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Niedrige Strompreise behindern Neubau von Kernkraftwerken

Die Strompreise an der Strombörse sind im Vergleich zu Anfang 2011 um 25 Prozent auf etwa 4,2 ct/kWh gesunken. Damit liegen die Preise an der Strombörse unter den Kosten für Strom aus Kernkraftwerken. Das hat der französische Rechnungshof ermittelt.

Der Strom aus einem alten Kernkraftwerk verursache Kosten in Höhe von 4,9ct/kWh, bei Neubauten kommt der Rechnungshof auf Kosten von bis zu 9ct/kWh. Strom aus konventionellen Kraftwerken, wie auch Windkraft sei heute, Solarstrom schon bald günstiger, so der Bericht.

Energiekonzerne wie E.ON und RWE geben Projekte zu neuen Kernkraftwerken auf oder überdenken ihr Engagement. Bulgarien stoppt den Bau von zwei Reaktorblöcken. In den USA wird der Neubau mit staatlicher Hilfe und durch Preiserhöhungen finanziert. Frankreich plant jetzt den Bau großer Offshore-Windparks.


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WebReporter: aap
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Energie, Neubau, Kernkraftwerk, Atomstrom
Quelle: www.anti-atom-piraten.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.04.2012 11:54 Uhr von xkl
 
+28 | -2
 
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paradox: und warum soll ich jetzt schon wieder mehr bezahlen?
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03.04.2012 11:58 Uhr von Aggronaut
 
+9 | -0
 
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auch hier: angebot und nachfrage, steigt die nachfrage muss mehr energie erzeigt werden ergo steigen die preise, sinkt die nachfrage muss man die preise erhöhen um den verlust auszugleichen.
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03.04.2012 12:00 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
+6 | -2
 
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Strombörse Aha.Das ich nicht lache.Hier kostet die kw/h mal schlappe 22 ct.
Wenn die wieder die Preise anheben, kündige ich meinen Anbieter.
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03.04.2012 12:06 Uhr von Mass89
 
+3 | -2
 
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Ich glaube, dass sich der ostblock im Nachhinein in den Ar*** beißen weird, wenn unsere Off-shoreparks erstmal stehen (und sie weiterhin AKWs bauen). Da die parks keinen Input haben, muss ausschließlich die Wartung+Marge vom Kunden bezahlt werden. Da kann imho kein Atomkraftwerk mehr mithalten :).
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03.04.2012 12:15 Uhr von Edelbert88
 
+4 | -1
 
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Niedrig, ja ne ist klar: ich bin Mo-Fr von 5:00 bis 19:00 Uhr aus dem Haus, schalte alles ab, zahle 52€ Abschläge und darf am Ende des Jahres nachzahlen.
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03.04.2012 12:26 Uhr von Petaa
 
+9 | -0
 
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4,2 ct/kWh ??? Wenn die Preise so niedrig sind, sollen sie mal ein wenig davon an den Kunden weitergeben und die astronomisch hohen Strompreise ein wenig senken!
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03.04.2012 12:31 Uhr von Rigo15
 
+3 | -2
 
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was ? ""Niedrige Strompreise""

wo ???
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03.04.2012 12:31 Uhr von DerPunkt
 
+1 | -6
 
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NEIN! Klingt ja schön und gut, aber die quelle lässt mich ja doch einwenig an dem berichteten Zweifeln unabhängig ist was anderes.
Außerdem hat ein Windpark zwar keinen Input an resourcen während des Betriebes aber davor ist dieser Input enorm. Und so ne Windanalge hält auch nicht ewig. Ich glaube mich erinnert zu können das der kosten nutzenfaktor bei Windkraft vor 5 Jahren bei ich glaube 30%+ lag und nem Atomkraftwerk bei über 3000%+ also irgendwie kann ich mir nicht vorstellen das der Strom billiger ist wegen Wind.
Das einzige problem ist, dass wir eh auch aus Atomkraftwerken momentan zuviel Strom haben und den nicht ganz los werden. Außer Nachts da haben wir zu wenig. Und Strom lässt sich bekannterweise eher schlecht speichern.
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03.04.2012 12:37 Uhr von bigX67
 
