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Studie: ADHS wird bei Kindern oft falsch diagnostiziert

Wissenschaftler der Ruhr-Uni in Bochum haben jetzt in einer Studie bestätigt, was viele Experten auch schon dachten. Das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) wird bei jungen Menschen viel zu oft diagnostiziert, obwohl sie gar nicht daran leiden.

Viel Psychiater fällen ihr Urteil, ohne sich an die bestimmten Diagnosekriterien zu halten. Die Forscher ließen Ärzte Diagnosen bei Kindern und Jugendlichen an Hand der Geschichte der einzelnen Fälle erstellen.

Dabei hatten drei von vier diagnostizierten jungen Menschen kein ADHS. Trotzdem hatten die Ärzte in allen Fällen ADHS diagnostiziert.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Diagnose, falsch, ADHS
Quelle: www.express.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.04.2012 09:11 Uhr von Bud_Bundyy
 
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Ich verstehe deren ziel nicht? Wieso mache die Ärzte das?
Den Eltern zu liebe, weil diese es hören wollen?
Das entlastet so schön, man ist ja nicht selbst schuld. Man hat immer eine Ausrede wenn das Kind sich wie eine Arsch aufführt.
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02.04.2012 09:17 Uhr von Done88
 
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Hauptschuld haben die Eltern: Schließlich gehen die Eltern wegen so einer Kleinigkeit gleich zum Psychologen...

Schritt 1 heißt: In der Schwangerschaft keinen Alk, keine Kippen, und möglichst wenig bis gar kein Koffein (denn das bekommt das Kind genauso ab)
(und das mit den Kippen ist LEIDER nicht selbstverständlich... es gibt etliche Mütter, die in der Schwangerschaft rauchen...

Schritt 2 heißt: Früh die Konzentration der Kinder zu schulen und sie nicht stundenlang alleine, gelangweilt mit 50 verschiedenen Spielsachen rumsitzen lassen.

und tadaaaa.... schon brauch kein kind mehr nen psychologen ^^...

und manchmal ist ein lebensfrohes kind... einfach nur ein lebensfrohes kind ;)

[ nachträglich editiert von Done88 ]
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02.04.2012 09:21 Uhr von Python44
 
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Blöd nur das Methylphenidathydrochlorid ausschließlich bei AD(H)S Patienten eine reziproke Wirkung hat. Gibt man es "normalen" Kindern wirkt es wie ein Amphetamin, nämlich aufputschend !
Sollte also die Diagnose falsch gestellt sein, dürften die Eltern das bei der ersten Medikamentengabe ziemlich schnell merken, wenn der kleine Zappelphillip dann erst richtig durchstartet ;o))))
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02.04.2012 09:43 Uhr von Done88
 
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@ Python44 und kommen dann mit "Die Medikamente schlagen nicht an.. wir brauchen was stärkeres" ..
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02.04.2012 10:43 Uhr von fexinat0r
 
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ADHS: Zu meine rZeit gabs für solche plagegeister noch was mit dem Gürtel, das hat mindestens genusogut wie Ritalin geholfen!
Vielleicht sollten wir auch mal wieder ein paar Jugendwerkhöfe eröffnen!
Pharmamafia!
Sadisten!
Verantwortungslosigkeit!
Denkt doch auch mal an die Kinder!
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02.04.2012 10:59 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
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Ritalin und Konsorten sind doch nur die Spitze des Eisberges. Ich kenne Eltern die geben ihren Kindern mehr Medis, als sich irgendein tablettensüchtiger Opi reinzieht.

