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Obdachloser fährt 1.000 Kilometer mit dem Rad und findet Wohnung

Der Obdachlose Max Bryan, der auf der Suche nach einer für ihn bezahlbaren Wohnung mit seinem Fahrrad vier Monate lang durch Deutschland fuhr, hat eine feste Bleibe gefunden, das berichtet die "Giessener Zeitung".

Demnach ist der Obdachlose auf einem Gutshof im hessischen Steinfurth, nördlich von Frankfurt am Main, untergekommen. Die Gemeinde liegt nur wenige Kilometer von Bad Nauheim entfernt, die Stadt, in der er auch als Jugendlicher schon lebte.

"Ich bin so froh, dass Du nicht mehr draußen schlafen musst", schreibt eine Anhängerin des Wohnungssuchenden. Andere wollen sogar geweint haben, als sie von der Nachricht hörten. "Ich hatte Tränen in den Augen", sagt Franz F. auf der Fanseite des Obdachlosen. Max Bryan lebte 748 Tage ohne Wohnung.


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WebReporter: fernsehkritik
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Wohnung, Kilometer, Rad, Obdachloser, Max Bryan
Quelle: www.giessener-zeitung.de
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.04.2012 11:58 Uhr von fernsehkritik
 
+3 | -3
 
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Vermutlich die schönste Ostergeschichte 2012. Ein Obdachloser, der nie aufhörte an sein Glück zu glauben und damit auch andere Menschen glücklich macht. Unfassbar, was der Mann geleistet hat. Was er geschafft hat, kann vielen Menschen Mut machen. Er ist eine Inspiration und eine Quelle der Hoffnung. Danke für diese zwei Jahre, Danke Max Bryan!
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05.04.2012 12:10 Uhr von quade34
 
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Berliner Obdachlose: haben keine Fahrräder und können nicht 10.000 m an den Stadtrand laufen, wo viele Wohnungen leerstehen und die Ämter die Miete zahlen. Die großen warmen Bahnhöfe sind nun mal im Zentrum.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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05.04.2012 13:05 Uhr von fernsehkritik
 
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@bastb: In Hamburg schon mal eine Wohnung gesucht? 6000 Leute lügen also, wenn sie auf die Straße gehen und gegen den Hamburger Mietenwahnsinn demonstrieren, oder wie?

Check das video:

http://www.youtube.com/...

Das sollte helfen ..
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05.04.2012 13:09 Uhr von fernsehkritik
 
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@quade34: Das kann stimmen. Max Bryan selbst sagt:

"50% der Leute, die Du da siehst, haben aufgegeben, die wollen nichts anderes mehr. Wenn Du so oft übergangen wirst, gibst du irgendwann auf und arrangierst dich mit dem was du hast. Deinem Schlafplatz und dem Alkohol, der das alles erträglich macht. Wäre ich nicht so konsequent geblieben, wäre es mir ebenso ergangen. Wer länger als ein Jahr auf der Straße lebt, bleibt auch dabei (ist eine Regel aus Erfahrung)." ------------------ [/zitat]

Kannste hier nachlesen: http://www.maxbryan.com (1. Foto oben,unter den kommentaren dort )

[ nachträglich editiert von fernsehkritik ]
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05.04.2012 13:35 Uhr von Jlaebbischer
 
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fernsehkritik: bastB hat doch geschrieben, dass der Typ sich mal im Umland hätte umsehen müssen.

Ich wohne hier im Kreis Stormarn, der an Hamburg nördlich angrenzt. Hier auf dem Land bekommt man teilweise Häuser für das Geld, was man in Hamburg für ne 2,5 Zimmer-Bruchbude zahlt.
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05.04.2012 17:47 Uhr von surfer1927
 
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Soso Als Obdachloser ne eigene Fanpage haben. Gehört das auch zu den Hartz IV-Leistungen?
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05.04.2012 20:16 Uhr von fernsehkritik
 
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@surfer1927: "Facebook hat ihn aus der Isolation befreit"

Hier lesen:
http://www.abendblatt.de/...

Bezieht sich auf einen Kommentar aus http://www.maxbryan.com , der da lautet:

"Danke (unbekannter Weise). Ich kenn kaum jemanden von Euch und trotzdem seid Ihr hier. Das ist ganz wunderbar. Wenn Ihr das nächste mal einen Obdachlosen in den Straßen liegen seht, stellt Euch vor, er hätte Facebook und man könnte ihm was Nettes schreiben. Dann würde er bestimmt auch antworten. Das Schreiben hier bei Facebook hat mich aus der Schwäche befreit. Es macht Mut zu wissen, dass man nicht allein ist. In diesem Sinne, Danke für die Zeit."-----[/Zitat Ende]

Ausserdem: Wenn Du heute Deine Bude verlierst, wirst Du Facebook ja nicht abmelden, oder?
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05.04.2012 20:22 Uhr von fernsehkritik
 
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@Jlaebbischer: Da musst du aber auch jhemanden finden, der an wohnungslose vermietet. siehe das beispiel von hameln, kannste auch im abendblatt nachlesen.

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