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Tanzverbot an Karfreitag: Studenten wollen mit Flashmob demonstrieren

Jedes Jahr gibt es wieder Empörung über das Tanzverbot an Karfreitag, das in vielen Bundesländern streng überwacht wird.

Dieses Jahr wollen sich einige Studenten gegen das Verbot wehren und gründeten per Facebook die Initiative "Zum Teufel mit dem Tanzverbot". Mit einem Flashmob vor dem Kölner Dom wollen sie tanzend gegen die Verordnung protestieren.

"Wir haben uns jedes Jahr aufs Neue über das Verbot geärgert. Solche Überbleibsel aus einem Land ohne Spaß gehören schnellstmöglich abgeschafft", so einer der Initiatoren.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Facebook, Demonstration, Flashmob, Karfreitag
Quelle: www.spiegel.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.04.2012 19:27 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+1 | -4
 
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@vorredner: na ja wenn die, die das tanzverbot usw. nicht haben wollen den feiertag nicht nehmen haben die, die den christlichen tag feiern aber erst recht keine ruhe ;)

mir solls egal sein ich gehe eh nicht tanzen und christ bin ich auch nicht in sofern (ach und nein kein moslem spart euch die kommentare ;) )
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05.04.2012 19:49 Uhr von syndikatM
 
+9 | -29
 
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05.04.2012 19:51 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+11 | -8
 
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Wer sich selbst als Christ empfindet, wird gegen jene, die tanzen keinen Groll hegen! Oder war das Jesus´ Plan? Hass und Gewalt, Engstirnigkeit in die Köpfe der Menschen bringen? Soll man des Lebens nicht froh sein, nur weil Gottes Sohn ans Kreuz genagelt wurde? Andacht für was? Für jene Menschen, die in diesem Land immernoch hungern? Kinderarmut? Sexualverbrechen? Menschenfeindlichkeit?
Wer sagt, was christlich ist und was nicht? Wenn ihr meint es sei christlich, Leute zu züchtigen, weil sie tanzen wollen, dann betet ihr vllt. den falschen Götzen an...
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05.04.2012 20:01 Uhr von NoPq
 
+5 | -10
 
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@syndikat: "Arbeiter" hier - ich finde dieses Tanzverbot auch zum Kotzen

In diesem Fall ist der Staat meinen Augen überflüssig. Er hat sich nicht um die Ruhe bezüglich eines anstehenden Feiertages zu kümmern. Lasst die Leute doch tanzen wo sie wollen und egal an welchem Tag. Sonst brauchen sich die konservativen Leute hier auch nicht beschweren, wenn man während des Ramadans (ein Monat) plötzlich nicht mehr tanzen darf. Dann seid genau ihr plötzlich die Partymenschen schlechthin und fordert ein Ende der polizeilichen Repressalien gegen feierwütige Friedensbürger ^^

@belgarath: Leute sollten allgemein nicht durch schrille und laute Musik gestört werden - das ist kein Argument gegen laute Musik und Tanzen in einem Schuppen.
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05.04.2012 20:02 Uhr von Lordkacke-WOB
 
+10 | -12
 
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Wenn die den "stillen feiertag" nicht tolerieren wollen, dann schickt die doch arbeiten.

Dann hat sich das mit ihrem TANZEN von allein erledigt.
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05.04.2012 20:18 Uhr von Serverhorst32
 
+10 | -9
 
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Ob ich in einer Disco tanze: oder nicht geht irgendwelche religiösen **** einen shice an!

Ist echt unglaublich in was für einem primitiven Land wir leben, in dem sich eigentlich freie Menschen einer Religion unterordnen müssen!

Ich glaube nicht an Gott oder die Kirche und muss mich trotzdem diesem mist beugen. Ist das Freiheit? Warum dürfen eigentlich Deutsche Frauen ohne Kopftuch rumlaufen? Warum werden die nicht mit Schlagstöcken zum Kopftuchtragen gezwungen oder eingesperrt wenn sie ohne rumlaufen?

Warum steinigen wir keine Ehebrecher? Ja ... ist eigentlich genau das GLEICHE! Religion hat freie Menschen nicht einzuschränken FERTIG:
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05.04.2012 20:18 Uhr von NoPq
 
+4 | -6
 
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Eines noch ^^: An alle Befürworter des Tanzverbots hab´ ich eine Frage:

Was unterscheidet diesen Donnerstag von anderen Donnerstagen, abgesehen davon, dass morgen halt dieser Feiertag ist.
Wenn kein Feiertag ist - also wenn viel mehr Leute am Freitag aufstehen müssen als morgen - ist Donnerstags ebenfalls viel los in Clubs / Diskos usw. Jedenfalls wenn man sich Studentenhochburgen ansieht. Und die ganzen Dorfdiskos werden sicherlich nicht in einem Wohngebiet liegen.