@Done88
Genauso siehts aus! Das einzige Defizit an Aufmerksamkeit kommt meist direkt von den Eltern, die einfach nicht raffen, was es heißt ein Kind groß zu ziehen. In unserer heutigen Gesellschaft will doch jeder nur Spaß, bzw. denkt nur an "sein Glück", anstatt mal zu akzeptieren, dass ein Kind einem das alles erstmal nimmt. Fi***n können sie alle, nur erziehen will keiner...
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02.04.2012 11:35 Uhr von Shampoochan
 
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es sind nicht immer die Eltern: oft werden Eltern zappeliger Kinder auch von der Schule oder dem Kindergarten unter Druck gesetzt, sie sollten bei ihrem Kind ADHS diagnostizieren lassen und es dann ruhigstellen oder sich ne andere Schule/anderen Kindergarten suchen, weil keiner sich mit den Kindern befassen will
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02.04.2012 12:14 Uhr von Python44
 
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@ Shampoochan: Meist stecken Lehrer und Eltern in einer Zwickmühle !
Einerseits gibt es die abstruse gesellschaftliche Forderung, dass am Besten alle Kinder (und Erwachsenen) funktionieren wie kleine Maschinen. Ich sag nur Abi nach 12 Jahren etc...
Andererseits gibt es leider genug Kinder mit wirklichen ADS-Konzentrationsschwierigkeiten. Wie soll ein Kind erfolgreich seinen Weg finden, wenn nach 15 Minuten Unterricht bereits die Konzentrationsfähigkeit völlig erschöpft ist ?

Bei "echtem" ADS ist die Ursache ein Ungleichgewicht der neuronalen Botenstoffe im Gehrin - da kann weder das Kind noch seine Erziehung etwas dafür. Und genau da hilft leider weder autogenes Training noch Bachblütentherapie. Sogenannte "Erziehung" wie manche sich das hier vorstellen hilft vielleicht die ÄUßEREN Symptome zu unterdrücken, weil das Kind Angst vor Strafe hat wenn es unruhig auf dem Stuhl hin und her rutscht. Allerdings trägt sowas in der Regel kein bißchen zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit bei. Mit dem Ergebnis, dass dem Kind immer noch 2/3 des Unterrichtsinhalts kognitiv entgehen !!! So gesehen ist jedes NICHT behandelte ADS-Kind ein Verlust !
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02.04.2012 12:46 Uhr von Dracultepes
 
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Es ist witzig wieviele selbsternannte Experten hier unterwegs sind. Die reden dann von ADHS und von zappeln. Und vergessen eigentlich immer das es auch den anderen Typ sitzt der kein schwieriges Kind ist mit dem keine Eltern überfordert sind der es aber auch nicht schafft sich zu konzentrieren.

Wie das jetzt aber in das Bild der von Terrorkindern überforderten Eltern passt erschließt sich mir nicht.

Macht nichts, ich hab meine Diagnose. Ich hatte bis ich 16 war keinen Fernseher, durfte maximal 1 Stunde am Tag gucken(bei Oma aber auch nicht am Samstag morgen), ich wurde regelmäßig zum spielen in die Wildnis verfrachtet, wäre beinahe auf diese Ökoschule gekommen(gruselige vorstellung), bin mit Büchern aufgewachsen und nicht mit Nintendo und Playstation, es wird nicht geraucht oder gesoffen. Und trotzdem hab ich die Krankheit die ja allein durch die Überforderung der Eltern zustande kommt bei Kevins und Chantalles. Gelle?

Ach geht doch zu eurer verkackten Neuen Germanischen Medizin und trommelt euch den Krebs aus dem Körper. Das letzte was man gebrauchen kann sind irgendwelche selbsternannten Experten.

Man kann viel durch Erziehung gegensteuern(ich sehe es gerade im engeren Umkreis) aber man kann nunmal nicht alles verhindern.

@fexinat0r
Verpiss dich doch nach Nordkorea da weiss man schon mit deinesgleichen umzugehen.
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02.04.2012 13:26 Uhr von Done88
 
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@ Python44: Du hast da was verwechselt...

Es geht ja hier um die Kinder, bei denen es falsch diagnostiziert wird. Und nicht um die, die wirklich unter ADHS leiden.

Da ich mich noch nicht wirklich mit ADHS auseinandergesetzt habe, will ich mich dazu nicht großartig äußern, da bin ich ehrlich. Daher weiß ich auch nicht, ob und wie sehr man da mit Erziehung entgegenwirken kann.

