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Weener: Arbeitsunfälle werden nicht behandelt - Verletzer in Krankenhaus abgewiesen

Bei dem Patienten handelte es sich um einen 57-jährigen Mitarbeiter eines Ordnungsamtes der Stadt. Dieser war auf Streife in der Stadt unterwegs, um parkende Autos zu kontrollieren. Bei seinem Kontrollgang rutschte er plötzlich aus und verletzte sich so schwer, dass er nicht mehr gehen konnte.

Ein hilfsbereiter Passant beobachtete den Vorfall und fuhr ihn ins nahegelegende Krankenhaus. Dort musste er dann mehr als eine Stunde unter Schmerzen ausharren, bis ihm schließlich mitgeteilt wurde, dass Arbeitsunfälle in diesem Hospital nicht behandelt werden würden.

Dabei ist dies kein Einzelfall. Nach Informationen der OZ sind weitere Fälle bekannt, die wie der 57-Jährige vom Klinikpersonal abgewiesen wurden. "Personen, die einen Arbeitsunfall haben, können in diesem Krankenhaus nur im Rahmen einer Notfallversorgung behandelt werden", so der Geschäftsführer.


WebReporter: Nick44
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Klinik, Arbeitsunfall, Wartezeit
Quelle: www.oz-online.de
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05.04.2012 19:51 Uhr von Nasa01
 
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Dann: sollte der Mann Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung erstatten.
Was für den Normalbürger Pflicht ist gilt auch für ein Krankenhaus.

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