07.04.12 09:29 Uhr
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Russland und die ESA wollen zum Mars

Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos und die ESA wollen in den nächsten Jahren auf den Mars. Ziel sei es, nach Spuren von Leben im All zu suchen. Die Mission namens "Exo Mars" soll rund 1,2 Milliarden Euro verschlingen. Der Zeitplan des Unternehmens sieht vor, die Suche ab 2016 zu beginnen.

Aus Kostengründen wird die US-Raumfahrtbehörde NASA an dem ehrgeizigen Projekt wohl nicht teilnehmen. Ein Roskosmos-Sprecher sagte: "Das endgültige Abkommen soll im November unterzeichnet werden".

Unterdessen erwartet die russische Raumfahrtbehörde den kontrollierten Absturz des 1,6 Tonnen schweren Kommunikationssatelliten "Molnija-1T". Der 1996 gestartete Flugkörper soll am frühen Samstagmorgen in den Pazifik fallen.


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WebReporter: Tschikago
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Russland, Mars, Planet, Ziel, ESA, Pakt
Quelle: www.n-tv.de

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07.04.2012 09:29 Uhr von Tschikago
 
+1 | -7
 
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1,2 Milliarden... ob man mit dem Geld nicht was sinnvolleres anfangen könnte? Also hier auf Erden.. nicht irgendwo in den weiten des Weltalls.
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07.04.2012 10:00 Uhr von Shedao Shai
 
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@autor: Als ob das Geld in den Weiten des Alls verschwinden würde.
Bei solchen Projekten bleiben die x% des Geld üblicherweise auch genau in dem Land das x% ausgegeben hat, also an unis und anderen Instituten. Das kann man von Militärausgaben oder Sachen wie der Abwrackprämie nicht behaupten.
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07.04.2012 10:11 Uhr von Phyra
 
+5 | -0
 
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vollkommen richtig, das geld geht hauptsaechlich an specialisierte forschungs- und produktionsbetriebe und ist da weit besser angelegt als in 3 weiteren kampfjets fuer irgendein land das sie wohl niemals benoetigen wird.
Desweiteren geht es nciht nur um die Suche nach leben sondern auch um das ansammeln von erfahrung die sehr wichtig ist fuer zukunftige missionen, und wenn wir wirklich irgendwann den weltraum erschließen wollen brauchen wir davon eine ganze menge.
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07.04.2012 16:28 Uhr von Extreme_Science
 
+3 | -0
 
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@Autor: Sehr verehrter Tschikago, sind 1,2 Milliarden wirklich zu viel?
- Wir hatten hier grade zwei Griechenland Hilfspakete, in Höhe von 110 und 130 Mrd. €!

- Israelische, in Deutschland gebaute U-Boote für 135 Mio. € pro Stück subventioniert (insg. ne knappe Milliarde)

- 140 Eurofighter, 350 Puma-Schützenpanzer, insg. Etat für Militäreinkäufe im Jahr 2012 sind 10,59 Mrd. €

Dieses Geld (1,2 Mrd €) wandert direkt in die Forschung! Da hängen Universitäten, Institute und hochspezialisierte Firmen dran, da ist mir diese Art von Ausgaben und damit verbundenes Wachstum in den entsprechenden Wirtschaftsbereichen um einiges lieber als für Oben genannte!

[ nachträglich editiert von Extreme_Science ]
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07.04.2012 17:16 Uhr von eckttt
 
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die Nasa: die Nasa kann nicht mit machen die Amis sind kurz vor der Pleite und das x mal schlimmer als wie die Griechen da war das Geld für die Griechen echt nur "Erdnüsse"
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07.04.2012 17:41 Uhr von Tschikago
 
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@Extreme_Science: Ich will die von dir genannten Ausgabeposten ja keinesfalls Gutheißen!

Ich finde es ja auch gut, dass Geld in die Forschung fließt und Unis, Institute und viele andere davon Provitieren. Aber wäre es nicht hilfreicher das Geld in Forschung zu Investieren die uns auch Hilft? Da gibts Themen wie Ernährung, Energie, Gesundheit etc.

Erstens denke ich nicht, dass sie da großartig was finden werden.. und selbst wenn... Was haben wir denn davon, dass sie evtl. feststellen wo auf dem Mars vor zig Jahren wohl mal Wasser gewesen ist?
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10.04.2012 15:21 Uhr von Extreme_Science
 
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@Tschikago: Am Besten ist immer die Forschung und Wissenschaft bei der Etwas für den Alltag bei rumkommt, keine Frage. Aber müsste man sich dann nicht auch bei vielem Anderen fragen: Wozu z.B. CERN, wozu Grundlagenforschung?
Prinzipiell halte ich mich da an von Helmholz: „Wenn Du fragst, was rechtes Wissen sei, so antworte ich, das, was zum Handeln befähigt.“

Aber mal nebenbei: Ich glaube auf der ISS wird/wurde Forschung an komplexen Plasmen durchgeführt. Mögliche Anwendung: Bekämpfung multiresistenter Keime.
Auch wenn wir im ersten Moment den Nutzen der jeweiligen Forschung nicht sehen, früher oder später gereicht er uns auf jeden Fall zum Vorteil. Einstein hätte bestimmt nie vermutet das wir präzise Navigationssysteme aufgrund seiner Erkenntnisse mittlerweile in jedem Supermarkt kaufen können^^
Noch ein paar weitere nützliche Dinge aus oder durch die Raumfahrt:
- Satelliten für Fernsehen, Telefonie und Wetter
- entscheidende Entwicklung der Solarzellentechnologie
- effektive Wasserfilter zur Sterilisierung von Wasser
- (Sonnen)Brillen mit tauglichem UV Filter und hoher Kratzfestigkeit
- neue Generation Thermometer zum menschlichen Gebrauch
- ionisierte Rauch- (und Gas-)melder
- Nitinol-Legierungen (z.B. für weniger kostende Zahnspangen)
- Kryogenikforschung zum Recycling von Altgummi (z.B. Reifen)
btw: Die Raumfahrt ist so ziemlich das einzige Forschungsobjekt bei dem viele Länder friedlich gemeinsam an neuer Technologie arbeiten, die nicht dazu dient sich gegenseitig umzubringen.

Außerdem wird nicht nur nach Wasser bei dieser Mission gesucht, es gibt einen ganzen Zielkatalog für dieses Projekt:

- die biologische Umwelt des Marsbodens studieren und dort nach früherem oder gegenwärtigem Leben suchen
- das Erkennen von Gefahren, die bei einer bemannten Marslandung von Bedeutung sein könnten
- die allgemeinen Erkenntnisse über den Mars steigern

- Landung von schweren Nutzlasten auf dem Mars
- Stromversorgung durch Solarzellen auf der Marsoberfläche
- Mobilität auf der Marsoberfläche

Und wie gesagt, was dann dabei rumkommt können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch garnicht abschätzen, das ist ja auch der Reiz der Forschung ;-)

[ nachträglich editiert von Extreme_Science ]

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