Lärmbelästigung ist immer schlecht - egal ob am nächsten Tag ein Feiertag ist oder nicht - von daher lass ich dieses Argument nicht gelten ^^

[ nachträglich editiert von NoPq ]
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05.04.2012 20:57 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -6
 
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Da es ein Freitag ist würde man sowieso abends feiern gehen (sofern man feiert) und darf es dann jetzt nicht weil man den Glauben eines anderen aufgedrückt kriegt.
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05.04.2012 21:13 Uhr von LoneZealot
 
+7 | -0
 
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@Para_shut: Warum?
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05.04.2012 21:36 Uhr von Genius_AH
 
+7 | -7
 
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Alle Relegiösen Feiertage sind abzuschaffen: um platz zu machen für deutsche feiertage ohne Religionshintergrund !
Solche Gesetzte dürfte es gar nicht geben, den Staat und Relegionen sind nunmal getrennt.

[ nachträglich editiert von Genius_AH ]
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05.04.2012 21:49 Uhr von Flori76
 
+0 | -2
 
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Always: Always Look On The Bright Side Of Life ....
http://www.youtube.com/...
Die würden auch tanzen, wenn sie könnten ....
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05.04.2012 21:55 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+1 | -3
 
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@DerBelgarath

"Nach der christlichen Mythologie hat Jesus ja ebenfalls diejenigen Händler gezüchtigt, die den Tempel durch ihr seiner Ansicht nach unwürdiges Verhalten entweihten ... "

Er hat jene abgestraft, die sich nur um den schnöden Mammon kümmern, Lobbyismus betreiben und sich vom Menschsein wegbewegen...das Ding, das Objekt ist für die Händler wichtiger, als die Menschen, als die Empathie und die Gefühle.
Aber Tanzen ist auch Ausdruck von Menschsein.
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05.04.2012 22:28 Uhr von blz
 
+4 | -0
 
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Ein: Tag der Ruhe und Besonnenheit tut jemdem mal gut, ob Christ oder nicht.
Ab 24Uhr kann wieder getanzt werden und die meisten gehen eh nicht viel früher auf die Piste, also was soll das.
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05.04.2012 23:29 Uhr von Sje1986
 
+4 | -5
 
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Scheiß auf´s Tanzverbot: Ich tanze wenn ich will und wenn es verboten ist erst recht.
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06.04.2012 00:13 Uhr von Alice_undergrounD
 
+3 | -3
 
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@ DerBelgerath: "Ich denke, es ist jedem zuzumuten, an einigen wenigen Tagen auf laute Musik und Tanzveranstaltungen zu verzichten"

keiner wird gezwungen eine "tanzveranstaltung" zu besuchen, wenn jemand diesen feiertag still für sich verbringen möchte, dann steht ihm das frei. und wenn eine diskothek freiwillig entscheidet, dass sie an diesem tag keine musik spielt, dann ist das auch vollkommen in ordnung, aber was der staat sich herausnimmt, indem er ein solches verbot verhängt ist gelinde gesagt eine riessensauerei! das was du da hast, ist ein falsches verständnis von toleranz. mal ganz abgesehen davon, dass es schon alleine aus gründen der säkularisation den staat einen shizedreck angeht, wann wer tanzt.
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06.04.2012 01:22 Uhr von Aggronaut
 
+1 | -2
 
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und im späteren berufsleben: wollen die dann den feiertag doch haben und oder doppelt geld verdienen.

dummes pack
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06.04.2012 02:01 Uhr von One of three
 
+3 | -4
 
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@ Serverhorst: "Ist echt unglaublich in was für einem primitiven Land wir leben, in dem sich eigentlich freie Menschen einer Religion unterordnen müssen!"

Vielleicht ist es auch nur primitiv wenn man sich an einem von 365 Tagen nicht zusammenreißen kann um die Grundwerte eines christlich geprägten Landes zu tolerieren. Praktizierter christlicher Glauben. Richtig, "tolerieren", "respektieren" ist nicht gefordert ...

Ich bin Atheist und gönne den Christen diesen Tag.
Immerhin brauche ich an diesem Tag wegen des christlichen Glaubens nicht arbeiten ...

Es ist zum kotzen wie dumm Menschen doch sind - und wie asozial und egoistisch! Immer nur fordern ...

