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Bayreuther Professor gibt auf: "Wir bilden das akademische Prekariat aus"

Der Bayreuther Literaturprofessor Joachim Schultz hätte eigentlich noch zwei Jahre bis zur Rente, doch er gibt vorzeitig auf. Die Bologna-Reform hätte an der Uni jede Kreativität und Kompetenz erstickt.

Schultz findet, dass die Unis die Studenten schnell durch ein Studium jagen würden und somit zukünftige Arbeitnehmer ohne Qualifikation entlassen würde: "Wir bilden das akademische Prekariat aus".

Die Studenten seien in ihrem Bachelor-Studiengang in ein zu enges Korsett geschnürt, zudem seien sie gezwungen wegen der Studiengebühren nebenbei viel zu arbeiten. Eine Generation, die nur Leistungspunkten hinterher hechelt, werde an den heutigen Unis entwickelt.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Universität, Professor, Bachelor, Abgang, Leistungsdruck, Prekariat
Quelle: www.sueddeutsche.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2012 12:31 Uhr von Alice_undergrounD
 
+14 | -27
 
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04.04.2012 12:33 Uhr von saber_
 
+5 | -19
 
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04.04.2012 12:42 Uhr von quade34
 
+9 | -9
 
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Bleissy: Vor allem sollte man die deutsche Sprache beherrschen.
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04.04.2012 12:44 Uhr von DerMaus
 
+32 | -3
 
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Der Mann hat absolut recht. Bologna war mit Abstand das dümmste was die deutsche Bildungspolitik in den letzten 20 Jahren veranstaltet hat.
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04.04.2012 12:45 Uhr von quade34
 
+7 | -0
 
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der Arbeitsmarkt wird: es danken. Alle Kompetenz verlieren die Deutschen an das Ausland. Es wird noch nicht einmal gute Beamte geben, die den Mangel verwalten können.
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04.04.2012 12:49 Uhr von marcofan
 
+22 | -0
 
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Da hat der gute Mann recht! Die Professoren meiner ersten Hochschule hatten übrigend im Schnitt so um die 15 Semester für ihr eigenes Dilpom benötigt.
@saber_
Mit in die Länge ziehen ist nichts mehr, sehe Dir mal einschlägige Prüfungsordnungen an.
Bologna und Vorteile? Gibts nicht! Dein sogenanntes Master-Aufbaustudium, sofern es überhaupt gemacht werden darf, ist nichts anderes als das bisherige Diplom - Hauptstudium, oder meist Du, irgendein Professor schreibt deswegen seine Vorlesung um?
Das Ganze wurde lediglich verschult, um billige Halbakademiker (Bachelor) zu gewinnen.
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04.04.2012 12:54 Uhr von quade34
 
+8 | -0
 
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übersetzt man: Bachelor in deutsche Logik, muß es Schmalspur heißen.
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04.04.2012 14:19 Uhr von ryzer
 
+11 | -0
 
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die bologna reform+ die ganze verkürzte Schulzeit+nc´s+zu wenig studienplätze+isolation+leistungsdruck+nebenbei fast vollzeit arbeit = einen Haufen depressiver, abgebrannter studenten die abbrechen. Dann redet die unverschämte Wirtschaft von Fachkräfte Mangel und lässt sich die Leute vom Amt ausbilden. Wer nicht ausgebildet wird landet in Leiharbeit, obwohl das mit Ausbildung heutzutage auch wahrscheinlich ist. Dann bekommen die Banken MILLIARDEN aber wenn es um Betreuungsgeld geht, drehen die Politker am Rad und reden was von "nicht tragbar"! Für die Banken reicht das Geld und für die Jugend nicht?
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04.04.2012 14:22 Uhr von Done88
 
+7 | -1
 
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richtig da habt ihr leider absolut Recht.

In der Hochschule in Ulm hat sich bei der Umstellung von Diplom auf Bachelor das Studium nahezu gar nicht geändert... aber ist jetzt weniger Wert. Totaler Schwachsinn!

Und zum Professor aus den News:
Er hat Recht! In den Punkten ist der Staat einfach nur dumm! Die zukünftigen Akademiker werden später so viele Steuern zahlen. Da macht es nur Sinn, sie am Anfang ein wenig zu unterstützen...
Also Studiengebüren bundesweit abschaffen.. und Bafög auch für jeden (zumindest ein wenig). Oder Bafög in Verbindung mit einem Vertrag, dass man nicht trödelt und rechtzeitig mit dem Studium fertig wird (um dem Staat nicht lange auf der Tasche zu sitzen).
Dann schafft man das Studium auch in der vorgesehenen Zeit, da man keinen Arbeitsstress hat.
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04.04.2012 14:50 Uhr von Criseas
 
+5 | -0
 
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@_saber: doch ist es....

es gibt Regelungen das du in gewisser Zeit einen gewissen stand haben musst sonst bekommst du einmal alle Zukünftigen Prüfungen als durchgefallen eingetragen und hast einen versuch weniger....
Also klappe -.-
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04.04.2012 15:00 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+1 | -7
 
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Nein! Echt? Wow...da fall´ ich jetzt aus allen Wolken...wer hätte das nur gedacht?
Aber hey, dann sind ja alle Bachelorabsolventen automatisch für den Job als Politiker qualifiziert, oder wie?

Der Prof. hat ja ´ne ganz schön lange Leitung ^.^
Aber als ob dem Kerl moralische Bedenken kommmen, der hat doch vorallem keinen Bock mehr auf seinen Beruf, hehe.
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04.04.2012 15:03 Uhr von Criseas
 
+0 | -0
 
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@Done88: deine Idee finde ich gut
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04.04.2012 19:18 Uhr von Hady
 
+2 | -0
 
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Natürlich hat er Recht! Bologna hat umgesetzt, was die Wirtschaft verlangt. Nicht mehr und nicht weniger. Was raus kommt, sind lauter Fachidioten, die weder Wehr- noch Zivildienst geleistet haben und nichts von der Welt gesehen und der Menschheit gesehen haben außer Schule und Uni. Leute, die sich nie irgendwo in einem Verein oder sonst irgendwie gemeinnützig einbringen konnten/mussten und vielleicht in ihrem Fach kompetent sind, aber als Mitmenschen kaum zu gebrauchen.
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04.04.2012 22:15 Uhr von stegue
 
+2 | -0
 
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bachelor: ich hatte es mit einigen Bachelors probiert und sie eingestellt ... die können nicht mehr als Abiturienten, sind nur bisschen älter ... völlig an der Arbeitswelt vorbei ausgebildet ... nie wieder !
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05.04.2012 13:12 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -0
 
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Dazu passt: Dazu passt:

"Für eine Erneuerung der Ökonomie - Memorandum besorgter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler": http://www.mem-wirtschaftsethik.de/...

und

"Das deutsche Wissenschaftssystem ist korrupt - Skrupellose Akquise von Drittmitteln": http://www.taz.de/!90494/

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