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FDP-Parteirebell Frank Schäffler schlägt radikales Programm vor

Der FDP-Politiker Frank Schäffler legt zusammen mit seiner Plattform "Liberaler Aufbruch" ein umfangreiches neues FDP-Programm vor, welches die Partei neu ausrichten soll. Vor dem Bundesparteitag der Liberalen schickte Schäffler diesen Entwurf an alle Vorstandsmitglieder.

In dem Papier mit dem Titel "Mehr Mut zu Recht und Freiheit" wird beispielsweise gefordert, ARD und ZDF teilweise zu privatisieren. Sämtliche Staatshilfen werden agelehnt, Krankenkassenbeiträge sollen nicht mehr ans Einkommen gekoppelt sein. Armut sei Folge von "zu wenig Marktwirtschaft".

Das Attribut "sozial" vor "Marktwirtschaft" taucht damit in dem Entwurf grundsätzlich nicht mehr auf. Frank Schäffer war zuletzt dadurch bekannt geworden, dass er mit aller Kraft die Abstimmung der Liberalen zum Euro-Rettungsschirm abgelehnt hatte.


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WebReporter: Spyders-Web
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, FDP, Programm, Frank Schäffler
Quelle: www.focus.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.04.2012 12:44 Uhr von artefaktum
 
+6 | -2
 
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Na, ob man mit so einem "Marktfaschismus" viele Stimmen bekommt, wage ich ja mal zu bezweifeln. Aber Verzweifelte greifen ja ganz gern zu radikalen Lösungen, somit passt´s. (Stichwort: 1,2 Prozent)

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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06.04.2012 12:58 Uhr von inabauer
 
+7 | -1
 
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ARD und ZDF privat? Wer soll dann die Propaganda senden?
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06.04.2012 13:27 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -4
 
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Das einzige was ich richtig finde wäre der konstante Anteil an der Krankenkasse.
Dann aber bitte nur noch eine Kasse. Privat und gesetzlich zusammenlegen und keine Extrakasse für Beamte.
Allerdings wäre es nicht sehr familien-freundlich, da eine 5-köpfige Familie dann 5 Anteile zahlen muss. Von was dann eine nicht-arbeitende Hausfrau ihren Anteil zahlen soll, sagt uns sicher noch die FDP.
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06.04.2012 13:41 Uhr von sicness66
 
+3 | -1
 
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War doch klar: Dass dieses Nullsummenspiel sich mit seiner Antihaltung zum Euroraum nur profilieren wollte. Das was Schäffler hier propagiert ist nichts weiter als Rechtsliberalismus. Und ich wette, dass er nicht auf taube Ohren stoßen wird...
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06.04.2012 13:41 Uhr von Mass89
 
+2 | -1
 
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mit der Euroabstimmung hat er sich bei mir eigentlich noch Punkte geholt. Aber mit Manchesterkapitalismus kann er bei mir nicht punkten. Hat schon seinen grund warum England davon abgewichen ist... Mann mann mann
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07.04.2012 19:39 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+1 | -0
 
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Die Freiheit: des Marktes und die des Individuums können nicht koexistieren.

Freie Menschen -> Regulierter Markt
Freier Markt -> Regulierte Menschen

" Armut sei Folge von "zu wenig Marktwirtschaft". "

Von einem amerikanischen Politiker mit Redneck-Wählerschaft hätte man so etwas vielleicht erwartet, aber von einem Deutschen?
Mit solchen arroganten und ignoranten Aussagen gewinnt man in Europa keine Freunde und schon gar keine Wähler

Aber wie heißt es so schön: Ist der Ruf erst ruiniert..


[ nachträglich editiert von Jesus_From_Hell ]

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