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"Lord of War": Menschen sind ihm egal - nur Mindeststrafe

Ein US-Bundesgericht hat den Waffenhändler Viktor Bout am vergangenen Donnerstag zu 25 Jahre Haft und 15 Millionen Dollar Strafe verurteilt. Der "Händler des Todes" galt als einer der meist gesuchten Waffenhändler der Welt.

Die Richterin Shira findet die Höhe der Strafe für angemessen, wie sie bei der Strafverküundung mitteilte. Bout hat etliche Länder mit Waffen versorgt, darunter Afrika, Südamerika, den Nahen Osten, Asien und auch Afghanistan.

Bout waren die Menschen egal, er wollte lediglich Profit machen. Mit einem falschen Millionendeal konnten US-Beamten den Mann überführen.


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WebReporter: guugle
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Mensch, Händler, Verurteilung, Lord of War
Quelle: derstandard.at

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.04.2012 09:50 Uhr von Delios
 
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Streng genommen: müsste bei der Wortwahl, dass der Profit im Vordergrund steht, eigentlich jeder Rüstungskonzern vor Gericht stehen.
Zumal der Spruch er hätte Waffen an Personengruppen verkauft/vermittelt die den USA feindlich gesinnt sind, auch wieder Platz für Interpretationen lässt. Zum Beispiel wenn irgendjemand sagt er hasse die USA und würde dann in einem Waffengeschäft ne Knarre kaufen, müssten die Amis ja demnach auf irgendeine Art und Weise den Waffenhändler festnehmen und anklagen.

Achja @Autor
In deiner Aufzählung im zweiten Absatz befindet sich nur ein "Land" :P
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06.04.2012 10:22 Uhr von snowdust
 
+1 | -0
 
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Welche Version ist die richtige ? Im Kino lief vor Jahren mit Nicolas Cage der Film über jenen Waffenlieferer mit dem Titel "LORD OF WAR"
http://www.youtube.com/...

"Durchaus sehenswert"

Zum Ende des Films wird behauptet, dass höchste US-Regierungskreise stets guten Kontakt mit ihm pflegten und auch eine schützende Hand über ihn ausbreiteten, so dass er als unbehelligter Mann aus der Inhaftierung freikommt ?

Wikipedia nimmt sich dieses Themas/Typen auch an:
http://de.wikipedia.org/...

In den aktuellen Berichten wird davon nichts gesagt. Vielmehr geben sich Politiker erleichtert über die
Verurteilung jenes Waffenhändlers.



[ nachträglich editiert von snowdust ]
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07.04.2012 13:41 Uhr von ROBKAYE
 
+0 | -0
 
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Schlicht und einfach wurde hier ein russischer Waffenhändler, der unter anderem Waffen für die USA verschoben hatte, mundtot gemacht, weil er definitiv zu viel wusste... man muss wirklich kein Genie sein um sich ein Reim auf diese "Hauruck-Entführungs-Aktion" Victor Bouts aus Thailand machen zu können...
Der Mann hat über Jahrzehnte für die USA und andere Staaten Waffen geschmuggelt und erst jetzt, nach so langer Zeit haben es FBI und CIA erst geschafft, den Mann irgendwo auf der Welt dingfest zu machen?

Die Nummer eins der Washingtoner Lobbyfraktion, die US-Waffenindustrie, hat mit dem Mann Milliarden gemacht und ihn für schmutzige und illegale Geschäfte missbraucht und jetzt wird er wegen "Waffenschieberei" und "Anstiftung zum Mord" angeklagt... das ist doch völlig lächerlich, wenn man mal genauer darüber nachdenkt ;-)

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]

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