Aber zu dem Thema mit "nach einer viertel Stunde nicht mehr konzentrieren" kann ich etwas sagen. Das ist (sofern das Kind nicht WIRKLICH ADHS hat), sehr wohl erziehbar. Denn Konzentration kann man lernen!!!!! Sowas ist nicht angeboten.
Wenn es ein Kind gewohnt ist, sich auf etwas zu konzentrieren (z.B. durch regelmäßige Hausaufgaben), dann fällt es ihm automatisch leichter.
Das kann jeder bei sich selbst feststellen...
Das hab ich bei meinem Studium gemerkt. Gegen Ende des Semesters, wenn man viel lernen muss, fällt es einem viel leichter, lange zu lernen... Nach 8-12 Semesterferien hab ich es nichtmal geschafft, mich für eine Stunde zum Lernen aufzuraffen.

Das hat mein Dad gemerkt, als er mit 52 einen Englischkurs angefangen hat. Am Anfang konnte er sich gar nicht konzentrieren.. Nach paar Wochen klappte es viel besser, weil sich sein Hirn auf das Lernen und Konzentrieren eingestellt hat.

Und mit Zuckerbrot und Peitsche (oder "Angst vor Bestrafung") hat das nichts zu tun. In der Grundschule hieß es bei mir "wenn du nach der Schule heimkommst, machst du erst all deine Hausaufgaben.. dann darfst du spielen" und ich hab es gemacht... nicht aus Angst vor einer Strafe, sondern, weil ich dann motiviert war, und meine Eltern sich Zeit genommen und sich bei den Hausaufgaben zu mir gesetzt haben. Und genau DAS kommt bei vielen Eltern heut zu tage zu kurz..
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02.04.2012 13:43 Uhr von oralke
 
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Antiautoritär: Früher hat man seinem Kind eine gescheuert, dann hatte man seine volle Aufmerksamkeit.

http://www.focus.de/...
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02.04.2012 14:00 Uhr von fexinat0r
 
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@Dracultepes: Mein Kommentar war eigentlich als Karikatur der "ADHS gibt es nicht" Fraktion gedacht.
In echt bin ich dagegen Kinder zu schlagen und bin froh das die DDR mit ihren Jugendwerkhöfe untergegangen ist.

Zum eigentlich Thema: Es wird mit sicherheit zu oft Diagnostiziert, ich weiss nicht genau wie die Lage in Deutschland aussieht aber in den USA aufjedenfall.
Ich denke, das die Pharmaindustrie hier in D eigentlich nicht allzusehr darauf aus ist Methyphenidat ans Kind zu bringen, da die Tabletten ansich recht billig sind und sich damit nicht die grosse Kohle machen lässt.
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02.04.2012 14:32 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@Dracultepes: Ich glaube du warst beim lesen der News etwas unkonzentriert.
Sorry der musste sein ;)


Ich glaube keiner behauptet das es diese Krankheit nicht gibt und die News geht auch nur von 25 % berechtigter Diagnosen aus:

"Dabei hatten drei von vier diagnostizierten jungen Menschen kein ADHS."
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02.04.2012 14:32 Uhr von Dracultepes
 
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@fexinat0r: Dann ziehe ich alles zurück und entschuldige mich. Sowas passiert leider im Internet.

Es gibt ja leider komische Leute die wollen sowas wie Jugendwerkhöfe zurück, die ich zum Glück nur aus dem Fernsehen kenne.
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02.04.2012 15:47 Uhr von Sandkastenrebell
 
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ein anderes Problem viele Eltern überbewerten jedes Verhalten, was aus einer scheinbaren Norm herausfällt.

Es ist ja nun nicht so, dass jedes von den 3 Kindern mit falscher ADHS-Diagnose aus anderen Gründen auffällig zappelig und unkonzentriert sind.

Viele Eltern haben ein völlig falsches Bild davon, wie Kinder sein müssten (woher immer die das auch haben).

Es gibt noch ein anderes Wort: lebhaft.

Ich erinnere mich an einen Fall, als die Eltern meinten, ihr Kind hätte ADHS. Beispielszenario? Im Restaurant sitzt er nicht still, rennt immer zu anderen, fremden Kindern und spricht die einfach an. Der Junge war drei zu dem Zeitpunkt.

