03.04.12 16:10 Uhr
 1.490
 

Griechenland will Europa mit Strom beliefern

Mit 300 Sonnentagen pro Jahr bietet sich Solarstrom als alternative Energie in Griechenland geradezu an. Der griechische Ministerpräsident Lucas Papademos will Europa nun an diesem Reichtum teilhaben lassen.

Kürzlich wurde in Athen das Sonnenenergieprogramm "Helios" vorgestellt. Ziel des Programms sei es einerseits, in Griechenland neue Jobs und wirtschaftlichen Aufschwung zu schaffen. Andererseits sollen die Länder Nord- und Mitteleuropas damit günstig mit Solarstrom versorgt werden.

Gebiete für die Aufstellung der Kollektoren stünden in Nordgriechenland und auf dem Peloponnes zur Verfügung. Wenn die EU sich am Aufbau der griechischen Solarenergie beteilige, könne bereits innerhalb von zehn Jahren mit der Lieferung des griechischen Solarstroms begonnen werden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Katzee
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Europa, Griechenland, Strom, Solarstrom, Lucas Papademos
Quelle: www.n-tv.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
03.04.2012 16:37 Uhr von Zeckengift
 
+6 | -9
 
ANZEIGEN
hahahaha :D: "Wenn die EU sich am Aufbau der griechischen Solarenergie beteilige, könne bereits innerhalb von zehn Jahren mit der Lieferung des griechischen Solarstroms begonnen werden."

Lasst schonmal sparen und weiter zahlen, dann sind in 10 Jahren sämtliche Energieprobleme beseitigt :D
Kommentar ansehen
03.04.2012 17:04 Uhr von quade34
 
+11 | -3
 
ANZEIGEN
warum soll die EU: das vorfinanzieren, lasst die Griechen doch selbst was entwickeln, wie andere auch. Das dauernde unter die Arme greifen schwächt den Helfer und verzögert den Muskelaufbau des Patienten.
Kommentar ansehen
03.04.2012 17:16 Uhr von uhrknall
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
Dazu muss auch Interesse da sein Unser nördlicher Nachbar Norwegen könnte uns beliefern mit günstigem Strom durch Wasserkraft. Dadurch könnten etliche AKWs ersetzt werden. Ich glaube aber kaum, dass wir das irgendwann erleben werden.

Wenn nicht mal die Länder Europas untereinander ganz normal Handel betreiben können oder wollen, ist es ganz logisch, dass einige auf der Strecke bleiben.
Kommentar ansehen
03.04.2012 17:52 Uhr von SN_Spitfire
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
Und die Schweiz: verdient daran auch ganz kräftig mit, denn sie kann Durchleitungsgebühren für den Strom verlangen.
Dann doch lieber die Wasserkraft aus Norwegen.

Ach warum nicht. Wasserkraft aus Norwegen UND Solarkraft aus Griechenland.

Strommix: NorGri
Kommentar ansehen
03.04.2012 19:05 Uhr von edv-pm
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
@SN_Spitfire: Das musst du mir jetzt mal erklären? Wo auf deiner Landkarte liegt die Schweiz zwischen Deutschland und Griechenland?
Kommentar ansehen
03.04.2012 19:06 Uhr von brycer
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Schweiz??? Ich frage mich gerade warum man, angesichts der geographischen Lage von DE und GR, ausgerechnet über die Schweiz gehen müsste.
Naja, außer man beliefert den Südschwarzwald. ;-)
Kommentar ansehen
03.04.2012 22:11 Uhr von SN_Spitfire
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Man sollte: schon wissen, wo die Stromtrassen entsprechend durch Europa führen. Google hilft euch da weiter ;)
Kommentar ansehen
03.04.2012 22:41 Uhr von shadow#
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Netter Versuch: Kostenloser Solarstrom für Griechenland?
Und was dauert an so einem Projekt bitte 10 Jahre? Die griechische Mentalität?
Kommentar ansehen
04.04.2012 06:51 Uhr von brycer
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@SN_Spitfire: Erstens gibt es andere Möglichkeiten als über die Schweiz. Über Polen z.B.
Zweitens wären die bestehenden Stromtrassen wohl gar nicht in der Lage so viel Strom zu transportieren. Immerhin soll ja nicht nur DE mit günstigem Solarstrom aus GR beliefert werden. ;-)
Also müssten die Trassen ausgebaut werden. Stärkere Leitungen müssten her (größerer Leitungsdurchmesser um den Leitungsverlust zu reduzieren) - die Anzahl der Masten die dann in der Gegend stehen müsste mehr werden. Mit stärkeren Leitungen müssten aber auch die Masten verstärkt werden, da die bestehenden zu schwach wären...
Ergo müsste man neue Trassen bauen und das Netz dichter machen. Ob dann die Schweiz noch eine Rolle spielt bleibt für mich sehr fraglich. Da wäre der Knotenpunkt in Polen wohl sinnvoller und ein Ausbau leichter zu realisieren.
Kommentar ansehen
04.04.2012 12:59 Uhr von marcofan
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Im Prinzip funktioniert das gut, aber: 10 Jahre Aufbauzeit? Das ist in einem Jahr zu schaffen, wenn man denn will. Kabel und Solarmodule sind in dieser Stückzahl zu bekommen, die gute Sonneneinstrahlung sorgt für einen wettbewerbstauglichen KWh - Preis.