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Brustkrebs-Screening verursacht unnötige Brustkrebs-Therapien

Zum Mammografie-Screening werden in Deutschland alle Frauen im Alter von 50-69 eingeladen. In einem Abstand von zwei Jahren werden die Untersuchungen unternommen, um einem Tod durch Brustkrebs vorzubeugen. Bei vielen werden Tumore rechtzeitig entdeckt und so deren Lebenschancen erhöht.

Doch nun zweifeln einige Forscher an dem Screening. Denn oft werden Tumore entdeckt, die so langsam wachsen, dass sie der Betroffenen selbst nie aufgefallen wäre oder Beschwerden bereitet hätte. Solche Entdeckungen führen das gesamte Prozedere nach sich: Chemotherapie, Bestrahlung und eine Operation.

Ebenso die psychische Belastung, die die Betroffene erleidet. In Norwegen haben, nach Einführung des Screenings 1996 in den nächsten zehn Jahren, von 7.800 Frauen rund 2.000 eine unnötige Krebsdiagnose erhalten. Bei 47 Frauen wurde durch das Screening der Krebs rechtzeitig entdeckt.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Norwegen, Brustkrebs, Screening, Mammografie
Quelle: www.spiegel.de

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