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Schlecker-Pleite: ver.di will Mitarbeiter am Unternehmen beteiligen

Im Rahmen der Schlecker-Pleite verlangt der Insolvenzverwalter von den verbliebenen Mitarbeitern einen Sanierungsbeitrag.

Bernhard Franke von der Gewerkschaft Verdi erklärte: "Wir können uns vorstellen, dass Tarifansprüche in eine Kapitalbeteiligung umgewandelt werden. Das wäre auch ein sehr starkes Signal an die Kunden, verlorenes Vertrauen wiederzugewinnen."

Franke führte weiter aus, dass bei einem solchen Modell das Geld in der Firma bleiben würde und die Arbeitnehmer, die möglicherweise dann kein Weihnachtsgeld mehr bekommen, einen Anteil am Unternehmen erhalten würden.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mitarbeiter, Unternehmen, Pleite, Schlecker, Verdi
Quelle: www.ruhrnachrichten.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2012 15:33 Uhr von quade34
 
+1 | -2
 
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und ist das Unternehmen: dann endgültig Pleite, ist dieses Geld auch weg. Was hätten die Mitarbeiter davon? VERDI sollte sich mit solchen Ratschlägen zurück halten. Auch Gewerkschaften sind keine guten Unternehmer, man denke an die Neue Heimat und Steinkühler.
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04.04.2012 17:38 Uhr von artefaktum
 
+1 | -0
 
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@quade34: "Auch Gewerkschaften sind keine guten Unternehmer, man denke an die Neue Heimat und Steinkühler."

Die Gewerkschaften sollen ja auch keine Unternehmer werden sondern die Angestellten. Und selbst die sollen nach diesem Vorschlag nur beteiligt werden, und auch keine Unternehmer. So wie jeder Aktionär ja auch kein Unternehmer ist.

Den Vorschlag halte ich dennoch für Quatsch.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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05.04.2012 17:42 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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@artefaktum: -- "Den Vorschlag halte ich dennoch für Quatsch."

So übel ist der gar nicht! Schlecker wird Genossenschaft. :-)

Wurde z.B. bei einigen insolventen Betrieben in den alten Bundesländern so gemacht. Statt den Betrieb abzuwickeln stiegen die Mitarbeiter als Genossen ein. Die "Hardware" gab es oft für den berühmten 1€, sodaß sich die Einlagen in Grenzen hielten.

Und so mancher Betrieb florierte plötzlich, als das alte Management weg, und der Betrieb in Mitarbeiterhand war.

Allerdings waren das m.W. alles KMUen. Schlecker ist ja nun doch einen Tick größer. Aber warum nicht versuchen? Einer der weltweit größten Betriebe ist schließlich auch eine Genossenschaft: die spanische Mondragon Corporation (MCC).

So was in Deutschland, und ich wäre sofort mit Leib und Seele dabei! :-)

Übrigens verdient ein leitender Manager bei MCC maximal das 8-fache eines normalen Arbeiters. Soviel zur Diskussion um angemessene Managervergütungen... ;-)

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