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Sind die Next Generation-Konsolen das Todesurteil für den Gebrauchtspielemarkt?

Die Entwickler-Studios rechnen im Zuge der Veröffentlichung der Next Generation-Konsolen mit einem Mehraufwand an Entwicklungs- und Personalaufwand. Die Publisher müssen die Folgen tragen: Vorgehen gegen den Gebrauchtspielemarkt und mehr Download-Inhalte.

"Ich muss mein Budget für 3D-Modelle im Spiel verdoppeln. Wenn wir die Stärken der Durango ausspielen wollen, dauert es wesentlich länger, ein 3D-Modell zu bauen" so ein Entwickler der gerade mit dem XBox 360-Nachfolge Dev-Kit arbeitet.

Die steigenden Entwicklungskosten wirken sich auch auf die Publisher aus. So werden diese laut "Gamesindustry.biz" rigoros gegen den Gebrauchtspielemarkt vorgehen. Die neuen Konsolen sollen wohl einen Mechanismus aufweisen, der das Spielen von Gebrauchtspielen unmöglich macht.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Konsole, Xbox 360, Todesurteil, Xbox 720
Quelle: www.gamestar.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.04.2012 16:39 Uhr von Borgir
 
+5 | -0
 
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Damit werden sich weder Entwickler noch Publisher Freunde unter den Spielern machen. Mal sehen, was diese Entwicklung für den Konsolenmarkt bedeuten wird.
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03.04.2012 18:51 Uhr von b4ph
 
+4 | -0
 
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Tja schade eigentlich, dabei hatte ich wirklich vor mir dann eine dieser Konsolen mal wieder zu holen, die letzte Konsolengeneration hab ich zugunsten von PC usw. ausgelassen.

Aber so? Ich sehe schon wie in einigen Jahren der "Gebrauchtspielemarkt" genauso verrufen ist wie Online-Tauschbörsen. Wie darüber geredet wird grenzt ja schon an Kriminalisierung.

Dank der Tatsache, dass inzwischen Games oft auch entweder unfertig und verbuggt auf den Markt geworfen werden oder, dass viele Inhalte dann kostenpflichtig noch zusätzlich als DLC heruntergeladen werden müssen, ist mir die Lust am Spielen aber ohnehin größtenteils vergangen.
Mal ganz davon abgesehen, dass viele dieser Spiele dann am Ende auch einfach nur sch****n-langweilig sind und/oder viel zu kurz.

Ich brauch das nicht. So süchtig bin ich nicht. Bin ich auch nach Serien und Filmen nicht. Wenn die Industrie, sei es nun Film- / Serien- oder eben die Spieleindustrie sich so besch***** verhält, dann eben nicht.

Dass es so nicht laufen muss zeigen Beispiele aus der Vergangenheit. Ich weiß ja nicht wie viele das hier noch kennen, aber ich erinnere mich z. B. noch an Spiele wie Ultima, die ihren Boxen (Ja, es gab mal so ne Zeit da wars nicht nur ne billige DVD-Hülle :P) noch etliches beigefügt haben. Karten aus Stoff und noch so einigen Krimskrams. Man bekam dann auch ein fertiges Spiel das funktionierte und man musste sich nicht elend viel Müll runterladen der eigentlich in einem fertigen Spiel enthalten sein sollte.
Und wisst ihr was? Tja, die kriegt man immer noch... auf dem Gebrauchtspielemarkt! :P

F*** Dich, Industrie!
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03.04.2012 20:07 Uhr von Heuwerfer
 
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Wie soll denn das gehen? "Die neuen Konsolen sollen wohl einen Mechanismus aufweisen, der das Spielen von Gebrauchtspielen unmöglich macht."

Wie soll dieser Mechanismus denn erkennen, ob es sich bei dem verwendeten Spiel um ein Gebrauchtspiel handelt?

Mal angenommen, ich kaufe in einem Geschäft ein Spiel und nehme dieses dann etwas später mal zu einem Bekannten mit, um es dort auf dessen Konsole mit diesem zu spielen.

In diesem Fall bleibt das Spiel ja trotzdem in meinem Besitz.

Während des Spieleabends fragt mich dann mein Bekannter, ob ich ihm das Spiel nicht vielleicht verkaufen möchte.

Ich stimme zu, und er bezahlt mir den vereinbarten Preis.

Das Spiel befindet sich nun also nicht mehr im Besitz des Erstkäufers und ist somit zu einem Gebrauchtspiel geworden.

Die Konsole meines Bekannten soll nun also erkennen, dass das Spiel inzwischen weiterverkauft wurde und aus diesem Grund das Spiel nicht mehr akzeptieren, oder wie darf ich das verstehen?
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03.04.2012 20:39 Uhr von Mankind3
 
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Heuwerfer: Vielleicht in der Art, das jedes hergestellte Spiel seine eigene "ID Nummer" (oder sowas) hat, ebenso hat dann jede konsole seine ID nummer und die werden halt aneinander gebunden.

Das fällt mir mal so spontan mal zu der Frage ein.
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03.04.2012 20:39 Uhr von tutnix
 
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@Heuwerfer: naja mittels accountbindung geht das sehr gut. da mach dir mal kein sorgen, wenns um kunden abzocken geht, scheuen die konzerne keine mittel und wege ;).
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03.04.2012 20:46 Uhr von Mankind3
 
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tutnix: Und die Kunden sind alle so blöd und kaufen das Zeug...
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04.04.2012 07:32 Uhr von dinexr
 
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Die können sichs ja leisten. Die Industrie tanzt den Gamern seit Jahren auf der Nase herum (z.B. Kopierschutz oder DLCs) und es tut sich bestenfalls in wenigen Spezialfällen etwas.

Sooo oft wird gemeckert, aber nie mal was konsequent durchgezogen.
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04.04.2012 19:46 Uhr von Testboy007
 
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hmmmm wan habe ich denn mein letztes Spiel gekauft.... *grübel...

habe ich vergessenist schon so lange her.....
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06.04.2012 19:44 Uhr von CrazyWolf1981
 
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Dann: werden viele halt auf Konsolen gehn mit denen manillegal Spiele zocken kann. Dann verkaufen die noch weniger Spiele, überwiegend Konsolen.
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19.06.2012 18:53 Uhr von tinagel
 
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die: Lösung ist ganze einfach. Beim PC bleiben.
Am besten den Trend der ganz neuen Spiele nur in Einzelfällen mitmachen und ruhig mal ein Spiel von einer Zeitschrift installieren. Spart Geld und Nerven.

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