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Nach Fristablauf: Student ruft zu Beschwerden bei der EU-Kommission gegen Facebook auf

Das soziale Netzwerk Facebook bekam von der Irischen Datenschutzbehörde die Auflage, seine Datenschutzbestimmungen bis 31. März anzupassen. Diese Frist ließ Facebook jedoch ungenutzt verstreichen.

Der Wiener Jura-Student Max Schrems, welcher bereits eine Klage gegen Facebook eingebracht hatte, ruft nun die Nutzer des Netzwerkes auf, bei der EU-Kommission Beschwerden einzureichen.

Die Irische Behörde möchte zur Zeit noch keine weiteren Schritte gegen Facebook unternehmen und es bleibt abzuwarten, ob die Beschwerden der Nutzer Änderungen nach sich ziehen werden.


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WebReporter: Paul1994
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Facebook, Student, Datenschutz, EU-Kommission, Beschwerde, Aufruf
Quelle: diepresse.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.04.2012 23:45 Uhr von MeinUsername
 
+3 | -8
 
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Mode? Wird es jetzt Mode, gegen Facebook zu klagen, um sich einen Namen zu machen? Dieses ganze Echauffieren obwohl niemand gezwungen wird, sich bei Facebook, Google oder Microsoft anzumelden... Ich mein, klar ist es doof, wenn man ausspioniert werden kann, aber im Gegensatz zu Bundestrojaner und Finanzamt, Bafögamt, Arbeitsagentur, etc. ist man bei Facebook freiwillig und auch nach einer Anmeldung gibt man freiwillig eine beliebige Anzahl an Daten preis, die nichtmal richtig sein müssen.
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03.04.2012 23:47 Uhr von Titulowski
 
+4 | -3
 
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tzz: Für sowas hat der Facebook-Mob garkeine Zeit..man spielt lieber Richter und Henker.
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04.04.2012 00:19 Uhr von Summersunset
 
+2 | -3
 
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@MeinUsername: Ich könnte jetzt auch behaupten, dass du eben nicht zu einer Bank gehen musst, wenn dir ihre Finanzdecke zu dünn ist oder der Risikovorstand keinerlei Ahnung hat. Im Endeffekt ist es aber trotzdem schön, dass es die Bafin gibt, die soetwas kontrolliert und überwacht.

Nennt sich unter anderem Verbraucherschutz ;-) vor allem weil die meisten User bei Facebook gar keine Ahnung von Datenschutz und Co. haben, muss es eben von jemand in die Hand genommen werden.
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04.04.2012 00:34 Uhr von MeinUsername
 
+4 | -2
 
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@Summersunset: Es ist ja durchaus richtig, dass das Datenschutzgeplänkel transparenter gestaltet wird. Allerdings bin ich fast der Meinung, dass jeder, der heutzutage von Facebook als sozialem Netzwerk erfährt auch gleichzeitig erfährt, dass es Datenschutzprobleme geben kann, wenn man blindlings alles nutzt, was Facebook anbietet. Ich habe kein Verständnis dafür, dass hier so übertrieben wird. Mit ein bisschen gesundem Menschenverstand gäbe es dieses Problem mit Facebook nicht. Und der kann eigentlich vorausgesetzt werden, dachte ich immer.
Im Endeffekt gibts irgendwelche nervigen JA,-ICH-HABE-ALLES-VERSTANDEN- UND-MACH-ES-TROTZDEM-BUTTONS, die nur nerven und die selben Leute tappen in den nächsten Abzocker-/Datenschutz- oder ähnlichen Scheiß. Ich finde das nicht gut, keineswegs. Ich glaube nur nicht an eine Lösung durch sowas.

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