06.04.12 10:58 Uhr
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Ein-Liter-Satellit für Reise zum Mond

Nur 200 Gramm wiegt ein Prototyp eines Satelliten, der mit nur einem Liter Treibstoff bis zum Mond fliegen soll.

Die Polytechnischen Hochschule Lausanne entwickelte diesen mit Ionen angetriebenen Satelliten. Er soll Nanosatelliten auf die Mondrückseite bringen. Durch winzige Siliziumdüsen werden die Ionen ausgestoßen, dafür reichen wenige Watt an Strom.

Eine zweiter Satellit namens "CleanSpace One" soll sich um den Weltraummüll kümmern.


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WebReporter: Klickklaus
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Reise, Liter, Satellit, Mond
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.04.2012 15:10 Uhr von Leeson
 
+5 | -1
 
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"Watt an Strom"? Leider auch schon in der Quelle falsch...
Watt gibt die Energie an und Ampere den Strom!
Aus Ampere und Volt(Spannung) lässt sich die Watt(elek. Energie) anleiten.

Wo bleibt die Bildung in Deutschland und deren Medien!!!???
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06.04.2012 15:53 Uhr von NilsGH
 
+1 | -1
 
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@Leeson: lol, du hast schon recht :)

Das Problem liegt wohl im allgemeinen Sprachgebrauch begründet.

Meist spricht die Werbung von "verbraucht x Watt Strom". Klar ist das nicht richtig, es hat sich aber (offensichtlich) bereits auch in die Medien geschlichen.


Zum Thema: Sehr interessanter Ansatz, kleiner bauen und so Kosten und Energie sparen.
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07.04.2012 09:04 Uhr von Petabyte-SSD
 
+1 | -2
 
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@Leeson: Aber Ampere oder Volt interessiert keinen, die Wattzahl ist das einzig ausschlag gebende.
(schreibt man jetzt "Ausschlag" gross, oder "Gebende"?
ARRHHH

Wird das Miniraumschiff jetzt von dem 1kg-Treibstoff angetrieben, oder dient das nur als Rückstossmasse, werden die Ionentriebwerke nicht von Solarzellen versorgt?
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07.04.2012 09:45 Uhr von Boron2011
 
+1 | -0
 
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@Petabyte-SSD: Beim Ionentriebwerk wird das Element Indium (49) auf 170°C erhitzt und erzeugt an einer kleinen Nadel einen sehr präzisen Ionenstrom, welcher dann als Antrieb genutzt werden kann.

Interessant ist das ganze, weil damit beispielsweise die Umlaufbahn zweier Satteliten sehr genau angeglichen werden kann. So könnten Messdaten beider Satteliten mit sehr geringer Fehlerquote "zusammengerechnet" werden und zu einem Ergebnis führen, welches nur durch die Verwendung eines einzelnen Satteliten so nicht möglich gewesen wäre.

Der Treibstoff hier wird das Element Indium sein, welches durch den erzeugten Strom der Solarzellen des Satteliten erhitzt wird und dann halt einen Ionenstrom produziert.

[ nachträglich editiert von Boron2011 ]
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07.04.2012 23:55 Uhr von Leeson
 
+1 | -0
 
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@Petabyte: Und genau das stimmt nicht!!!
Die Spannung, Masseinheit Volt, ist ausschlaggebend für den Schub.
Es geht mir auch nicht um die News an sich, nur darum,
dass physikalische Größen und SI-Einheiten verwechselt und vertauscht werden.
Wobei es JEDER in der neunten Klasse gelernt haben müsste!
Und man schaue doch bitte auf die Rubrik in der wir uns befinden: "Wissenschaft / Astronomie & Raumfahrt".
WISSEN-schaft und nicht Klatsch&Tratsch-schaft oder gar Alle-machen-es-falsch-also-mache-ich-mit-schaft.

So, ich muss um 5°C raus und wollte noch ein paar Kilogramm schlafen ;)

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