Dabei ist das völlig normales Verhalten eines Kindes mit einer lebhafteren Persönlichkeit, das nicht fremdelt. Und egal, welche Altersstufe, man fühlt sich automatisch zu Menschen einer ähnlichen Altersgruppe hingezogen (das meine ich weder romantisch noch sexuell. Denkt mal darüber nach. Ihr seid in einem Raum mit lauter fremden Menschen, vllt. je 5x 15-18; 18-25; 30-35 und 50+. Mit welcher Truppe würdet Ihr am Ehsten zuerst versuchen, ins Gespräch zu kommen, bzw. wie werden sich nach und nach die Menschen sortieren?).

Aber sowas gilt halt schon bei Kindern für viele als ADHS. Ein Kind spielt gerne Fußball, ist in seiner Freizeit viel mit dem Hund draußen, ist an sich aktiv... wunderbar. Aber es kann in Mathe (sehr abstrakt und theoretisch) nicht lange stillsitzen? ADHS.

Die Leseratte, die gerne malt und schreibt träumt im Unterricht? Autist.

Kind wurde nie zu Hause gefördert, kein Auge auf die Hausaufgaben, ist, warum auch immer, unkonzentriert, schreibt schlecht? Lese-Rechtschreibschwäche.

Kinder sind keine Multitalente, keine Allrounder, die alles können. Natürlich gibt es ADHS. Natürlich gibt es andere psychische Störungen oder Fehlentwicklungen, die zu auffälligem Verhalten führen. Aber es gibt auch sowas wie ein Spektrum bei völliger Normalität, nicht nur einen Punkt.

Eltern, Lehrer und Ärzte sind da gleichermaßen gefragt, aber die ersteren haben selbst oft kein Gespür und keine Ahnung, zweitere oft kein Interesse und wenn doch, sind´s die Letzten, denen Eltern heutzutage zuhören und Ärzte... bei den paar Minuten, Schnelltests und oft Fließbandbehandlungen von Kassenpatienten, egal wie alt, ist´s kein Wunder, dass vieles schief geht.

(und von Teenagern, die heutzutage nicht mehr in der Pubertät sind sondern, sobald sie mal zwei Tage traurig sind, als hochdepressiv gelten, fang ich gar nicht erst an.)
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02.04.2012 16:09 Uhr von cvzone
 
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Ist halt für die Eltern einfach, zu sagen das Kind hat ADHS. Schwerer wäre es sich einzugestehen, dass das Kind halt einfach nen Idiot ist.
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02.04.2012 16:28 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@Sandkastenrebell: Ich arbeite hauptsächlich mit denen die im Schulsystem nicht zurecht kommen und raus fliegen. Da haben auch viele eine Diagnose ADS, ADHS und es besteht da ganz offensichtlich ein Zusammenhang zwischen Erziehungkompetenz und dem Verhalten der Kinder.

Die meisten dieser Kinder werden therapiert noch anders behandelt, den Eltern reicht die Diagnose.


"Mit welcher Truppe würdet Ihr am Ehsten zuerst versuchen, ins Gespräch zu kommen"

Immer mit den 18-25 jährigen Mädels ;)
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02.04.2012 19:06 Uhr von hujiko-san
 
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Hmm Nunja, ich schreibe nicht gern zig Mal das Gleiche. ADHS ist leider eine relativ "bequeme" Diagnose, und das Psychiater schnell einmal dieser Verlockung erliegen können... nunja, liegt in der Natur der Sache.

Das ist aber generell kein Grund an der Existenz einer entsprechenden Problematik zu zweifeln, wie das Viele gern machen.

