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Knollenblättergift Amanitin kann Bauchspeicheldrüsenkrebs verschwinden lassen

Die Überlebenschancen bei Bauchspeicheldrüsenkrebs liegen selbst nach einer Operation bei fünf bis 25 Prozent und das auf die folgenden fünf Jahre gesehen. Wissenschaftler aus Heidelberg haben nun an Mäusen eine neue Methode zur Beseitigung der Tumore entdeckt.

Sie koppelten die Substanz Amanitin an einen Antikörper. Die Substanz gewannen sie aus dem Knollenblätterpilz. Das Pilzgift Amanitin tötet gesunde oder zu Krebs mutierte Zellen. Die Methode mit Ankopplung an einen Antikörper wurde entwickelt, damit weiter nichts im Körper geschädigt wird.

Schon eine Injektion bei Mäusen mit eingepflanztem Bauchspeicheldrüsenkrebs hemmte den Wachstum des Tumors. Die zweite Gabe ließ ihn sogar bei 90 Prozent verschwinden. Nebenwirkungen durch die hohe Dosierung wurden nicht beobachtet.


WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krebs, Forschung, Heilung, Bauchspeicheldrüse
Quelle: derstandard.at

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2012 23:55 Uhr von fraro
 
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Erst: haben sie die Hortensien aus meinem Garten geklaut, um sie zu rauchen, jetzt sind die armen Pilze dran.

Ich kann nur hoffen, daß keiner auf die Idee kommt, Knollenblätterpilze gleich mal vorbeugend gegen Krebs zu verspeisen.
Dann steht oben auch noch: "Nebenwirkungen durch die hohe Dosierung wurden nicht beobachtet". Also hemmungslos alles reinstopfen - viel hilft viel.

;-)
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13.05.2012 16:38 Uhr von Bastelpeter
 
+1 | -0
 
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Nun ja, Wenn man das Gift nicht an Antikoerper bindet, kann man sich auch gleich fuer den Darwin- Award bewerben ;-)

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