02.04.12 13:51 Uhr
 210
 

Europa kämpft mit Rekordarbeitslosigkeit

Mehr als 17 Millionen Menschen sind in der Euro-Zone derzeit ohne Job. Seit Einführung der Einheitswährung waren nie mehr Menschen arbeitslos. Somit macht sich die europäische Wirtschaftskrise in jedem der 17 Euro Länder bemerkbar. Die Arbeitslosenquote lag im Schnitt bei 10,8 Prozent.

Die höchste Arbeitslosigkeit, nämlich rund 23,6 Prozent, beklagt derzeit Spanien. Dort ist jeder zweite unter 25 Jahren ohne Job. Ähnlich prekär ist die Situation im hoch verschuldeten Griechenland. Am besten stehen momentan Österreich und die Niederlande mit 4,2 und 4,9 Prozent Arbeitslosigkeit da.

Aktuelle Konjunkturindikatoren sorgen dafür, dass Industriefirmen in hohem Tempo Arbeitsplätze abbauen. Auch in Deutschland stockt der Jobaufbau in der Industrie. Sie verbuchte im März zum neunten Mal in Folge zurückgehende Auftragseingänge aus dem Ausland.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Tschikago
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Europa, Krise, Arbeitslosigkeit
Quelle: www.spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Zigaretten, Alkohol etc.: 18,4 Milliarden Steuern aus Genussmitteln eingenommen
Philippinen: High-Heel-Pflicht für Verkäuferinnen und Stewardessen beendet
Ifo-Chef plädiert für Jamaika-Koalition und warnt vor Neuwahlen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
02.04.2012 14:11 Uhr von Edelbert88
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Tjo für die Hungerlöhne schuften zu gehen, lohnt auch nicht mehr. Ohne Aufstockung kommt man ja eh nicht aus. Arbeitslos zu sein hat dann noch den Vorteil, dass die Regierung irgendwann aktiv werden muss und dann ist nichts mehr mit Lohndumping.

Bis dahin gehe ich aber noch weiter für meine 900€ monatlich nach 3-jähriger Berufsausbildung arbeiten. Wirds weniger, sehe ich es auch nicht mehr ein. Irgendwie muss ich die Miete für meine 1 Zimmer Wohnung in Höhe von 400€ + Strom ja auch zahlen. An eine Fortbildung zum Fachwirt ist atm auch nicht zu denken, kostet ja auch 1800€, zahlbar in 200€ Raten (zu hoch).

Bildungsfördernde Mittel gibts entweder aufgrund der "günstigen" Umstände gar nicht oder zu wenig.

Stuck in mediocrity.

[ nachträglich editiert von Edelbert88 ]
Kommentar ansehen
02.04.2012 14:51 Uhr von Sonny61
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Dann schickt doch mal unsere AA-Mitarbeiter in diese Länder. Die wissen genau wie man mit dem spitzen Bleistift umgeht!

[ nachträglich editiert von Sonny61 ]
Kommentar ansehen
02.04.2012 15:10 Uhr von Edelbert88
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Noch was vergessen: Weiterbildung über den Arbeitgeber gibt es auch immer weniger, da man heutzutage meist befristet arbeitet und sich der Arbeitgeber somit von vornherein eine Möglichkeit offen hält, den jeweiligen Arbeitnehmer so schnell und problemlos wie möglich loszuwerden und keiner investiert natürlich in diese Art Personal.

Mal ganz zu schweigen von den vielen Menschen, die für Personaldienstleister ackern müssen, da gibt es ja auch keine Zuschüsse.

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

17-Jährige von Anhängern der linken Szene krankenhausreif geschlagen
Dresden: Wer sich hier fotografieren lässt gewinnt 1.000 Euro
Fußball: Jürgen Klopp verzweifelt an bizarrer Pressekonferenz in Moskau


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?