braten für 2-3 Euro mehr.

Es ist eben neben dem immer weniger werdenten Geld auch das schnelle Leben das die Leute dazu bewegt lieber kurz einen Döner oder anderes FastFood auf die Hand zu nehmen anstatt sich in eine Gaststätte zu setzen.

Wir merken uns folgenden Spruch "Zeit ist Geld und Geld haben wir nicht".
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08.04.2012 18:23 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -1
 
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Ne gute Currywurst und nen gutes Schnitzel kriegt man halt nicht überall.

Genauso wie man einen guten Döner nicht überall kriegt.

Das Geld wird knapper also wird auch weniger ausgegeben.

@Mister-L
halt nen anderen laden nehmen. Bei uns zahlt man halt bis 30 für das gleiche.
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08.04.2012 18:40 Uhr von Alice_undergrounD
 
+1 | -1
 
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im übrigen liegt das wohl generell: an der urbanisierung, in den grosstädten ist ja anscheinend ein gegenteiliger trend zu beobachten...die selben zahlen hätte man whh. erhalten wenn man zB. metzgereien beobachtet hätte.
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08.04.2012 22:01 Uhr von nogaroblau
 
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Das ausgehverhalten hat sich die letzten Jahre sehr verändert.
Die Leute Arbeiten mehr und sind froh zu Hause zu sein.
Zu dem kommt mit TV, PC Internet, Handy dazu das man sich nicht langweilt und alleine fühlt.

Vor 20 Jahren oder länger kam gerade mal RTL zu den 3 Sendern und ab 23 Uhr kam Testbild.

Und die Typischen Kneipengänger, die Väter und Opas sterben auch langsam aus. Die jetzige Generation in meinem Bekanntenkreis (30-50) gehen nur selten ein Bier trinken.

Heute kann man sich günstig und stressfrei Daheim unterhalten.

[ nachträglich editiert von nogaroblau ]
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15.04.2012 15:40 Uhr von aquilax
 
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so wird es auch bei uns kommen: so wird es auch bei uns kommen. berlin ist schon im umbruch.

zitat:

Eine französische Fernseh-Dokumentation hat aufgedeckt, dass alle Schlachthöfe im Großraum Paris ihr gesamtes Fleisch im Einklang mit der islamischen Scharia produzieren.
In dem Dokumentarbericht, welcher vom staatlichen Fernsehen France 2 ausgestrahlt wurde, wurde weiters ausgeführt, dass ein Großteil des “religiös” geschlachteten Fleisches, das unter der Bezeichnung “Halal” bekannt ist, nicht als solches gekennzeichnet ist und sein Vertrieb über den normalen Lebensmittelhandel erfolgt, sodass dieses Fleisch unwissentlich auch von der nicht-muslimischen Bevölkerung konsumiert wird.

fazit: currywurst & schnitzel ade`................

[ nachträglich editiert von aquilax ]
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15.04.2012 15:46 Uhr von aquilax
 
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zitat: Sicher geht nicht sämtliche Geselligkeit verloren, die in diesen Lokalen zu erleben war. Wie der Bericht weiter feststellt, wurde ein nicht unbedeutender Teil des dortigen Getränkeausschanks auch in Vereinsheime verlagert. Gleichwohl ändert dies nichts am generellen Trend, dass die Deutschen sich immer mehr zu Hause einigeln. Längst haben nämlich auch viele Vereinsheime ihre Öffnungszeiten reduziert und es ist bei Deutschlands Schützen- und Sportvereinen lange nicht mehr so viel los wie früher.

Klar ist: Dieser Trend hat neben dem jährlichen Rückgang der einheimischen Bevölkerung um etwa 400.000 viel damit zu tun, dass bei der nachwachsenden Generation junger Erwachsener – wie hier auf SN – der Trend zum „virtuellen Stammtisch“ geht. Privatfernsehen, Computerspiele und das Internet insgesamt tun ihr übriges. Manch einer wird auch noch das weit verbreitete Rauchverbot in Deutschlands Gaststätten mit verantwortlich machen. In der Praxis dürfte dieses aber allenfalls einen marginalen Beitrag zum Kneipensterben leisten.

Darüber hinaus muss allen Nerds, von denen nicht wenige auch diese Webseite besuchen, klar sein: Echte Freundeskreise mit dem entsprechenden Vertrauen, das auch nur über Jahre im persönlichen Kontakt wachsen kann, entstehen nur im wirklichen Leben.
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15.04.2012 15:50 Uhr von aquilax
 
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nogaroblau: genau darum geht es:

früher gab es 3 sender, um 1 uhr war samstags sendeschluss. aber das war uns wurscht, denn wir waren eh unterwegs und verbrachten unseren abend doch nicht wie ein 12 jähriger vor dem fernseher !

wir brauchten keine computer und tragbaren telefone.

wir hatten ALLE schon mit 18 unseren Führerschein und ein auto.

wir haben uns ALLE vor der eisdiele getroffen und unsere autos und mädels angeglotzt.

wir hatten (fast) ALLE freundinnen und den dazugehörigen sex.

uns war es selten langweilig und wem es mal langweilig war, blieb genau deswegen nicht zuhause, sondern traf sich mit den freunden.

komisch.

[ nachträglich editiert von aquilax ]

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