07.04.12 17:15 Uhr
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Berliner Senat setzt sich für freies WLAN ein

Der Berliner Senat will sich für einen freien WLAN-Zugang einsetzen. Lokale Betreiber sollen ohne haftungsrechtliche Risiken einen freien Zugang zum Internet anbieten können.

In letzter Zeit war es bei vielen Cafés zu Abmahnungen durch Anwälte gekommen (ShortNews berichtete).

"Durch eine Änderung der Störerhaftung kann verhindert werden, dass das Betreiben eines kostenfreien WLANs zu einem unkalkulierbarem finanziellen Risiko wird", sagte Sven Kohlmeier von der SPD-Fraktion.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Kampagne, WLAN, Senat, Abmahnung
Quelle: www.bz-berlin.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.04.2012 18:00 Uhr von Ghostwriter63
 
+8 | -1
 
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und: sowas kommt von der SPD, Respekt!
Könnte aber auch sein, das sie den Piraten zuvor kommen wollen und selbst die Fleisskärtchen kassieren.

[ nachträglich editiert von Ghostwriter63 ]
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07.04.2012 18:02 Uhr von linuxu
 
+11 | -0
 
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Finde ich persönlich: sehr gut.
Ich würde mein WLAN auch freigeben aber leider haftet man als Privatperson für alles.
Viel Bekannte würden das auch machen um immer und überall
online zu gehen.Aber das Risiko ist zu groß.

Schade
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07.04.2012 18:06 Uhr von Sonny61
 
+0 | -0
 
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Ist doch die beste Möglichkeit alles im "Auge" zu behalten!
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07.04.2012 18:15 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
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Abgesehen davon das wahrscheinlich in vielen AGB steht das man sein WLAN nicht mit anderen teilen darf(privat) finde ich den vorstoß gut. Das fehlt wirklich, dann würde sich hier sowas wie freie bürgernetze auch mal durchsetzen.

@sonny61
Ja natürlich ist man super zu tracken wenn man durch die Stadt gehen kann und immer wieder in einem anderen WLAN ist in dem man nicht identifiziert werden kann.

/ironie
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07.04.2012 18:27 Uhr von Santiago0815
 
+5 | -0
 
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viel spass: mit dem Abmahngesocks

[ nachträglich editiert von Santiago0815 ]
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07.04.2012 18:43 Uhr von AMB
 
+0 | -1
 
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Warum nicht von den Piraten? Was mich wundert, ist daß die Piraten dies nicht vorgeschlagen haben.

Was das mit dem freien WLAN betrifft, wer nur eine geringe Verschlüsselungstiefe nutzt, kann es betreiben und wenn jemand sich einklinkt, weil innerhalb von 1-2 Minuten leicht möglich, ist keiner Gefährdet, denn der Eigentümer kann nichts dafür, daß ein anderer Eingebrochen ist.
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07.04.2012 19:31 Uhr von PureVerachtung
 
+4 | -1
 
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Wir haben auch keine anderen Probleme in Berlin... unglaublich...
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07.04.2012 19:33 Uhr von Ghostwriter63
 
+4 | -0
 
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@AMB: "wer nur eine geringe Verschlüsselungstiefe nutzt" der haftet!

Weiß ich leider aus eigener Erfahrung, ohne WPA2 kommst Du nie aus der Anschlusshaftung (inkl. sehr sehr gute Argumente). Das Blöde ist, Du kommst eigentlich fast nie raus...

Geneigte Leser, oder Betroffene schauen mal bei Netzwelt.de in die Foren. Da ist dann schnell nichts mehr mit "Die können mir nix".

[ nachträglich editiert von Ghostwriter63 ]
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07.04.2012 19:49 Uhr von Criseas
 
+2 | -2
 
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@AMB: Dann schau mal bei den Piraten ins Programm ;).