[ nachträglich editiert von One of three ]
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06.04.2012 02:12 Uhr von Tuetengeier
 
+2 | -3
 
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Irgendwann Irgendwann in noch fernen Jahren werdet ihr keine Kraft mehr im Körper haben um euch diese Dinger vom Handy ins Ohr zu stecken. Und dann wollt ihr wieder tanzen. Plötzlich seit ihr alt. Das kommt. Unausweichlich ! Ihr könnt nicht mehr tanzen. Und irgendwann werdet ihr sterben. Wir alle werden sterben. Und ? Die ganze Ausbildung ? Alles für die Katz ? Ach, was bin ich schlau ! Karfreitag ist der Tag an dem Jesus Christus für die Menschen ans Kreutz gegangen ist. Gott selbst ! Für die Vergebung unserer Sünden . Die Jugend mag das noch nicht so ganz verstehen. Aber es kommt der Tag bei jedem wo er Gott braucht. Auch bei denen die jetzt noch darüber lachen. Hihi, ich tanze wann ich will. Sollst DU auch. Aber ehre Gott. Und ehre Jesus. Und am Karfreitag sich auf Gott zu besinnen und sich selbst etwas zurückzunehmen wäre doch mal ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Egal wie schlau DU bist, DU wirst nicht ewig auf dieser Welt leben. Sei nicht Kontra gegen Gott ! Sei Kontra gegen die Menschen die unsere Welt zerstören !
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06.04.2012 08:07 Uhr von ghostdog76
 
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naja die kirche tut ihr bestes in ein paar jahrzehnten ganz ohne mitglieder dazustehen ...
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06.04.2012 09:50 Uhr von El_Caron
 
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Zum Thema freier Tag: Einige echauffieren sich, die Nichtgläubigen nähmen gerne den freien Tag, würden sich aber nicht an die "Pflichten" halten.

Es existiert ein gesetzlicher Mindesturlaub. SELBSTVERSTÄNDLICH ist der daran angelehnt, wie viele sonstige freie Tage es gibt (durchschnittlich, unterscheidet sich ja von Bundesland zu Bundesland). Wenn dieser Urlaub angpasst wird, verzichte ich liebendgerne auf brechendvolle Supermärkte vor und Co vor solchen Zwangspausen.

Die völlig absurde Geschichte des Mannes aus Nazareth ist mir nämlich völlig egal und glücklicherweise ist unser Land auch eben nicht christlich geprägt (in seiner sonstigen gesetzlichen Basis). Das sieht man schon alleine daran, dass die hälfte der 10 Gebote gegen die Menschenrechte verstößt.
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06.04.2012 12:40 Uhr von cyrus2k1
 
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Die Kirche bringt die Leute von Gott ab: Früher war ich auch, angewiedert durch solche und ähnliche Beschränkungen, vom Glauben abgekommen. Mit dieser Kindesmissbrauchs-Kirche wollte ich nichts zu tun haben. Heute weiß ich, Gott hat mit Religion nichts zu tun, und glaube wieder an Gott. Ich glaube Gott offenbart sich in vielen Wegen, nicht in einer enzigen Religionslehre. Wir alle können Gott finden den er spricht zu uns allen. Dafür braucht es keine Kirchen und keinen Karfreitag! Es reicht, einfach mal an einen stillen Ort zu gehen und mit Gott zu sprechen. Aber das kann an jedem Tag des Jahres erfolgen.

[ nachträglich editiert von cyrus2k1 ]
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06.04.2012 14:05 Uhr von Sessel
 
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Flashmob: Flashmob was für ein Ausdruck .... geilo
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06.04.2012 16:27 Uhr von TheBugKiller
 
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Wenn: ich dafür einen Tag frei hab, nehm ich das Tanzverbot gerne in Kauf. Schließlich kann ich ja an 364 anderen Tagen feiern soviel ich will.
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07.04.2012 00:39 Uhr von AMB
 
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Ist das Verbot überhaupt mit dem GG zu vereinbaren: Was mich daran störrt ist lediglich, daß das Tanzverbot für Tanzverantstaltungen allgemein gilt, selbst wenn diese in einem von Außen nicht einzusehenden Raum statt finden.

In meinen Augen heist es doch irgend wo, daß uns die Religionsfreiheit zu gesagt wird. Frage mich nur wo die hier ab bleibt, denn wer nicht Christlich ist muß wohl Christliches Verhalten an den Tag legen, ganz gleich was er glaubt.

Damit ist ganz klar keine Freiheit mehr vorhanden. Würde man sich darüber aufregen, daß jemand in der Öffentlichkeit, an einem Ort, den man zwangsweise passieren muß, tanzt, dann könnte ich das Verbot verstehen. Wer jedoch zum Tanzen einen geschlossenen Ort aufsucht, sollte nicht behindert werden, denn Er trägt seine Freude nicht zum possen der Gläubigen zur Schau.Womit alles wieder ok sein sollte.

Man sollte dem Gläubigen ebenso wenig zumuten, den Tänzern und sich freuenden Menschen zusehen zu müssen, wie man den anderen zumutet, eben genau dies nicht zu dürfen. Das bloße ausführen eines Festes jedoch sollte unter Religionsfreiheit verstanden werden.

Leider ist es hier jedoch wie oft bei anderen Dingen irgend was ist gleicher als etwas anderes......

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