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Ägypten: Mobilfunkanbieter sollen Mubarak-Regime mit Netzabschaltung geholfen haben

Im Januar letzten Jahres wurde in Ägypten das Mobilfunknetz und das Internet abgestellt. Dies geschah während des Aufstands gegen das Mubarak-Regime. Das Land verschwand quasi komplett aus dem Internet, das erst sechs Tage später wieder funktionierte.

Abgeschaltet wurden die Netze im Zuge des Überlebenskampfes des Mubarak-Regimes. Ziel war es, die Demonstranten zu schwächen. Allerdings traf es auch Nicht-Demonstranten. Ein Mann starb, weil man keinen Krankenwagen hat rufen können, so ein Bürgerrechtler.

Ramy Raoof, Bürgerrechtler, hat nun schwere Vorwürfe gegen die Mobilfunkanbieter in Ägypten erhoben. Raoof führte aus, dass sich die Mobilfunk- und Internetanbieter des Landes mit Regierungsvertretern getroffen hätten, um darüber zu sprechen, wie man bei Bedarf die Kommunikation ausschalten könne.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Netz, Ägypten, Regime, Abschaltung, Mobilfunkanbieter
Quelle: www.tagesschau.de

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