Klar ist auch, dass viele Kinder eben durch unser immer rigideres und reinweg auf Normen bedachtes Schul- und Lebenssystem fallen. Nunja, die meisten Menschen gehören auch nicht zu den Frühaufstehern, haben eigentlich einen etwas anderen Lebensrhythmus. Dennoch hat sich in D die frühaufstehende Minderheit durchgesetzt... nunja. Hachja, das kommt halt dabei raus, wenn man probiert Menschen einen DIN-konformen Standard aufzudrücken. Voila.
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03.04.2012 01:06 Uhr von Python44
 
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@ Done88: Du begehst leider den typischen "Normalo"-Fehler: von Lern- und Leistungssituationen gesunder Menschen auszugehen. Auch ein ADSler kann sich mit ausreichend Übung verbessern, allerdings liegt er dann leistungsmässig immer noch Meilen hinter jedem ohne ADS. Wobei aber gesagt werden muss, dass Ritalin alleine nicht die Wirkung macht, sondern gleichzeitig muss hart an der Arbeits- und Konzentrationsfähigleit gearbeitet werden, um einen Unterschied feststellen zu können.

Leider wird die Symptomatik von ADS in den Medien gerne auf physische Unruhe bei Kindern reduziert. Die Bandbreite von Störungen ist aber ungleich höher: Konzentrationsschwäche, Entscheidungsschwäche, Filterprobleme aller hereinsstürzenden Reize - damit verbunden eine extreme Ablenkbarkeit, nur um ein paar zu nennen. Jedes für sich ist kein Problem, in Kombination wirken sie jedoch meist katastrophal !

Ich habe einige Erfahrung mit ADS-Erwachsenen, Menschen die also keinesfalls unter die Kategorie "störende Kinder" und deren nichtbelastbare Eltern fallen ! Die zum Teil einen enormen Leidensdruck mitbringen (und ihn im Gegensatz zu den Kindern auch artikulieren können) und in kürzester Zeit durch Medikamente und begleitende Therapie völlig neue Menschen sind. Nicht wenige davon sind Hochbegabt, wurden aber durch das ADS derart ausgebremst, dass sie es notenmässig gerade Mal auf ein leidliches Mittelmaß brachten ... mit Therapie und Medis sich aber in wenigen Monaten in Einser-Examenskandidaten verwandelten !!!
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03.04.2012 01:22 Uhr von Python44
 
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Zuverlässigkeit der Studie ? Quelle: "Die Wissenschaftler ließen Ärzte anhand von Fallgeschichten eine Diagnose erstellen."
Also sollten die Ärzte für die Studie Diagnosen anhand rein schriftlicher Beispiele stellen, ohne die Patienten je in Person getroffen und untersucht zu haben ???

Da wundert mich das die Treffer(un)genauigkeit überhaupt über den rein statistischen Zufallswert hinausgekommen ist ;o))))
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03.04.2012 07:44 Uhr von Done88
 
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@ Python44: Naja, wie schon in meinem Kommentar erwähnt, hab ich mich nicht wirklich über die geäußert, die wirklich unter ADS/ADHS leiden.

Daher ist dieser "typische Normalofehler" wohl verzeihbar, oder? ;) Besser als äußerte ich mich über etwas ohne Ahnung zu haben =D...

Ich hab eine Erfahrung mit einer Person, bei der ADS diagnostiziert wurde (ich sage explizit nur diagnostiziert... und nicht, dass sie es hatte)....
Vor einigen Jahren. Sie war schon ein klein wenig hyperaktiv und lass mich sagen... etwas nervig (aber da war sie 14/15, also auch wieder normal, haha =D )... aber das wars auch schon. Also so wie ich sie kannte, hatte das nicht so viel mit ADS zu tun. Sie hat auch eine Weile in einer Tanzgruppe mitgewirkt, in der ich auch war.. und beim lernen der Schritte hatte sie nicht mehr Probleme als andere...
Aber bei Mathe in der Schule zuzuhören...
Sieht für mich nach einem normalen menschlichen Muster aus.
Aber das sollten die Eltern oder ihre besten Freunde besser wissen als ich.

Aber zurück zur Kernaussage:
Da ich mich mit ADS/ADHS nie richtig auseinander gesetzt habe, will ich dazu nicht viel sagen. Der Artikel geht schließlich darum, dass Kinder fälschlich als ADHS-krank eingestuft werden. Und das ist einfach das Resultat von unsicheren Eltern, die eine Entschuldigung für ein schwieriges Kind suchen.
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10.08.2013 08:40 Uhr von Seravan
 
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Nuja, man munkelt auch, damit Mami zuhause immer was für sich selbst zu einwerfen hat.

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