06.04.12 20:44 Uhr
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Stigmata: Der Mediziner Gerd Overbeck erklärt den wissenschaftlichen Hintergrund

Gerade zu Ostern häufen sich die Fälle von Stigmatisierung, bei denen Menschen die Leiden von Jesus Christus am eigenen Leib erfahren. Der Mediziner Gerd Overbeck hat sich eingehend damit beschäftigt und erklärt, dass religiöse Ekstase der Auslöser ist und nicht - wie oft vermutet - Betrug.

Die Wunden fügen sich die Betroffenen zwar selbst zu, sie können sich aufgrund ihrer Trance allerdings nicht daran erinnern. Es können auch ältere Wunden immer wieder aufplatzen. Dies wird durch einen dem autogenen Training ähnlichen Effekt, mit dem sich etwa die Durchblutung ändern lässt, erklärt.

Spontane Blutungen können aber auch an Stellen auftauchen, die vorher unverletzt waren. Manche Leute verfügen über eine besonders durchlässige Haut, unter der sich kleine Blutansammlungen bilden können, die sich entleeren. Overbeck behandelte selbst 20 Fälle von Stigmatisierung in Deutschland.


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WebReporter: Again
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Mediziner, Jesus Christus, Stigmatisierung, Stigmata
Quelle: sz-magazin.sueddeutsche.de

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