Supprise !
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07.04.2012 20:57 Uhr von MC_Kay
 
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*lach": Musste bei der Überschrift und dem Bild sowas von lachen xD

Wenn es viele freie W-LANs gibt, bringt es den Applenutzern aber nicht viel. Die kommen nicht mehr in selbige ^^.
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07.04.2012 22:17 Uhr von AMB
 
+1 | -0
 
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ist das wirklich so? Wenn jemand seinen alten Ruter benutzt, der kann meist doch nicht mal mehr bzw. Alte Rechner benutzt, ist er gesetzlich gezwungen dann neue Geräte zu kaufen. Das war mir bislang entfallen, zumal man jedes Netzwerk auch WPA2 innerhalb spätestens 30 min geknackt haben kann.

Weshalb man sich normal keine Gedanken über die Tiefe der Verschlüsselung machen müssen sollte. Sollte es jedoch wirklich so sein, so haben wir bald Amerikanische Verhältnisse, in denen der Einbrecher den Wohnungseigentümer verklagt, weil er beim Einsteigen durchs Fenster in ein Messer gestürzt ist.

Für mich ist das knacken eines Netzes immer ein Einbruch und die bloße Tatsache, daß man es noch besser Sichern kann darf nicht zur Folge haben, daß es als ungesichert gilt.

Wenn es dennoch so gesehen wird, dann ist der Willkür bei der Verurteilung von Menschen Tür und Tor geöffnet. Ganz abgesehen davon, daß viele Menschen sowieso keine Ahnung davon haben wie Verschlüsselung funktioniert, warum sie da ist und welche Wege es gibt sich zu Schützen. Diese Unwissenheit jedoch zu benutzen um Menschen zu strafen empfinde ich als äußerst übel. Ganz nebenbei, kaum einer von den Entscheidern, den Abgeordneten ist wirklich dazu in der Lage ein Netzwerk zu betreuen. Warum sollte dann das Volk dies können und dafür belangt werden, wenn es nur etwas Sicherheit anwendet.

Daß man Schwierigkeiten hat seine Unschuld zu beweisen ist mir selbst klar. Wobei ich früher mal dachte, der Mensch hätte irgendwo einen Grundsatz für Ehre eines Mensche, der sich in der Unschuldvermutung äußert, wonach niemand ohne Schuldbeweis Schuldig gesprochen werden sollte. Also im Zweifel für den Angeklagten. Leider verfallen bei uns ja diese Werte sehr stark und vermutlich geht das Erinnerungsvermögen ebenso zurück. Schade oder? Nur war mir das nie so Bewußt als eben jetzt, denn ich dachte es wäre ausreichend etwas zu verschlüsseln. Ich kannte Persohnen, die sicher jedes Netzwerk innerhalb weniger als 15 Minuten unterlaufen hätten.

Solche Leute sind heute irgend wo in einer Bank für die Sicherheit zuständig oder Arbeiten für Großfirmen, denn meist ist jemand, der versteht, wie das System unterlaufen werden kann, weiß meist noch besser als andere, wie man es sicher macht. Allerdings macht die Komplexität heute es für den normalen Bürger unmöglich sich da wirklich auszukennen.
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07.04.2012 22:27 Uhr von AMB
 
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@ Criseas: Wo findet man diesen Eintrag, falls er vorhanden ist, weshalb man dann jedoch, falls es stimmt, erkennt, daß der Senat versuchen würde durch Übernahme von deren Ideen eben jene auszuhebeln.
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08.04.2012 01:43 Uhr von Bruno2.0
 
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@AMB: der Anschlussinhaber ist immer Schuldig bei Missbrauch..da ist es im Grunde ja egal ob er sein Wlan (theoretisch) mit 256bit verschlüsselt hat oder nicht
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08.04.2012 03:01 Uhr von AMB
 
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@ Bruno2.0: ist das wirklich so, weil dann kommt vermutlich der Nachbartrotz Aliby, bei dem eingebrochen wurde und dessen Messer jetzt in irgend einer Leiche steckt wegen Mordes dran, weil der Einbrecher sich mit diesem an der Person, die ihn überraschte vergangen hat oder?

Wer macht solche Gesetze? Wo steht das Gesetz?

Muß man dann überhaupt noch irgend ein Gesetz akzeptieren?

[ nachträglich editiert von AMB ]

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