+4 | -0
 
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das ist der preis an der börse.

was wir dann bekommen sind die preise NACH handel, steuern, gewinn (und gerade der gewinn muss immer weiter gesteigert werden).
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03.04.2012 12:53 Uhr von Criseas
 
+2 | -0
 
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@Wurstwasserpfeiffe: Gewinnmarge, Transport, Risikoaufgeschläge...
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03.04.2012 12:55 Uhr von Peter323
 
+4 | -0
 
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@Wurst: Genau wie beim Treibstoff ist das auch beim Strom so, dass da halt enorme Steuern draufkommen.

im "normalen" Handel wäre Benzin auch spottbillig und nicht der Rede Wert, wäre da nicht die Steuer... und genauso isses mit dem Strom auch.
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03.04.2012 12:59 Uhr von aap
 
+2 | -1
 
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Zweifelhaft? @DerPunkt
Deine Behauptungen sind nicht nur unseriös, sondern nicht einmal mit Quellen hinterlegt.

Wenn Du die Quelle anzweifelst, dann recherchiere doch bitte nach und präsentiere das Ergebnis. Die Quelle gibt Quellen an, wo Deine Recherchen beginnen können.

An der Strombörse z.B. kann auch jeder selber nachsehen.
Da erkennt man dann auch, dass unter der Woche nachts der Strom günstiger ist, was auf ein weiteres Überangebot schließen lässt.


Windkraftanlagen amortisieren sich in wenigen Monaten.

Wenn sich der Bau eines 3 Mrd.€-Projekts für ein AKW auf 7Mrd.€ erhöht und um 5 Jahre verschiebt, dann hast Du schon einen Kapitalmarktverlust von 2-5 Mrd. €... D.h. die Anlage kostet Dich statt 3 Mrd. € 9-12 Mrd.€. Dafür gibt es etwa 10-13 GW Windkraft (Nennleistung, also ca, 4-6 GW Netto) aus Anlagen vom Fließband, statt 1 GW aus dem Atom... Entsorgung und Brennstoff nicht mitgerechnet. ..Das kann man mit Wikipedia als Quelle nachrechnen.
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03.04.2012 13:02 Uhr von Criseas
 
+0 | -1
 
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Ich brauch Kapital: Mist, endlich mit Studium fertig werden, arbeiten und Kapital zusammensparen....

ich will endlich Investieren!!!
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03.04.2012 13:19 Uhr von Götterspötter
 
+1 | -3
 
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Häh ???? :D: Hab ich was verpasst ?

Von welchen niedrigen Strompreisen ist die Rede ?

Scheinbar die - von den Häuslebauern die sich ein Solardach angeschaft haben und sich jeden Monat die Nüsse schütteln - wenn die Subventionen auf Ihrem Konto landen, weil der normale Mieter das finanziert !
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03.04.2012 13:24 Uhr von magnificus
 
+1 | -1
 
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@derpunkt: ist, dass dein Kosten-Nutzenfaktor
"bei Windkraft vor 5 Jahren bei ich glaube 30%+ lag und nem Atomkraftwerk bei über 3000%+ "

für die KKW Betreiber nur so hoch ist, weil der Atomstrom mit vielen Milliarden gestützt wurde vom Staat, indem er die horrenden Versicherungskosten übernahm.
Davon war aber bei EVP nichts zu merken.
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03.04.2012 15:26 Uhr von John2k
 
+0 | -0
 
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@Rigo15: Für die Industrie, nicht für dich :-) Du subentionierst die Industrie mit. Alles verabschiedete Gesetzte in letzter Zeit.
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03.04.2012 16:13 Uhr von Aggronaut
 
+1 | -2
 
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aap: Windkraftanlagen amortisieren sich in wenigen Monaten.

und rauben mir dafür mein schlaf.
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03.04.2012 17:17 Uhr von Done88
 
+1 | -1
 
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Quelle: Atomkraft hin oder her...

aber an der Quelle seh ich, dass diese nicht gerade unparteiisch ist.
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03.04.2012 19:20 Uhr von aap
 
+0 | -0
 
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@Done88: Parteiisch oder nicht...

...sind denn irgendwelche der genannten Informationen nicht valide?

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