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Festgehalt für Piraten-Bundesvorstand?

Joachim Paul, Spitzenkandidat der Piratenpartei in Nordrhein-Westfalen, regt ein festes Gehalt für den Bundesvorstand seiner Partei an. "Professionalisierung heißt auch: Ich muss mich sorgenfrei um die Belange der Bürger kümmern können", sagte der promovierte Biophysiker gegenüber dem "Spiegel".

Damit rüttelt Paul am "Ehrenamt-Prinzip" seiner Partei. Sämtliche Parteiämter sollen laut Satzung ehrenamtlich ausgefüllt werden. Bislang lehnen die meisten Mitglieder bezahlte Posten ab.

Joachim Paul spricht sich zudem dafür aus, dass die Piraten sich möglichst schnell zu allen Themen der politischen Landschaft positionieren. Die nächste Bundestagswahl könne schließlich früher kommen, als erwartet.


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WebReporter: cj1984
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Partei, Gehalt, Piraten
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.04.2012 12:33 Uhr von cj1984
 
+4 | -2
 
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Ich halte es definitiv für wichtig sich nun nach und nach zu positionieren. Das sollte nicht auf Grund von Kritik von außen übers Knie gebrochen werden, aber man sollte definitiv daran arbeiten.
Und wenn Parteiämter es nicht zulassen, dass man seinem Beruf mit voller Kraft nachgehen kann, dann sollte hier auch eine Bezahlung erfolgen. Letztendlich dient das dem Wohle der Partei, auch wenn dadurch die Posten natürlich begehrter werden.
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07.04.2012 12:51 Uhr von Gorxas
 
+3 | -6
 
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Ok, wenn er das so will, dann soll er doch das Festgehalt spendieren. Woher sollen die Gelder denn seiner Meinung nach kommen? Da pumpe ich lieber das Geld in einen guten Wahlkampf, statt es für einen Bundesvorstand zu verbraten.
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07.04.2012 12:57 Uhr von Pils28
 
+17 | -2
 
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An sich muss jeder von irgendwas leben, um Miete zu zahlen und zu essen. Andererseits macht es Leute zu Berufspolitikern, was auf Dauer jeden zu korrumpieren vermag. schwierige Frage auf jeden Fall.
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07.04.2012 13:13 Uhr von CrazyCatD
 
+1 | -2
 
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Womit wir eigentlich beim bedingungslosen Grundeinkommen wären, ist auch gar nichts gegen einzuwenden wer als Politiker gute Arbeit leistet soll entlohnt werden, man darf dabei nur nicht zu gierig werden und darauf bestehen alle fünf Minuten die Diäten zu erhöhen während der anständige Bürger immer weniger im Geldbeutel hat und nicht weiß wie er seine Grundbedürfnisse finazieren soll.
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07.04.2012 13:23 Uhr von cj1984
 
+2 | -3
 
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Es geht: ihm eigentlich eher nicht um seine Person. Er ist Spitzenkandidat in NRW und kommt vermutlich in den Landtag. Sein Einkommen wäre damit gesichert.
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07.04.2012 13:55 Uhr von Gorxas
 
+4 | -2
 
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@cj1984: Wenn er in den Landtag kommt, bekommt er so oder so ein festes Einkommen von 10.093 Euro im Monat... natürlich brutto
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07.04.2012 14:00 Uhr von CrazyCatD
 
+3 | -2
 
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@Gorxas: cj1984 hat nichts anderes behauptet und hebt deshalb ja hervor das es dem Herrn "nicht" um seine eigene Person geht.
Und die Minusgeber die hier unterwegs sind haben es scheinbar noch weniger bgriffen.
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07.04.2012 14:32 Uhr von General_Strike
 
+3 | -1
 
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arme Politiker sind bestechlich: Ein Vorstand der Piraten sollte ähnlich viel verdienen dürfen wie ein Vorstand der Grünen (und mindestens doppelt so viel wie einer der FDP).

Sonst hat es die Industrie (auch Musik- und Film-) leicht, Einfluss auf die Entscheidungen der Politiker zu nehmen.
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07.04.2012 15:08 Uhr von Technetium
 
+4 | -0
 
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@General_Strike: Ich glaube die Aussage "arme Politiker sind bestechlich" kann man so nicht stehen lassen.

Sieh Dich doch um um schau welche Politiker Schwarzgeld-koffer, Urlaube, Autos usw. geschenkt bekommen oder erhalten.

Das sind meist die, welche die Taschen voller Geld haben und 200.000 Euro pro Jahr verdienen. Das Problem der bisherigen Politik ist, das Leute gewählt werden und an Ihrem Stuhl kleben, da sie die Vorteile und das Geld nicht verlieren wollen. Diesen Leuten fehlt dann aber meistens noch die Energie, die Freude und die Begeisterung etwas ändern und bewirken zu wollen. Daher so glaube ich, ist es besser wenn die nicht mit Geld überschüttet werden, sondern eine angemessene Bezahlung erhalten, da wird der ein oder andere auch nicht so auf seinem Posten hängen und es gibt hier und da mal wieder neues und frisches Blut in den Ämtern.

Gruß
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07.04.2012 15:30 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -0
 
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So wie Technetium es schon beschrieb, die Politiker haben schon ein gutes Einkommen aber werden trotzdem schwach wenn es darum geht sich was dazu zuverdienen.
Man kann Politikern 1 Million im Jahr geben und sie wollen 2, gib ihnen 2 und sie wollen 3. Je mehr du jemanden gibst um so mehr will er, ihr müsst nicht von eurer Bescheidenheit ausgehen. Und Fakt ist je mehr die Leute haben desto mehr verlieren sie die Verbindung zu der unteren Schicht des Volkes.

Um die Belange des Volkes zu verstehen und zu vertreten must du leben wie die Mehrheit des Volkes. Du musst Entscheidungen die du triffst auch selbst spüren, alles andere wäre nur ein Witz ala "Wasser predigen und selbst Wein trinken".

Erst wenn es nicht ums Geld geht trennt sich die Spreu vom Weizen so wie man einen guten Arzt daran erkennt das er auch die mit Ruhe behandelt die ihm kaum Geld bringen.
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07.04.2012 15:47 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+1 | -1
 
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Parteiämter sind keine Prestigeämter: Sie werden besetzt weil es das gesetz so vorschreibt und weil eine gewisse Struktur sie braucht.
Inhaltlich haben Vorsitzende, Generalsekretäre, politische Geschäftsführer und Beisitzer mal rein garnix zu melden.
Dafür sind die Mitgliederversammlungen und die Mandatsträger da. Wenn es jemand nicht schafft zu führen und zu delegieren weil er Tag für Tag in Talkshows rumturnen muss, dann hat er oder sie in dem Amt nix zu suchen. Der Vorstand repräsentiert nicht, er organisiert. Leider musste der Piratenvorstand bisweilen auch das repräsentieren übernehmen. Dafür währe er zu entschädigen gewesen weil das sehr Zeitaufwändig ist. Dies fällt nun jedoch (zum glück) mehr und mehr weg. Nur um das bisschen Pflichtprogramm zu organisieren braucht man kein Geld
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07.04.2012 16:18 Uhr von Criseas
 
+2 | -0
 
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@DesWahnsinnsFetteKuh: Das macht bei uns auf Landesebene schon einiges an Arbeit ;). Wahlkampfaktionen, Mitglieder aktionen, Stammtische, Mitgliederverwaltung etc. das ist unglaubliche Arbeit teilweise. Möchte garnicht wissen was im Bundesverband noch alles so anfällt.

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