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Chef der Jungen Union mahnt weitere Reformen an

Für seine Forderung nach einer "Agenda 2030" erhält Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) überraschend Unterstützung von Philipp Mißfelder, dem Vorsitzenden der Jungen Union. Mißfelder sieht im anstehenden demografischen Wandel die Notwendigkeit, sich auf neue Rahmenbedingungen einzustellen.

Da immer weniger junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen werden, müssen diese früher anfangen zu arbeiten und auch eine längere Lebensarbeitszeit ableisten. Es werden außerdem mehr Fachkräfte benötigt, und gerade Familienbetriebe sollen steuerlich begünstigt werden.

Nach den Osterfeiertagen will sich die Bundesregierung mit der Demografie-Strategie 2030 beschäftigen. Der zunehmenden Veralterung bei gleichzeitiger Schrumpfung der Bevölkerung müsse entgegen gewirkt werden. Allerdings stünden Steuererhöhungen nicht auf dem Plan.


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WebReporter: Katzee
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Chef, Union, Gerhard Schröder
Quelle: de.reuters.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.04.2012 18:15 Uhr von ArrowTiger
 
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Trottel! Noch so ein Schwachkopf, der das Umlageverfahren nicht versteht und diese alberne Demografiedebatte reaktiviert. Beides kam ja kürzlich auch von Merkel. Haben diese Vaterlandsverräter sich eigentlich abgesprochen?

Dreist finde ich allerdings den Satz "Da immer weniger junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen werden, müssen diese früher anfangen zu arbeiten".

Im Angesicht steigenden Jugendarbeitslosigkeit und Stellenmangel solch einen Satz von sich zu geben, verlangt mindestens nach einer Watsch´n! Und zwar einer echt bayerisch-saftigen!

Ok, man muss dazu sagen, daß Philipp Mißfelder schon oft durch asoziale und mega-dämliche Kommentare aufgefallen ist. Da hilft wohl auch keine Watsch´n mehr, der wird vermutlich seinen Weg an die Parteispitze der CSU gehen.

Die Deppen gehen der Politik halt nie aus...
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06.04.2012 01:59 Uhr von Katzee
 
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@ ArrowTiger: Wieviele Kinder hast Du eigentlich? Müssen einige sein, wenn Du so einen Satz hier hinstellen kannst: "Noch so ein Schwachkopf, der das Umlageverfahren nicht versteht und diese alberne Demografiedebatte reaktiviert."

Fakt ist, dass in Deutschland zu wenige Kinder geboren werden, um den Generationenvertragen (von Dir Umlageverfahren genannt) aufrecht zu erhalten. In den 70er Jahren des 19. (!) Jhd. wurde die heutige Sozialversicherung gegründet. Damals gab es noch Großfamilien mit 10 und mehr Kindern. Damals konnte die Versorgung der Alten noch gerecht auf die Jungen umgelegt werden. Heute werden kaum noch genug Kinder geboren, um die Bevölkerungsstärke aufrecht zu erhalten, d.h. immer weniger junge Leute müssen IN ZUKUNFT immer mehr alte Menschen versorgen.

"Asozial und megadämlich" ist das nicht, was Herr Mißfelder von sich gibt. Es ist eine Zukunftsperspektive, der wir und unsere Kinder wohl kaum entkommen werden.

Was mich am Originalartikel stutzig gemacht hat (und weshalb ich diese News geschrieben habe) , ist, dass Herr Mißfelder einerseits fordert, dass unsere Kinder früher anfangen sollen zu arbeiten, andererseits aber auch mehr Facharbeiter fordert. Wer aber früher arbeiten muß, bekommt eigentlich eine schlechtere Ausbildung ... Komisch, dass das hier anscheinend niemandem aufgefallen ist.
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06.04.2012 04:23 Uhr von yogymaus
 
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reformen-: Habt ihr mal überlegt,warum die geburtenzahlen zurück gehen? Heut zu Tage kann sich fast keiner mehr ein kind leisten.auf einer seite j